Wacoms Bamboo-Tabletts nun mit Multitouch

Bamboo und Bamboo Fun erkennen Finger und Stift automatisch

Wacom bietet neue Bamboo-Tabletts an - erstmals auch mit Multitouch-Bedienung. Zwei der vier Eingabegeräte können wahlweise mit Stift und Fingern bedient werden, ein weiteres nur mit Fingern, das vierte nur mit dem Stift.

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Insgesamt besteht die zweite Generation der Bamboo-Serie aus vier neuen Eingabegeräten. Davon sind vor allem das "Bamboo" und das "Bamboo Fun" interessant, da sie sowohl Stift als auch Multitouch-Fingerbedienung unterstützen.

Beides gleichzeitig ist nicht möglich, das Umschalten erfolgt jedoch automatisch, sobald Finger oder Stift mit der Tablettoberfläche in Kontakt stehen. Die Stifteingabe ist bei den Bamboo-Produkten laut Wacom immer noch die wichtigste Eingabemethode.

Bamboo

Das 248 x 176 x 8,5 mm große "Bamboo" für knapp 90 Euro ist für den Einsatz zu Hause oder am Arbeitsplatz gedacht. Es eignet sich laut Wacom dazu, Dokumente mit Unterschriften, Notizen, Zeichnungen und Skizzen zu versehen. Außerdem soll es das Navigieren durch Ordner und durch das Internet erleichtern.

Bamboo Fun

Das in zwei Größen erhältliche "Bamboo Fun" ist vor allem für den kreativen Einsatz gedacht, beispielsweise um Gemälde, Skizzen und Zeichnungen zu erstellen oder Digitalfotos zu bearbeiten. Das Bamboo Fun Small (248 x 176 x 8,5 mm) kostet kanpop 100 Euro, das Bamboo Fun Medium (337 x 223 x 8,5 mm) knapp 200 Euro.

Bamboo Pen und Bamboo Touch

Für Fälle, in denen die Multitouch-Fingerbedienung reicht und keine Stifteingabe benötigt wird, bietet Wacom das Bamboo Touch (208 x 138 x 7,5 mm) für rund 70 Euro. Ohne Multitouch und nur für die Stifteingabe ist das Bamboo Pen (248 x 176 x 8,5 mm) für etwa 60 Euro gedacht.

 

Bamboo, Bamboo Fun und Bamboo Touch können dazu verwendet werden, um mit einem Finger durch antippen Symbole auf dem Bildschirm auszuwählen, ein Menü zu öffnen oder eine Anwendung zu starten. Mit zwei Fingern können Bilder oder Dokumente gedreht, digitale Fotoalben oder Präsentation durchblättert oder durch Webseiten gescrollt werden.

Handschrifterkennung und Software

Zu den mit den Stift gelieferten Bamboos gehört eine Handschrifterkennung namens Bamboo Scribe. Als Grafikanwendungen liegt jeweils ArtRage bei, beim Bamboo Fun Small zusätzlich Photoshop Elements und beim Bamboo Fun Medium auch noch Painter Essentials.

Dazu kommen die Desktopsuche Bamboo Explore und die Onlineanwendung Bamboo Space, mit der sich Ideen sammeln und teilen lassen. Wacom legt den Tabletts auch kleine Anwendungen bei, die Bamboo Minis, die sich über das Bamboo Dock aufrufen lassen. Sie sind für unterschiedliche Anwendungsbereiche gedacht, etwa zum Zeichnen, Skizzieren, Kommentieren und um Landkarten handschriftliche Anmerkungen hinzuzufügen. Auch kleine Spiele sind dabei.

Betriebssystemunterstützung

Die zweite Bamboo-Generation ist 8,5 mm dick, für Links- und Rechtshänder geeignet und bietet vier Tasten für wählbare Tastaturkürzel. Treiber liegen für Windows XP, Vista, Windows 7 und MacOS X 10.4, 10.5 und 10.6 bei. Die vier neuen Tabletts sollen ab sofort lieferbar sein.

Den Profibereich will Wacom zwar nicht vernachlässigen, der Consumerbereich ist für das Unternehmen in den letzten Jahren aber immer wichtiger geworden. Ab wann Multitouch auch bei Wacoms Profigrafiktabletts zu finden sein wird, war auf Nachfrage noch nicht in Erfahrung zu bringen.


StChris 25. Sep 2009

"Fun Small (248 x 176 x 8,5 mm) kostet kanpop 100 Euro" was ist kanpop???

wintermute 25. Sep 2009

Cool. Wenn die ganzen Windows "Profis" hier sich dermaßen einen von der Palme wedeln, mu...

sssssssssssssss... 25. Sep 2009

also ich persönlich find am PC-Zeichnen toll dass gerade NICHT der druck oder winkel ne...

MTE-450A 24. Sep 2009

Keine Probleme mit o.a. Bamboo bezügl. fiepsen.

Sweeper 24. Sep 2009

Wie kommst Du denn auf die Idee ? Es gibt seit Zig Jahren Open Source Treiber für Wacom...

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