Neues User-Interface für Firefox
Tab-on-Top
Darüber hinaus ist für Firefox 4.0 die Einführung einer Tab-on-Top-Option geplant, um eine korrekte UI-Hierarchie zu schaffen, in der die Bedienelemente tabspezifisch sind. Die Redundanz zwischen Titel im Browserkopf und dem Tab wird aufgehoben und etwas Platz eingespart, denn die Tabs rutschen nach oben, jedes bekommt eine eigene URL-Zeile.
Die Option, Tabs wie gehabt darzustellen, soll erhalten bleiben. Denkbar sei auch, Tabs künftig mit einem Thumbnail der jeweiligen Seite zu versehen oder eine Listenansicht einzuführen.
App-Tabs ohne Chrome
Für Webapplikationen sollen spezielle App-Tabs eingeführt werden. Diese verzichten auf Bedienelmente wie "vor" und "zurück", da diese in Applikationen wie Google Mail eigentlich nicht benötigt werden. Im Gegenzug erhalten die Applikationen mehr Platz auf dem Bildschirm.
Heimattab soll zum Dashboard ausgebaut werden
Das für Firefox 3.7 geplante Heimattab soll mit der Version 4.0 zu einem Dashboard ausgebaut werden, mit den wichtigsten Bookmarks, Statistiken, History, zuletzt geschlossenen Tabs und angepassten Designs an Feiertagen. Die Bookmarkzeile soll verschwinden, sofern ein Nutzer sie nicht benutzt hat. Auf diesem Weg soll nochmals Platz geschaffen und Unordnung beseitigt werden. Auf Wunsch soll sich die Zeile aber wieder hinzuschalten lassen.
Und noch etwas soll verschwinden: die Statuszeile. Der hier derzeit beheimatete Fortschrittsbalken soll bereits mit Firefox 3.7 verschwinden, die Anzeige der vollen URL eines Links würde nicht von vielen Nutzern verwendet und die Anzeige könnte in die Location-Bar wandern.
Informationen von Erweiterungen, die jetzt in der Statuszeile zu finden sind, sollen in einen Extensions-Point wandern.
Neues Benachrichtigungssystem
Für Firefox 4.0 ist zudem ein Redesign des Benachrichtigungssystems geplant, das die Notification-Bars ersetzen und Benachrichtigungen persistent in die Knöpfe Page und Tools integrieren soll. Zudem soll es Benachrichtigungspanels und Aktivitäts-Indikator-Panels geben.
Neu eingeführt werden Nutzerprofile, die beispielsweise unterschiedliche Bookmarks, einen individuellen Verlauf und unterschiedliche Einstellungen umfassen können.
Die Mozilla-Entwickler räumen ausdrücklich ein, dass sie Ideen anderer Browser aufgreifen, betonen aber, dass es nicht darum gehe, Firefox so wie andere Browser aussehen zu lassen. Es sei aber kein Grund, eine gute Idee zu verwerfen, nur weil sie von woanders komme. Dass sich die Programme ähneln, liege ohnehin in der Natur der Sache, schließlich gehe es bei allen Browsern um die gleichen Grundfunktionen.
Bei all diesen Plänen handelt es sich noch um einen Vorschlag, wenn auch einen zum Teil sehr konkreten. Vor allem die Pläne für Firefox 4 könnten sich noch deutlich verändern, schließlich soll der Browser erst Ende 2010 erscheinen. Zuvor kommt voraussichtlich im November 2009 Firefox 3.6 und zwischen Februar und April 2010 Firefox 3.7.
| Neues User-Interface für Firefox |






aber warum redet jeder nur von chrome? iron ist doch wesentlich besser :D chrom ohne...
Scheint genau zu stimmen. Mozilla goes Microsoft. Das, was man da sieht, ist echt schon...
Also, ich möchte vor allem zu deinen umfangreichen Argumente was schreiben. Ich finde nur...
Zum zweiten mal: Fx im Standarbuild -> nativ GTK, da GTK genutzt wird. Fx mit QT gebaut...
Tja. Und meiner ist es nicht.
Kommentieren