Intel: Wimax als Erweiterung des Firmen-WLANs

Handover zwischen WLAN und Wimax in wenigen hundert Millisekunden

IDF

Wenn die WLAN-Bänder voll sind oder ein großes Areal abgedeckt werden soll, kann Wimax nach Intels Vorstellungen eine Option sein, die sich nahtlos in bestehende WLANs einfügt. Doch leider müssen vorher einige Hürden überwunden werden.

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Auf dem Intel Developer Forum 2009 konnte Intel die Übergabe einer drahtlosen 802.11-Verbindung, allgemein auch als WLAN bezeichnet, in ein Wimax-Netz und zurück demonstrieren. Diese Übergabe wird vom Nutzer idealerweise nicht bemerkt (WiFi/Wimax Seamless Handover). Intel arbeitet schon länger an dem Verfahren und zeigt mit der Demonstration, dass die Firma noch immer hinter Wimax steht.

Das reichweitenstarke Wimax bietet sich somit für Firmen an, die zum einen die Reichweite des Firmennetzes erweitern wollen und zum anderen Last vom WLAN nehmen wollen. In Situationen, in denen das 2,4-GHz-Band voll mit konkurrierenden drahtlosen Netzwerken ist, verspricht Wimax ebenfalls Vorteile. Allerdings ist hier derzeit für WLANs auch ein Ausweichen auf das 5-GHz-Band (802.11a/n) möglich. Bisher konkurriert Wimax vor allem mit UMTS- oder HSPA-Netzen und in Zukunft auch mit LTE-Netzen. Entsprechende Modems finden sich zunehmend auch in Endkundengeräten, wie etwa Netbooks.

Um sich mit Wimax-Netzen zu verbinden, braucht es eine entsprechende Karte. Intel bietet WLAN-/Wimax-Kombikarten in Form der Link 5150 und Link 5350, die Datenraten bis zu 13 MBit/s im Down- und bis zu 3 MBit/s im Upstream (IEEE 802.16e) auf dem 2,5-GHz-Band ermöglichen sollen und vor allem für Notebooks gedacht sind. Wimax hat also vor allem Vorteile bei großen Arealen, die abgedeckt werden sollen, nicht aber bei der Geschwindigkeit. Wenn punktuell hohe Datenraten gefordert werden, empfiehlt es sich, einen weiteren WLAN-Access-Point im heterogenen drahtlosen Netzwerk aufzustellen.

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So Nie 23. Sep 2009

Firmengelände sind zumeist durch Stahlbetonbauten und Weitläufigkeit gekennzeichnet. Für...

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