Microsofts Internet Explorer mit Googles Browser-Engine

Chrome Frame: Chrome als Plug-in für den IE

Mit Chrome Frame hat Google ein Open-Source-Plug-in für Microsofts Internet Explorer veröffentlicht, das Microsofts Browser HTML 5 und andere Webtechnologien beibringt. Webseiten können explizit die Darstellung mit Googles Browser-Engine im Internet Explorer erzwingen.

Anzeige

Wieder einmal versucht Google die Entwicklung des Web zu beschleunigen und die Infrastruktur für moderne Webapplikationen zu schaffen. Ein solcher Ansatz ist das Plug-in Gears, mit dem sich HTML-5-Funktionen in bestehende Browser integrieren lassen. Ein anderer Ansatz ist Googles eigener Browser, der vor allem auf eine schnelle Javascript-Engine setzt, um komplexe Applikationen im Browser zu ermöglichen.

 

Der aktuelle Versuch heißt Chrome Frame und soll Microsofts Internet Explorer zu einer schnellen Javascript-Engine und HTML-5-Unterstützung verhelfen. Denn die größte Hürde für moderne Webapplikationen stellt aus Googles Sicht Microsofts Browser dar, da diesem die Unterstützung vieler aktueller Webtechnologien fehlt. So verbringen Webentwickler viel Zeit damit, Workarounds für ihre Applikationen zu bauen, damit sie auch im Internet Exlporer funktionieren, gegebenenfalls mit verringertem Funktionsumfang.

Mit Chrome Frame bettet Google nun seine Browser-Engine in den Internet Explorer ein, einschließlich dessen Javascript-Engine V8, in HTML 5 spezifizierter Offlinefunktionen, des Canvas-Elements und Chromes auf Webkit basierender CSS- und Layout-Engine.

Entwickler können das Rendering mit Chrome dabei explizit erzwingen. Dazu muss lediglich ein entsprechendes Meta-Tag im HTML-Quellcode gesetzt werden. Dann übernimmt Googles Browser-Engine und zeigt die Seite innerhalb des Internet Explorer an.

Noch befindet sich Google Chrome Frame in einem frühen Entwicklungsstadium, betont Google. Eine erste Version der Software steht unter code.google.com zum Download bereit. Sie läuft im Internet Explorer 6, 7 und 8 unter Windows Vista und XP mit Service Pack 2.


Rama Lama 26. Sep 2009

Konservative und unerfahrene User kennen keinerlei Funktionen die IE-spezifisch wären...

Donald 23. Sep 2009

Zum teufel mit dem apple web kit! Was bringts wenn die andern nicht mitmachen...

ronald 23. Sep 2009

mit xpy abschalten (oder services.msc) und gut ist http://xpy.sourceforge.net

ps 23. Sep 2009

was hast du nur gegen uns schweizer?

Streuner 23. Sep 2009

KDE ist nicht Linux und schon gar nicht Linux-Only. War es noch nie und wies es nie...

Kommentieren




Anzeige

  1. IT-System Engineer (m/w)
    DEKRA SE, Stuttgart
  2. IT-Consultant/IT-Projektmana- ger (m/w)
    CAPCAD SYSTEMS AG, Ismaning bei München
  3. Software Quality Engineer (m/w)
    Interhyp AG, München
  4. IT-Quality Consultant (m/w)
    gempex GmbH, Mannheim

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Quartalsbericht

    Google kann Gewinn nur leicht steigern

  2. Maynard

    Wayland-Shell für den Raspberry Pi

  3. BGH-Urteil

    Typenbezeichnung gehört in eine Werbeanzeige

  4. Startup Uber

    Privater Taxidienst Uberpop verboten

  5. Project Atomic

    Red Hat erarbeitet Host-System für Docker-Container

  6. Getac T800

    Robustes 8-Zoll-Tablet mit Windows

  7. MS-Flugsimulator X

    Flughafen Berlin-Brandenburg eröffnet

  8. Vorratsdatenspeicherung

    Totgesagte speichern länger

  9. Intel

    Broxton LTE erst 2016, Skylake-Produktion noch 2015

  10. Bitcoin-Börse

    Mtgox soll verkauft oder aufgelöst werden



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Test Fifa Fußball-WM Brasilien 2014: Unkomplizierter Kick ins WM-Finale
Test Fifa Fußball-WM Brasilien 2014
Unkomplizierter Kick ins WM-Finale

Am 8. Juni 2014 bezieht die deutsche Nationalmannschaft ihr Trainingslager "Campo Bahia" in Brasilien, um einen Anlauf auf den Gewinn des WM-Pokals zu nehmen. Wer sichergehen will, dass es diesmal mit dem Titel klappt, kann zu Fifa Fußball-WM Brasilien 2014 greifen.

  1. Fifa WM 2014 Brasilien angespielt Mit Schweini & Co. nach Südamerika
  2. EA Sports Fifa kickt in Brasilien 2014

Test LG L40: Android 4.4.2 macht müde Smartphones munter
Test LG L40
Android 4.4.2 macht müde Smartphones munter

Mit dem L40 präsentiert LG eines der ersten Smartphones mit der aktuellen Android-Version 4.4.2, das unter 100 Euro kostet. Dank der Optimierungen von Kitkat überrascht die Leistung des kleinen Gerätes - und es dürfte nicht nur für Einsteiger interessant sein.

  1. LG G3 5,5-Zoll-Smartphone mit 1440p-Display und Kitkat
  2. LG L35 Smartphone mit Android 4.4 für 80 Euro
  3. Programmierbare LED-Lampe LG kündigt Alternative zur Philips Hue an

OpenSSL: Wichtige Fragen und Antworten zu Heartbleed
OpenSSL
Wichtige Fragen und Antworten zu Heartbleed

Der Heartbleed-Bug in OpenSSL dürfte wohl als eine der gravierendsten Sicherheitslücken aller Zeiten in die Geschichte eingehen. Wir haben die wichtigsten Infos zusammengefasst.

  1. OpenSSL OpenBSD mistet Code aus
  2. OpenSSL-Lücke Programmierer bezeichnet Heartbleed als Versehen
  3. OpenSSL-Bug Spuren von Heartbleed schon im November 2013

    •  / 
    Zum Artikel