Spieletest: Need For Speed Shift - jetzt wird's ernst

EA setzt in seiner wichtigsten Rennspielreihe auf mehr Realismus

Nach Verfolgungsjagden mit der Polizei, Rasereien durch Innenstädte oder nächtlichen Tuning-Wettkämpfen besinnt sich EA auf klassische Racing-Tugenden. Need for Speed Shift bietet Rennen auf abgesteckten Kursen - und eine Erhöhung des Schwierigkeitsgrades. So oft wie in Shift haben NfS-Piloten das Kiesbett lange nicht mehr besucht.

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NfS Shift (Xbox 360, PS3, PC
NfS Shift (Xbox 360, PS3, PC
Kaum ist Shift gestartet, sitzt der Spieler schon im Cockpit eines leitungsstarken BMW: Der "Testwagen" dient Übungszwecken und wird nach der ersten Runde wieder abgegeben. In der Einführung von Need for Speed: Shift können sich Fahrer mit der Steuerung vertraut machen - parallel legt das Programm fest, welche Fahrhilfen und Einstellungen optimal für ihn sind. Unterstützung gibt es in großem Umfang: Ideallinie mit Geschwindigkeitsmarkierungen, Traktionskontrolle, Bremshilfe - auch Einsteiger sollen sich schließlich nicht überfordert fühlen. Die Vorschläge des Spiels müssen dabei natürlich nicht angenommen werden. Wer will, kann auch alle Systeme Schritt für Schritt deaktivieren.

 

Kernstück von Shift ist der Karrieremodus. Fahrer fangen mit kleinem Startkapital und einem eher schwachen Wagen wie dem Ford Focus ST an. Im Laufe der Karriere verdient man immer mehr Punkte, Sterne und natürlich auch Preisgelder, mit denen sich der Fuhrpark aufbessern und Schritt für Schritt neue Wettbewerbe freischalten lassen. Das große Ziel ist die NfS-World-Tour - der Weg dorthin ist allerdings härter, als es in den letzten, eher arcadelastigen Jahren der Fall war, obwohl Spieler die Punkte und Sterne erfreulicherweise in allen Modi, also auch im Multiplayer oder bei einem schnellen Rennen, verdienen können.

Die Rennen finden auf abgesteckten Kursen auf der ganzen Welt statt, wobei die Entwickler zahlreiche berühmte Pisten wie den Nürburgring ins Spiel integriert haben, aber auch Stadtkurse in Städten wie London oder Tokio sind mit von der Partie. Trotz der realistischeren Ausrichtung ist die Modivielfalt groß: Neben den klassischen Rundkurs- und Platzierungsrennen gibt es etwa Ausscheidungsrunden, bei denen jeweils der Letzte einer Runde rausfliegt, Driftaufgaben, Herausforderungen gegen die Uhr sowie Herstellerwettbewerbe, in denen der Spieler mit einem vorgegebenen Fahrzeug die beste Platzierung herausholen muss.

In allen Wettbewerben winken Belohnungen - so gibt es für Plätze auf dem Siegertreppchen Sterne. Aber auch mit der eigenen Fahrweise lässt sich, ähnlich wie bei Project Gotham Racing, das Punktekonto aufbessern: Zurückhaltende Fahrer profitieren von fehlerfreien Abschnitten und perfekt gefahrenen Runden, Raser hingegen punkten mit gut platzierten Rammvorgängen und wilden Überholmanövern. Bei Letzteren schimmert der Arcade-Faktor dann doch wieder deutlich durch: Abdrängen, Rempeln und Auffahren gelten nur als Kavaliersdelikte.

Spieletest: Need For Speed Shift - jetzt wird's ernst 

Imos 19. Dez 2010

Ich mag Simulation wie auch Arcade. Was mich die letzte Zeit sehr stört ist der Trend...

Hallo........... 04. Nov 2010

Ja also ich hab des Spiel auch für pc und hab mit tastatur probiert und es geht überhaupt...

Dom 22. Dez 2009

Also der LAN - Modus ist im Spiel vorhanden. Nur nicht unter dem wie sonst bekannten...

Pa 22. Dez 2009

Mir ist aufgefallen, dass ich den mit LVL 10 "gewonnenen" Wagen unter Quickrace auswählen...

pfc2k8 12. Nov 2009

Ich hab ne Sapphire HD4890 1GB. Spiele Shift unter Windows 7. Auflösung 1920x1080. Das...

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