Einsteiger-Spiegelreflexkamera mit HD-Video und Liveview

Pentax K-x legt die Messlatte höher

Pentax hat mit der K-x eine digitale Spiegelreflexkamera für Einsteiger vorgestellt, die das Modell K-m ablöst. Dabei wurden unter anderem Liveview, eine HDR-Funktion und ein Filmmodus integriert. Außerdem setzt Pentax nun auch in seinem einfachsten Modell einen CMOS-Sensor ein.

Anzeige

Die Pentax K-x ist mit einem CMOS-Sensor in APS-C-Größe (23,5 mm x 15,7 mm) ausgerüstet, der eine Auflösung von 12 Megapixeln erreicht. Gegenüber der K-m sind dies 2 Megapixel mehr. Die Empfindlichkeit des Sensors wurde gegenüber der Vorgängerin erheblich erhöht und reicht nun von ISO 100 bis 12.800.

Auch der Verschluss wurde überarbeitet und erreicht nun Öffnungszeiten von 1/6.000 Sekunde. Durch den neuen Sensor wurde Liveview möglich. Unverändert blieb hingegen die Displaygröße von 2,7 Zoll und die Auflösung von 230.000 Bildpunkten.

Der APS-C-Sensor der Kamera ist im Gehäuse beweglich aufgehängt und reduziert durch kleine Gegenbewegungen Verwackler, die vom Fotografen ausgehen. Der Sensor kann außerdem durch Rütteln Staubteilchen abschütteln, die sich in das Kamerainnere eingeschlichen haben, zum Beispiel durch einen Objektivwechsel.

Beim Sucher wird wie bei der K-m kein Glasprisma, sondern eine Pentaspiegelkonstruktion eingesetzt. Sie erreicht eine 96-prozentige Bildfeldabdeckung und eine 0,85fache Vergrößerung.

Beim Autofokus hat Pentax deutlich zugelegt. Das bisherige Einsteigermodell verfügte über ein 5-Punkt-Autofokussystem. Die K-x ist mit elf Messfeldern ausgerüstet, von denen neun Kreuzsensoren sind.

Außerdem wurde die Serienbildgeschwindigkeit auf 4,7 Bilder pro Sekunde angehoben. Mit dieser Geschwindigkeit können 17 JPEG- oder fünf RAW-Aufnahmen hintereinander gemacht werden, bevor die Kamera eine Speicherpause einlegt.

Wie Pentax' Spitzenmodell K-7 ist auch die K-x in der Lage, aus drei Einzelaufnahmen mit zusätzlicher Über- und Unterbelichtung ein HDR-Bild zu errechnen. Bislang mussten die Fotos aus Einzelbildern am Rechner zusammengesetzt werden. Die K-x erledigt dies kameraintern. Heraus kommt ein 8-Bit-JPEG. Die Einzelaufnahmen gehen verloren.

Die K-x kann außerdem Videoaufzeichnungen mit einer Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln auf SDHC-Karten aufnehmen. Die Kamera wird in unterschiedlichen Gehäusefarben angeboten. Neben Schwarz und Weiß stehen auch Rot und Blau zur Auswahl. Auch das mitgelieferte Kit-Objektiv (Smc DA 18-55 mm / F3,5 bis 5,6) ist teilweise eingefärbt.

Die Kamera wird über vier AA-Zellen mit Strom versorgt. Beim Einsatz von Lithium-Batterien sollen 1.900 Bilder möglich sein, bei NiMh-Akkus rund 640 Bilder und bei herkömmlichen Alkali-Batterien 210 Bilder. Das Kameragehäuse misst 122 x 91,5 x 67,5 mm und wiegt leer 515 Gramm. Zusammen mit dem Kit-Objektiv beträgt das Gesamtgewicht rund 700 Gramm.

Die Pentax K-x soll rund 600 Euro kosten. Zusammen mit dem Kit-Objektiv liegt der Preis bei rund 650 Euro.


jojojo 09. Jan 2010

dreh doch selber dran ;)

zustimmer 21. Sep 2009

Voll schlimm das man jetzt Videokamera und Fotokamera in ein Gerät packt und das auch...

mehr Ahnung 20. Sep 2009

Und weil Pentax so schlecht ist kauft Casio da z.B. auch seine Objektive ;-) http://a...

So Nie 18. Sep 2009

1. Schon mal in Kenia, Tansania und anderen Ländern auf Safari gewesen ? Da gibt es so...

Coffee 18. Sep 2009

... sicher, zu nörgeln gibt es immer noch einiges. Mir ist z.B. ein schwekbares Display...

Kommentieren




Anzeige
Anzeige

  1. Akademische Räte / Rätinnen
    Universität Passau, Passau
  2. Anwendungs- und Prozessberater/in
    HÜGLI NAHRUNGSMITTEL GMBH, Radolfzell
  3. SAP BW Business Analyst (m/w)
    Fresenius Medical Care Asia-Pacific Limited, Hong Kong (China)
  4. Fachinformatiker Multimedia (m/w)
    CT Creative Technology GmbH & Co. KG, Nürtingen

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Ruckus Wireless

    Telefonzellen werden zu Gratis-Hotspots

  2. Engine

    Unity-Basis kostenlos mit Mobile-Werkzeugen

  3. Drosselung

    Ein Drittel aller Filme wird als Video-on-Demand geliehen

  4. Wikileaks

    Wau-Holland-Stiftung kann nur noch die Server bezahlen

  5. Surface Pro im Test

    Microsofts Tablet überzeugt als Notebook

  6. Briefkastenfirmen

    Apple ist "einer der größten Steuervermeider" der USA

  7. Yahoo Japan

    Daten von 22 Millionen Nutzern kompromittiert

  8. Flying Wild Hog

    Der Shadow Warrior kämpft wieder

  9. Sony

    Die Playstation 4 ist schwarz - und verschwommen

  10. Palava

    Videokonferenzlösung auf Basis von WebRTC



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Yahoo: Flickr mit einem kostenlosen TByte für Fotos
Yahoo
Flickr mit einem kostenlosen TByte für Fotos

Yahoo hat seinen Fotosharingdienst Flickr überarbeitet und bietet nun jedem Nutzer kostenlos 1 TByte Speicher für seine Fotos und Videos an. Das soll für eine Viertelmillion Bilder mit 14 Megapixeln reichen. Auch die Android-App wurde erneuert.

  1. Instagram als Vorbild Flickr führt Hashtags ein

Web Components: HTML-Elemente selber bauen
Web Components
HTML-Elemente selber bauen

Mit Web Components, die derzeit vom W3C standardisiert werden, kann sich jeder seine eigenen HTML-Elemente bauen - samt Aussehen und Logik - und sie wie Standardelemente in HTML-Dokumenten nutzen. Mit Googles neuer Bibliothek Polymer funktioniert das auch in den heute verfügbaren Browsern.

  1. Chrome 26 Beta Verbesserte Rechtschreibkorrektur und Template-Unterstützung

Blackberry Z10 im Langzeittest: Tausche Android gegen Blackberry
Blackberry Z10 im Langzeittest
Tausche Android gegen Blackberry

Mit dem Z10 versucht Blackberry ein Comeback im Smartphone-Markt. Auch Android-Anwendungen lassen sich auf dem Gerät installieren. Golem.de-Autor Tobias Költzsch hat zwei Wochen lang sein Galaxy S3 gegen das Z10 getauscht und im Langzeittest überprüft, wie schwer ein Umstieg ist.

  1. Smartphones Blackberry Q5 im Juli, Blackberry 10.1 wird verteilt
  2. Mobilfunk Fast drei Viertel der Smartphones laufen mit Android
  3. Blackberry-Chef "In fünf Jahren gibt es keine Tablets mehr"

Zum Artikel