Tragbares Farbmanagement für die Digitalkamera
Passport Colorchecker als Farbtarget für Fotografen
Das Farbmanagement in der Digitalfotografie sollte schon bei der Aufnahme beginnen und sich dann über die gesamte Kette vom Display bis zum Druck fortsetzen. Mit dem Passport Colorchecker hat X-Rite ein kleines Farbtarget vorgestellt, das bei den Aufnahmen mitfotografiert wird und zur Profilerstellung dient.
Der Colorchecker Passport ist wie ein Buch aufgebaut und besitzt drei Seiten, auf die Farbfelder und ein neutrales Grau gedruckt sind.
Auf dem Classic-Target sind 24 Farbfelder aufgedruckt, die bei einer Aufnahme annähernd bildfüllend fotografiert werden müssen. Die mitgelieferte Software errechnet daraus ein Kamera-DNG-Farbprofil, das zum Beispiel in Adobe Photoshop RAW oder in Adobe Photoshop Lightroom genutzt werden kann. So lassen sich auch die Farben zweier Kameras oder verschiedener Objektive synchronisieren, Anpassungen an Mischlicht vornehmen und die Farbbalance zwischen verschiedenen Szenen herstellen.
Die mitgelieferte Software beherrscht die Erstellung von DNG-Profilen mit zwei verschiedenen Lichtarten. Das eine Profil kann so auf zwei verschiedene Lichtsituationen angewendet werden, ohne dass der Bearbeiter ständig das Target wechseln muss.
Das sogenannte Optimierungstarget ist mit vier Zeilen von Farbfeldern ausgestattet. Sie dienen anders als das Classic-Target nicht der Profilierung der Kamera, sondern nachträglich bei der Bearbeitung zum schnellen Ändern der Farbstimmung. In der Mitte sind zwei Zeilen aufgedruckt, die wärmere oder kühlere Farbstimmungen erzeugen, wenn die Weißabgleichspipette darauf angesetzt wird. Eine davon ist für Porträts, die andere für Landschaftsaufnahmen gedacht. Außerdem ist eine Reihe von Feldern zum Aufhellen und Abdunkeln vorhanden und Felder für Farbton, Sättigung und Helligkeit mit acht Spektrumsfeldern angebracht worden.
Das Weißabgleichstarget dient dazu, die Bildfarben später am Rechner zu neutralisieren. Das Target wird einfach auf eine der Aufnahmen mitfotografiert und später mit der Weißabgleichspipette in der Bildverarbeitung angeklickt.
Das Kunststoffgehäuse des Passport Colorcheckers dient als Stand für die Targets und für den Transport. Vergleichbare Targets bestehen sonst aus einzelnen Kunststoff- oder Pappseiten und sind sehr empfindlich. Mit dem Passport Colorchecker soll der Fotograf im Gegensatz dazu ein Werkzeug einsetzen können, das einfach transportiert und überall hin mitgenommen werden kann.
In den USA kostet der X-Rite Passport Colorchecker samt Software rund 100 US-Dollar.






Ich muss gestehen, mich reizt die automatischer Kameraprofilierung doch wirklich sehr!
Wenn's die Torte die mit dem Ding wedelt mit dazu gibt würde ich mir sofort auch eins...
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