Handy-Daten - Todesstoß per Fernbedienung
Wer die Remote Control einfach nur mal so zum Spaß ausprobieren möchte, sollte sich übrigens darauf einstellen, später die Hilfe eines Technikers zu benötigen, um das Gerät wieder zum Laufen zu bringen.
Ein Blackberry kann ebenfalls recht einfach ferngesteuert zum Datenlöschen angehalten werden. Privatpersonen brauchen dafür ein eigenes Programm, beispielsweise das kleine "Anti-Theft" von Roblock. Die Anwendung, die ferngesteuert sowohl das Handy nur sperren als auch alle Daten löschen kann, bietet auch GPS-Ortung und kann alle verlorenen Kontakte wieder herstellen. Sie lässt sich im Netz für etwas über sieben Euro herunterladen. Auch bei dieser Anwendung wichtig: Erst den Wipe ausführen, dann die SIM-Karte sperren.
Lösungen für Android
Natürlich existieren auch für die wachsende Zahl der Handys, auf denen Googles Software Android läuft, einige Fernlöschlösungen. Noch in der Betaphase befindet sich zum Beispiel der Dienst Phoneloc eines privaten Entwicklers. "Nein, es schützt nicht vor den Diebstählen selbst, aber es hilft beim Wiederfinden und remotewipen/remotecontrolling eines geklauten Android Smartphones", schreibt er in einem Technikforum. Bei Phoneloc hat der Besitzer außerdem die Möglichkeit, die aktuelle Position seines Geräts in einem Googlemaps Mashup zu sehen. Und er kann ihm per SMS Befehle geben, etwa von fern den Vibrationsalarm auszulösen.
Wer den Mut nicht aufbringt, seine Daten in das Interface eines privaten Programmierers einzugeben, der kommt auch offizieller mit SMobile Anti-Theft for Android zum Ziel, muss aber an die 20 Dollar dafür bezahlen. Die Anwendung löscht sowohl Daten auf dem Gerät selbst als auch auf der SD-Speicherkarte.
My Phone ist ein mobiler Backup-Dienst für alle Handhelds, auf denen Windows Mobile läuft. Er befindet sich derzeit aber noch in der Betaphase. Mit dem Start von Windows Mobile 6.5 - angekündigt für den 6. Oktober 2009 - soll das Programm allen Interessierten zur Verfügung stehen. Bei My Phone soll das Anlegen eines Datenkontos mit bis zu 200 MByte kostenlos möglich sein. Alle Daten, Kontakte, Fotos, SMS und Kalendereinträge werden dann per Knopfdruck nicht nur gelöscht, sondern können gleich auf das neue Handy überspielt werden.
Wer Microsoft misstraut, kann auch zu einer Lösung von F-Secure oder Kaspersky greifen. Die muss allerdings in der Regel vorher auf dem Handy installiert sein. Dann reicht eine einfache SMS mit einer PIN, und das Handy ist wahlweise gesperrt, gelöscht oder unter Beobachtung. Bei GPS-fähigen Geräten kann auch ein Befehl eingegeben werden, der eine URL zu Google-Maps generiert, mit dem aktuellen Standort des Geräts. Außerdem kann es wahlweise auch von vorneherein so eingestellt werden, dass es automatisch blockiert, sobald die SIM-Karte entfernt wird.
Gefahr des Missbrauchs
Manch einer mag sich über solche Funktionen nur verhalten freuen, oder sie gar deinstallieren wollen: Schließlich lassen sich damit auch üble Streiche spielen, sobald jemand auf der Profilseite das eigene Passwort gehackt hat. Auch nutzen Firmen wie Apple und Microsoft einen ähnlichen Weg, um unliebsame Programme von registrierten Geräten zu löschen, ebenfalls per Fernsteuerung. [von Tina Klopp, Zeit Online]
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Auch dann gehts noch. Ich habe einen fall erlebt wo ein LKW fahrer 10 Geräte von einem...
Warum nicht? Nein mal im Ernst. Natürlich an Notrufnummern. Bzw. wenn du deine Neue Sim...
stand da nicht etwas von 2 minuten ? es steht NUR dummes zeug hier !!!
nur fürs Remote Wipe wäre es viel. Ist aber bloss ein kleiner Zusatznutzen. Obwohl, die...
Kennst MacGyver? Da gabs ne Folge wo er so einen Sensor ausgetrickst hat.
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