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Activision Blizzard: Profit statt Spaß, TV statt Konsolen

Unternehmenschef Kotick stellt Unternehmenspläne bei Analystentreffen vor

Neue Zielgruppen ohne Playstation und Xbox, möglichst verängstigte Mitarbeiter und das Onlinerollenspiel nach World of Warcraft: Bei einem Analystentreffen hat Bobby Kotick, Chef von Activision Blizzard, zu einem Rundumschlag gegen Konsolen, Angestellte und die Kunden ausgeholt.

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Robert Kotick, Activision Blizzard
Robert Kotick, Activision Blizzard
"Die meisten der 20 Jahre, in denen ich für Wachstum bei Activision gesorgt habe, waren wir damit zufrieden, Produkte herzustellen, die attraktiv für den 16 bis 35 Jahre alten Typen sind, der kein Date für Samstagnacht abbekommen hat", sagte Bobby Kotick, Chef von Activision Blizzard, bei dem Analystentreffen Deutsche Bank Securities Technology Conference am Montag, 14. September 2009 in San Francisco. Das ändere sich aber derzeit massiv: Zum einen seien Computerspiele das Medium, mit dem sich die Kunden intensiver auseinandersetzten als mit jedem anderen - und zum anderen stiegen die Produktionswerte immer weiter. Um 15 Millionen Kunden sei die Zielgruppe der Gamer in letzter Zeit gewachsen, es gebe immer mehr Frauen, und über die Hälfte der Spieler sei jetzt zwischen 25 und 34 Jahre alt.

 

Zum zweiten Onlinerollenspiel neben World of Warcraft, an dem seine Entwickler bei Blizzard arbeiten, hat sich Bobby Kotick kurz geäußert. "Momentan hat Blizzard drei Spiele bestätigt: Starcraft 2, Diablo 3 und ein neues MMO, das eine etwas breitere Masse ansprechen wird". Das kann wohl als weiterer Beleg dafür gelten, dass die Unternehmen mit dem Projekt ganz neue Wege gehen. Klar ist, dass das Onlinespiel auf keiner der bislang bekannten Marken von Blizzard basieren wird.

Kotick gibt an, dass sein Unternehmen derzeit rund 30 Prozent des operativen Gewinns auf stationären Konsolen erzielt, 10 Prozent auf mobilen Plattformen wie Nintendo DS oder dem iPhone, sowie rund 50 Prozent im Internet. Hier dürften insbesondere die Abogebühren für World of Warcraft gemeint sein. Ein Problem für weiteres Wachstum sei, dass die Kunden in vielen der weltweiten Märkte nicht über Konsolen wie die Xbox 360 oder die Playstation 3 verfügten. Deshalb sei für die nahe Zukunft zu "erwarten, dass viele unserer Produkte ohne eine Konsole spielbar sein werden", so Kotick. Was stattdessen funktionieren könnte, seien Geschäftsmodelle auf Basis von modernen Fernsehern mit Browser, die per Breitband an das Internet angeschlossen sind. Ohne die Firmennamen zu nennen, deutete Kotick an, dass beispielsweise die Streamingangebote von Gaikai oder Onlive zum Einsatz kommen könnten.

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Carolius 18. Nov 2009

wer wind säht wird sturm ernten.... Sicherlich werden nun einigen kein moralisches...

Bachsau 18. Sep 2009

Offenbar habt ihr garnix gelernt! Lasst die typen auf'm Schulhof in ruhe! Die haben euch...

........ 18. Sep 2009

Kann ich mich nur anschließen. Noch vor ein paar Jahren habe ich die Leute angefaucht...

Bachsau 18. Sep 2009

Als ich gelesen habe, er möchte ein "Klima der Angst" im Unternehmen schaffen, und den...

M_Kessel 16. Sep 2009

Ja, ist für mich übrigens auch der Grund, warum ich vom Kauf von Diablo 3 absehen werde...

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