Apple öffnet Grand Central Dispatch

Technik stammt aus Snow Leopard

Apple hat die User-Space-Implementierung von Grand Central Dispatch (GCD) aus MacOS X 10.6 als Open Source freigegeben. Mit GCD sollen Entwickler die Vorteile von Multikernprozessoren einfacher ausreizen können.

Anzeige

GCD ist eine der bedeutenden Neuerungen für Entwickler in MacOS X Snow Leopard. Tasks von Programmen werden dabei zu Blöcken zusammengefasst, die dann darauf warten, von einem der verfügbaren Prozessorkerne bearbeitet zu werden. Apple nutzt dabei weiterhin Threads, damit hat der Entwickler aber nichts mehr zu tun. So sollen Programmierer ihre Anwendungen wesentlich einfacher an die modernen Multikernprozessoren anpassen können.

Um GCD nutzen zu können, hat Apple C, C++ und Objective-C erweitert und die eigene Blockimplementierung als Standard eingereicht.

Freigegeben hat Apple jetzt die User-Space-Implementierung Libdispatch. Die Kernel-Unterstützung wird im Xnu-Projekt entwickelt. Allerdings wird die Kernel-Unterstützung nicht zwingend vorausgesetzt. In jedem Fall muss aber der C-Compiler Blöcke unterstützen - verfügbar ist die Funktion bei LLVM.

Entwickler sollen selbst mit an Libdispatch arbeiten können. Die Beiträge will Apple dann in spätere MacOS-X-Versionen aufnehmen. Die Bibliothek ist unter der Apache-Lizenz 2.0 verfügbar. Apple erhofft sich von diesem Schritt auch, dass GCD auf andere Plattformen portiert wird.


whatever 14. Sep 2009

der unterschied: NSThread: 512kb overhead GCD Queues: 256b overhead da spart man ne menge...

windowsverabsch... 14. Sep 2009

Nachdem z.B. Cinema 4D schon unter 10.5 schneller läuft als auf der gleichen Hardware...

default 14. Sep 2009

Naja, GCD ist eigentlich nur ein etwas "schöneres" und effizienteres OpenMP. Trotzdem...

Gremlin1972 13. Sep 2009

Die letzten PPC Maschinen wurden 2005 verkauft. Das sind nun drei Jahre. Wenn die...

Avalanche 12. Sep 2009

Neukompilieren reicht nicht aus. GCD muss man als Entwickler explizit unterstützen und...

Kommentieren



Anzeige

  1. Mitarbeiter (m/w) Anwendungsbetreuung Data Warehouse
    Aareon Deutschland GmbH, Mainz
  2. IT-Spezialist Netz- und Systemmanagement (m/w)
    Infokom GmbH, Karlsruhe
  3. IT-Architektur Enterprise Architecture Management
    Daimler AG, Stuttgart
  4. Softwareentwickler Host (m/w)
    T-Systems on site services GmbH, Wilhelmshaven

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Facebook, Google, Twitter

    Branchenweite Interessengruppe zum Open-Source-Einsatz

  2. Typ 007

    Leica Mittelformatkamera S filmt in 4K

  3. Cloud-Computing

    Mathematica Online für den Browser

  4. Taxi-Konkurrent

    Landgericht Frankfurt hebt Verbot von Uber auf

  5. Stadt München

    Zweiter Bürgermeister Münchens lobbyiert gegen Limux

  6. Wettbewerbsverfahren

    Justizminister Maas will an Googles Algorithmus

  7. Test Bernd das Brot

    "Dieses Spiel ist Mist"

  8. Apple

    Vorerst keine NFC-Funktion für deutsche iPhone-Käufer

  9. Sicherheitslücke bei Android

    AOSP-Browser soll über Javascript angreifbar sein

  10. Betriebssystem

    Apple bringt dritte öffentliche Beta von OS X 10.10



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Test Destiny: Schicksal voller Widersprüche
Test Destiny
Schicksal voller Widersprüche
  1. Destiny 500 Millionen US-Dollar Umsatz mit "steriler Welt"
  2. Destiny "Größter Unterschied sind sehr pixelige Schatten"
  3. Bungie Kostenloses Upgrade von Old- zu Current-Gen-Konsolen

Doppelmayr-Seilbahn: Boliviens U-Bahn der Lüfte
Doppelmayr-Seilbahn
Boliviens U-Bahn der Lüfte

Mobile Encryption App angeschaut: Telekom verschlüsselt Telefonie
Mobile Encryption App angeschaut
Telekom verschlüsselt Telefonie
  1. Magenta Mobil Deutsche Telekom startet neues Tarif-Portfolio
  2. Telekom Störungen bei der IP-Telefonie
  3. Quartalsbericht Telekom macht weiter keine genauen Angaben zu FTTH

    •  / 
    Zum Artikel