Linux-Kernel 2.6.31 unterstützt USB 3.0

Weitere Verbesserungen bei Btrfs

Linus Torvalds hat den Linux-Kernel 2.6.31 veröffentlicht, der bereits USB 3.0 unterstützt und den Fuse-Aufsatz Cuse mitliefert. Wie immer gibt es darüber hinaus eine Reihe neuer Treiber. Auch für Desktop-Nutzer hält der neue Kernel eine interessante Änderung bereit.

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Linux 2.6.31 enthält einen Treiber für den USB-3.0-Host-Controller - obwohl es noch kein entsprechendes Gerät auf dem Markt gibt. Die Intel-Entwicklerin Sarah Sharp hatte den Treiber erstmals im Dezember 2008 vorgestellt, konnte ihn aber noch nicht veröffentlichen. Nach der Freigabe im Juni 2009 hatte Greg Kroah-Hartman angedeutet, den Treiber in den Linux-Kernel 2.6.31 aufnehmen zu wollen.

Mit USB 3.0 sollen Übertragungsraten von bis zu 5 Gigabit pro Sekunde möglich sein. USB 2.0 unterstützt höchstens 480 Megabit pro Sekunde. Sharps Treiber enthält auch anfängliche Unterstützung für USB-3.0-Geräte. Eine breite Auswahl an Geräten, die den neuen Standard unterstützen, wird jedoch erst für 2010 erwartet.

OSS-Emulation mit Cuse

Neu ist weiterhin Cuse ("Character Devices in Userspace"), eine Erweiterung für Fuse ("Filesystem in Userspace"). Damit lassen sich zeichenorientierte Geräte im Userspace emulieren. Andere Programme können darauf dann ganz normal zugreifen.

Tejun Heo, Entwickler von Cuse, hat einen OSS Proxy veröffentlicht, um das Open Sound System (OSS) zu emulieren. Es legt dazu die von OSS bekannten Gerätedateien an, die Ausgabe erfolgt dann über Alsa.

Überarbeitete Dateisysteme

Das als Linux-Standarddateisystem der Zukunft geltende Btrfs soll wesentlich besser skalieren, da nun "Mixed Back Reference" verwendet wird. Um den Geschwindigkeitszuwachs zu erreichen, war allerdings eine Änderung am On-Disk-Format nötig. Werden bestehende Dateisysteme mit dem neuen Kernel eingehängt, so nimmt der Kernel die nötigen Änderungen automatisch vor. Mit einem älteren Kernel lässt sich das Dateisystem dann nicht mehr einhängen. Verbesserungen gab es außerdem am SSD-Modus des Dateisystems.

Änderungen gab es auch bei Ext4: Hier ist es nun möglich, das Dateisystem im eingehängten Zustand zu defragmentieren. Komplett soll diese Unterstützung noch nicht sein. Bei XFS kommt jetzt der normale POSIX-ACL-Code zum Einsatz. Die seit dem Kernel 2.6.30 vorhandene Unterstützung für das Netzwerkdateisystem NFS 4.1 wurde ausgebaut, ist aber weiter nur für Entwickler gedacht.

Neues bei den Treibern

Kernel Mode Setting (KMS) wird jetzt bei ATI-Radeon-Karten bis einschließlich X1950 unterstützt. In Arbeit ist bereits die Unterstützung für die Modelle HD2XXX bis HD4XXX. Durch KMS wird die Grafikanzeige im Kernel initialisiert, der Startvorgang verzichtet auf Umschalten des Grafikmodus, wodurch die Anzeige flackern würde. Die Intel-Entwickler haben ihrem i915-Treiber Unterstützung für den Display Port hinzugefügt. Außerdem kennt der Treiber neue Chipsätze.

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Lars Z 03. Sep 2010

Wohl kaum. Er wollte sich ein System zusammenbauen das Blue-Rays abspielt. Linux kann...

xXIXx 12. Sep 2009

hier ist ein artikel zu den Thema: http://www.golem.de/0811/63465.html

xXIXx 12. Sep 2009

Warum ? Hast schon mal was von X11 Gnome und kde 3 gehört ?

wii 11. Sep 2009

Lol, warum so aggressiv? Fühlst du dich in deiner Männlichkeit angezweifelt...

Hello_World 11. Sep 2009

Doch, mit FUSE geht das. http://miio.net/wordpress/projects/fusecompress/ Ob das stimmt...

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