Linux-Kernel 2.6.31 unterstützt USB 3.0
Lange mussten Linux-Nutzer auf einen Treiber für Creatives Soundkartenserien Sound Blaster X-Fi und X-Fi Titanium warten. Den Audioprozessor X-Fi Xtreme Fidelity stellte Creative schon im Mai 2005 vor. Erst im Herbst 2007 veröffentlichte der Hersteller eine Betaversion eines passenden Linux-Treibers. Und die war nur für 64-Bit-Systeme verfügbar und verlangte außerdem nach einer älteren GCC-Version. Erst 2008 folgte ein neuer freier Treiber. Fast ein Jahr später hat es der Treiber für die 20K1- und 20K2-Chipsätze in den offiziellen Kernel geschafft. Welche Hardware davon im Einzelnen unterstützt wird, ist dem Commit zu entnehmen.
Über Alsa sind noch weitere neue Soundtreiber in den Kernel gelangt. Darunter ein Treiber für das Aluminium-Macbook und ein Treiber für Achtkanal-HDMI-Audio von Nvidia. Im Netzwerkbereich ist ein Treiber für Intels Wireless Multicomm 802.11 (iwmc3200wifi) hinzugekommen. Obwohl es sich um 802.11a/g/n-Hardware handelt, können die Chipsätze mit dem Treiber derzeit aber nur als 802.11a/g genutzt werden. Außerdem sind nur der Managed- und der Ad-Hoc-Modus verfügbar.
Die 802.11n-Übertragung funktioniert dafür jetzt mit den vom rt2x00-Treiber unterstützten Ralink-Chipsätzen. Mit dem Treiber lassen sich zusätzlich auch USB-WLAN-Geräte mit dem Chipsatz rt2800usb nutzen. Die Unterstützung ist aber noch nicht vollständig, so dass sich keine 802.11n-Access-Points auffinden lassen. Der aktualisierte ath5k-Treiber für Atheros-Chipsätze ermöglicht den Betrieb als Access Point. Die "IEEE 802.15.4 Low-Rate Wireless Personal Area Networks" unterstützt der Linux-Kernel jetzt ebenfalls.
Der schon mit dem Linux-Kernel 2.6.22 aufgenommene neue Firewire-Stack ist nicht mehr länger als experimentell gekennzeichnet. Linux-Distributoren sollen vom alten IEEE1394- auf den neuen Stack umstellen. Bei dem neuen Firewire-Stack standen vor allem Design-Änderungen wie ein aufgeräumtes API im Vordergrund. Zudem nutzt der neue Stack keine Kernel-Threads, wohingegen der alte einen Thread für das Subsystem plus einen je Firewire-Controller nutzte. Die bisher vier Userspace-ABIs wurden in einem ABI zusammengefasst und über Bibliotheken soll auch die Abwärtskompatibilität sichergestellt sein.
Schnellerer Desktop
Verschiedene interne Umbauten sollen außerdem dazu führen, dass das System auch bei knappem Speicher schneller reagieren soll. Der Kernel hält dafür die wichtigen Informationen im Speicher aktiv, wodurch die Festplattenzugriffe gesenkt werden. Laut Benchmarks soll der X-Server in solchen Fällen doppelt so schnell reagieren wie bisher.
Neue Werkzeuge zur Fehleranalyse
Die Performance Counters sind ein neues Subsystem, um die gleichnamigen Register moderner CPUs auszulesen. Damit soll sich Quellcode besser auf die CPU optimieren lassen, da der Code genau analysiert wird. Derzeit unterstützt das System x86 und PPC sowie teilweise S390 und FRV. Die nötigen Userspace-Tools liefern die Kernel-Entwickler im tools-Verzeichnis direkt mit.
Entwickler sollen das GCC Coverage Testing Tool künftig für Profiling nutzen können. Mit Kmemleak sollen sich Speicherlecks aufspüren lassen, Kmemcheck prüft, ob nicht initialisierte Speicherbereiche verwendet werden.
Der Linux-Kernel 2.6.31 steht wie üblich als Archiv und Patch unter kernel.org zum Download bereit. Abhängig von ihren Aktualisierungsrichtlinien werden die die Linux-Distributoren entsprechende Pakete anbieten. Eine gute Auflistung aller neu aufgenommenen Treiber findet sich bei kernelnewbies.org.
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Wohl kaum. Er wollte sich ein System zusammenbauen das Blue-Rays abspielt. Linux kann...
hier ist ein artikel zu den Thema: http://www.golem.de/0811/63465.html
Warum ? Hast schon mal was von X11 Gnome und kde 3 gehört ?
Lol, warum so aggressiv? Fühlst du dich in deiner Männlichkeit angezweifelt...
Doch, mit FUSE geht das. http://miio.net/wordpress/projects/fusecompress/ Ob das stimmt...
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