Abo
  • Services:
Anzeige

Verbraucherzentrale verliert gegen Abofallenbetreiber

Entscheidung zu fabriken.de und rezeptideen.de als "unfassbar" bezeichnet

Die Verbraucherzentrale Berlin hat einen Prozess gegen den Online-Abofallen-Betreiber Connects 2 Content verloren. Das Geltendmachen von vermeintlich unberechtigten Forderungen sei nicht unlauter, so das Landgericht Düsseldorf. Die Verbraucherschützer finden das unfassbar.

Die Verbraucherzentrale Berlin hatte die Firma Connects 2 Content GmbH verklagt, weil sie massenhaft Rechnungen mit Online-Aboforderungen versandt hatte, die nach Auffassung der Verbraucherzentrale unberechtigt waren. Der Prozess ging jetzt in erster Instanz verloren. Das Gericht entschied, die Geltendmachung vermeintlich unberechtigter Forderungen sei nicht unlauter und damit nicht wettbewerbswidrig.

Anzeige

Ein Sprecher des Landgerichts Düsseldorf bestätigte Golem.de, dass die Klage der Verbraucherzentrale Berlin gegen die Firma Connects 2 Content abgewiesen ist. Das Urteil ist noch nicht veröffentlicht.

Im März 2009 hatte die Connects 2 Content GmbH mit Sitz in Mannheim tausende Rechnungen über 84 Euro an Verbraucher verschickt, die sich auf den zunächst kostenlos nutzbaren Plattformen fabriken.de und rezepte-ideen.de angemeldet hatten. Ihre Gratismitgliedschaften seien später in kostenpflichtige mit einer Vertragslaufzeit von mindestens zwei Jahren umgewandelt worden, so die Verbraucherschützer, die rieten, die Zahlung zu verweigern, auch wenn weitere Mahnungen, Inkasso- oder Rechtsanwaltsschreiben eintreffen sollten. Eine einseitige Umwandlung einer kostenlosen Mitgliedschaft in einen kostenpflichtigen Vertrag habe rechtlich keinen Bestand.

Verbraucherschützer kündigen Berufung an

Die jetzige Entscheidung des Landgerichts Düsseldorf sei "unfassbar", kommentierten die Berliner Verbraucherschützer. "Während die Staatsanwaltschaft Düsseldorf das Verhalten der Connects 2 Content GmbH als Leistungsbetrug bewertet und mit Billigung des Oberlandesgerichts Düsseldorf auf deren Konto einen sechsstelligen Betrag eingefroren hat, meint der für die Klage der Verbraucherzentrale zuständige Richter, die zivilrechtlichen Unlauterkeitsvoraussetzungen seien nicht erfüllt." Die Verbraucherzentrale werde das Urteil nicht hinnehmen und Berufung einlegen. Sie rät allen Betroffenen, die noch keine Zahlung geleistet haben, weiterhin nicht zu zahlen. Sie sollten sich auch von Mahnungen nicht einschüchtern lassen.


eye home zur Startseite
cnc 04. Sep 2009

o.O AAAAAAHHHHHHHH

Verbraucher 04. Sep 2009

Es werden auch zukünftig Menschen auf solche oder ähnliche Abzocke reinfallen. Aus...

spanther 04. Sep 2009

lol :D

Linuxgirl 04. Sep 2009

Ich sag's ungern, Leute, aber ich bin mit einem Anwalt verheiratet und was man da an...

perl 04. Sep 2009

"Das Geltendmachen von vermeintlich unberechtigten Forderungen sei nicht unlauter" ja...


Telemedicus / 06. Sep 2009



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Daimler AG, Kirchheim
  2. BVU Beratergruppe Verkehr + Umwelt GmbH, Freiburg
  3. Optica Abrechnungszentrum Dr. Güldener GmbH, Nittenau Raum Regensburg
  4. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Herzogenaurach


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 209,99€/219,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. 59,99€/69,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. je 49,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Künstliche Intelligenz

    Softbank und Honda wollen sprechendes Auto bauen

  2. Alternatives Android

    Cyanogen soll zahlreiche Mitarbeiter entlassen

  3. Update

    Onedrive erstellt automatisierte Alben und erkennt Pokémon

  4. Die Woche im Video

    Ausgesperrt, ausprobiert, ausgetüftelt

  5. 100 MBit/s

    Zusagen der Bundesnetzagentur drücken Preis für Vectoring

  6. Insolvenz

    Unister Holding mit 39 Millionen Euro verschuldet

  7. Radeons RX 480

    Die Designs von AMDs Partnern takten höher - und konstanter

  8. Koelnmesse

    Tagestickets für Gamescom ausverkauft

  9. Kluge Uhren

    Weltweiter Smartwatch-Markt bricht um ein Drittel ein

  10. Linux

    Nvidia ist bereit für einheitliche Wayland-Unterstützung



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Schrott im Netz: Wie Social Bots das Internet gefährden
Schrott im Netz
Wie Social Bots das Internet gefährden
  1. Netzwerk Wie Ausrüster Google Fiber und Facebooks Netzwerk sehen
  2. Secret Communications Facebook-Messenger bald mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
  3. Social Media Ein Netzwerk wie ein Glücksspielautomat

Masterplan Teil 2: Selbstfahrende Teslas werden zu Leihautos
Masterplan Teil 2
Selbstfahrende Teslas werden zu Leihautos
  1. Projekt Titan Apple Car soll später kommen
  2. Nissan Serena Automatisiert fahrender Minivan soll im August erscheinen
  3. Elon Musk Tesla-Chef arbeitet an neuem Masterplan

Dirror angeschaut: Der digitale Spiegel, der ein Tablet ist
Dirror angeschaut
Der digitale Spiegel, der ein Tablet ist
  1. Bluetooth 5 Funktechnik sendet mehr Daten auch ohne Verbindungsaufbau
  2. Smarter Schalter Wenn Github mit dem Lichtschalter klingelt
  3. Tony Fadell Nest-Gründer macht keine Omeletts mehr

  1. Re: Einnahmequellen?

    Bosancero | 22:47

  2. Re: Gut so, hoffentlich bald alle arbeitslos

    Bosancero | 22:45

  3. Re: Posteo.de vs. Mailbox.org

    interpretor | 22:38

  4. Re: Geheimpakt zwischen Google und Microsoft..?

    quasides | 22:02

  5. Re: "noch im Bau"

    blubberer | 21:34


  1. 15:17

  2. 14:19

  3. 13:08

  4. 09:01

  5. 18:26

  6. 18:00

  7. 17:00

  8. 16:29


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel