60 Minuten: Champions Online - Superhelden live in Aktion

Ersteindruck am Starttag von Cryptics Onlinerollenspiel

Superhelden, aufgepasst: In Champions Online kann es jeder Spieler zu Megakräften und einer kreischbunten Uniform bringen. Golem.de hat das jetzt auch offiziell gestartete Onlinerollenspiel von Cryptic für einen Ersteindruck ausprobiert und sich wacker in den Kampf um Millennium City eingemischt.

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Wer morgens müde aus dem Haus stolpert und abends schnaufend seine Einkäufe das Treppenhaus hochschleppt - der hat eine Ahnung davon, wie es wäre, wenn wir über Superkräfte verfügen würden. Mit einem Sprung wären wir im dritten Stock, im Supermarkt könnten wir uns gleich ein paar Dutzend Mineralwasserflaschen schnappen, und die Sache mit dem anderen Geschlecht dürfte dank Traummuskeln und Superaufreißsprüchen auch geritzt sein. Um wenigstens zeitweise den Status als Megamann oder -frau zu haben, bietet sich jetzt Champions Online an: Das versetzt uns normale Menschen virtuell in den Polygonkörper von Superhelden.

Das kostenpflichtige, ein Abomodell verwendende Onlinerollenspiel der zu Atari gehörenden Cryptic Studios eröffnet nun auch in Deutschland offiziell die Server - Vorbesteller dürfen schon ein paar Tage länger spielen. Golem.de hat sich am Starttag rund eine Stunde in der finalen Version des im Zeichentrickstil gehaltenen MMORPGs herumgeprügelt.

Gleich nach dem Programmstart weckt Champions Online erst mal Erinnerungen an einen alten Bekannten: Wir werden gefragt, ob wir eine Tastaturbelegung wie bei World of Warcraft wünschen oder wie bei City of Heroes. Wir wählen die WoW-Variante und sind gespannt, was uns erwartet. Einen Klick weiter befinden wir uns mitten in der Charaktergenerierung: Hier also entsteht der künftige Superheld. Jetzt aber haben wir die Qual der Wahl zwischen 18 Frameworks - das sind vorgefertigte Heldenkonfigurationen, das Angebot reicht von Elektrizität über Eis und Telekinese bis hin zu Sorcery.

Uns überzeugt die Beschreibung "Alles um dich herum ist ein Werkzeug, das du benutzen kannst" - wir wählen das Framework Gewalt und erstellen im weiteren Charaktermenü mit wenigen Mausklicks einen unkaputtbar wirkenden Haudrauf mit Insektenflügeln auf dem Rücken. Wer mehr Zeit in den Menüs verbringen möchte, hat richtig viele Möglichkeiten: Von übernatürlich aussehenden Alienfiguren bis hin zu Superhelden-Mafiosi beiderlei Geschlechts geht alles.

Sobald die Spielfigur fertig und mit einem Namen ausgestattet ist, geht es in das Startgebiet in der Stadt Millennium City. Die ist gerade einem Überraschungsangriff der außerirdischen Qularr zum Opfer gefallen, überall brennen Hochhäuser. Nur wenige Meter von dem Ort entfernt, an dem wir uns materialisieren, steht glücklicherweise schon ein NPC namens Sergeant McAvoy mit einem Ausrufezeichen über dem Kopf, und auch der Rest läuft mehr oder weniger wie in World of Warcraft. McAvoy schickt uns auf die erste Mission, bei der wir einmal direkt ums Eck ein paar rosarote Insekteneier zerstören müssen.

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AchNee 20. Sep 2009

EvE hat wesentlich mehr zu bieten als nur Eier, Schweine und Bier zu sammeln, was sich in...

MüllersKuh 16. Sep 2009

was willst du alleine in der Ecke?

Wannabe-Champion 04. Sep 2009

Komisch, noch gar keine News zum peinlichen Launch? Ein MMO kommt in die Regale, die...

BeBa 04. Sep 2009

Och das Turtial fand ich ganz witzig. Es war immer was los und ich hatte nie langeweile...

jijijiji 03. Sep 2009

Noch. Noch. Und "zusätzliche Characterslots" alleine halte ich für persönliche...

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