Texas Instruments bietet für Maschinen von Qimonda USA

Kein Einstieg ins Geschäft mit Speicherchips geplant

Texas Instruments bietet 172,5 Millionen US-Dollar für Maschinen der US-Tochter von Qimonda. TI plant aber keine eigene Speicherchipfertigung, erklärte eine Firmensprecherin.

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Der US-Chiphersteller Texas Instruments (TI) plant den Kauf von Maschinen des insolventen Halbleiterherstellers Qimonda in den USA. Wie das Wall Street Journal berichtet, soll der Kaufpreis bei 172,5 Millionen US-Dollar liegen.

Es sei aber noch möglich, dass beim Insolvenzgericht in Delaware höhere Gebote eingehen. Der Auktionstermin ist für den 23. September 2009 angesetzt.

Qimonda stellte mit den Maschinen Speicherchips her. "Wir steigen aber nicht in das Speichergeschäft ein", sagte eine TI-Sprecherin der Zeitung. Die Maschinen sollen zur Fertigung von analogen Bausteinen und für den Embedded-Markt dienen.

"In den USA läuft ein separates Chapter-11-Verfahren. Wir sind also nur indirekt über die Abrechnung der gegenseitigen Ansprüche betroffen", sagte ein Sprecher des Büros des Insolvenzverwalters Michael Jaffé Golem.de auf Anfrage. Zuvor hatte der japanische Chiphersteller Elpida Memory das Graphics-Double-Data-Rate-Geschäft von Qimonda übernommen.


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