Anzeige

Hat Global Gaming Factory X genug Geld für Pirate Bay?

Pirate-Bay-Käufer steckt in Schwierigkeiten

Der Verkauf des Bittorrent-Trackers Pirate Bay soll dieser Tage abgeschlossen werden. Derzeit ist jedoch fraglich, ob der Käufer, das Unternehmen Global Gaming Factory X (GGF), überhaupt das Geld dazu hat. Die schwedischen Behörden ermitteln zudem gegen das Unternehmen wegen Insiderhandel und die Mitarbeiter laufen weg.

Anzeige

Der Verkauf des Bittorrent-Trackers Pirate Bay an das schwedische Unternehmen Global Gaming Factory X (GGF), der Ende des Monats abgeschlossen werden soll, steht auf der Kippe. Der Käufer steckt offensichtlich in Schwierigkeiten.

Hat GGF das Geld für Pirate Bay?

So ist derzeit nicht klar, wie GGF den Kaufpreis von 60 Millionen Kronen, derzeit knapp 6 Millionen Euro, aufbringen will. Das Unternehmen habe bisher keine entsprechenden Dokumente vorgelegt, aus denen das hervorgehe, erklärten die Betreiber der schwedischen Börse Aktietorget, an der GGF gelistet ist. Deshalb nahmen sie die GGF-Aktie am Freitag aus dem Handel.

Außerdem hat der Aufsichtsratsvorsitzende Magnus Bergman das Handtuch geworfen. Er teilte dem Bolagsverket, das das schwedische Handelregister führt, mit, dem Unternehmen nicht mehr anzugehören, berichtet die Tageszeitung The Local unter Berufung auf das Svenska Dagbladet.

Kein Handel mit GGF am Montag

Entgegen den Beteuerungen von GGF-Chef Hans Pandeya soll die GGF-Aktie auch am heutigen Montag nicht gehandelt werden. Aktietorget-Vizechef Peter Gönczi wertete am Wochenende Bergmans Demission als Hindernis für die Wiederaufnahme der GGF-Aktie in den Handel. Zuvor hatten zwei wichtige Mitarbeiter, Technikchef Johan Sällström und Pandeyas Berater Wayne Rosso, GGF verlassen.

Sallström hat laut The Local Pandeya bei der schwedischen Vollzugsbehörde Kronofogdemyndigheten, kurz Kronofogden, gemeldet, weil dieser ihm über 6 Millionen schwedische Kronen, etwa 600.000 Euro, schulde. Sallström erwägt deshalb eine Klage gegen Pandeya. Von seinem ehemaligen Arbeitgeber GGF soll er noch 1,6 Millionen Kronen, umgerechnet rund 160.000 Euro, zu bekommen haben. Sallström ist nicht der Einzige, der Forderungen an Pandeya hat: Nach dem Bericht hat dieser Steuerschulden in Höhe von 780.000 Kronen, über 77.000 Euro.

Ermittlungen wegen des Verdachts auf Insiderhandel

Die schwedischen Behörden haben unterdessen Ermittlungen gegen GGF wegen des Verdachts auf Insiderhandel aufgenommen, berichtet der US-Branchendienst Cnet. Kurz vor dem Kauf von Pirate Bay war die Zahl der Transaktionen mit GGF-Aktien auffällig gestiegen, der Kurs der Aktie hatte sich verdoppelt. Entsprechende Vorwürfe waren bereits wenige Tage nach der Bekanntgabe des Kaufes erhoben worden. Die Ermittlungen spielten bei der Aussetzung des Handels mit der GGF-Aktie keine Rolle.


eye home zur Startseite
21-12 24. Aug 2009

wenn's zu dem Thema was konkretes oder interessantes gibt! Dieser Kaffeesatzleser...

ME_Fire 24. Aug 2009

Vielleicht ist ihnen aber auch nur einfach aufgegangen dass man mit ihrem angedachten...

Kommentieren



Anzeige

  1. Manager Entwicklung Internet / Interactive (m/w)
    OSRAM GmbH, München
  2. SAP Consultant (m/w) Schwerpunkt Support
    Fresenius Netcare GmbH, St. Wendel
  3. IT Specialist Security (m/w)
    Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG, Bielefeld
  4. Controller International SAP Solutions (m/w)
    Alfred Kärcher GmbH & Co. KG, Winnenden

Detailsuche



Anzeige

Folgen Sie uns
       


  1. Die Woche im Video

    Schneller, höher, weiter

  2. Ransomware

    Verfassungsschutz von Sachsen-Anhalt wurde verschlüsselt

  3. Kabelnetzbetreiber

    Angeblicher 300-Millionen-Deal zwischen Telekom und Kabel BW

  4. Fathom Neural Compute Stick

    Movidius packt Deep Learning in einen USB-Stick

  5. Das Flüstern der Alten Götter im Test

    Düstere Evolution

  6. Urheberrecht

    Ein Anwalt, der klingonisch spricht

  7. id Software

    Dauertod in Doom

  8. Nach Motorola

    Rick Osterloh soll neue Hardware-Abteilung von Google leiten

  9. Agon AG271QX

    Erster 1440p-Monitor mit 30-Hz-Freesync-Untergrenze

  10. Alienation im Test

    Mit zwei Analogsticks gegen viele Außerirdische



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Spielebranche: "Faule Hipster" - verzweifelt gesucht
Spielebranche
"Faule Hipster" - verzweifelt gesucht
  1. Neuronale Netze Weniger Bugs und mehr Spielspaß per Deep Learning
  2. Spielebranche "Die große Schatztruhe gibt es nicht"
  3. The Long Journey Home Überleben im prozedural generierten Universum

Privacy-Boxen im Test: Trügerische Privatheit
Privacy-Boxen im Test
Trügerische Privatheit
  1. Alphabay Darknet-Marktplatz leakt Privatnachrichten durch eigene API
  2. Verteidigungsministerium Ursula von der Leyen will 13.500 Cyber-Soldaten einstellen
  3. Angebliche Zukunftstechnik Sirin verspricht sicheres Smartphone für 20.000 US-Dollar

LizardFS: Software-defined Storage, wie es sein soll
LizardFS
Software-defined Storage, wie es sein soll
  1. Security Der Internetminister hat Heartbleed
  2. Enterprise-IT Hunderte Huawei-Ingenieure haben an Telekom Cloud gearbeitet
  3. HPE Hyper Converged 380 Kleines System für das schnelle Erstellen von VMs

  1. Re: Verknöcherte alte Struckturen

    Moe479 | 08:54

  2. Re: Hallo Herr Gierow

    Test_The_Rest | 08:53

  3. Re: Fragwürdige Herangehensweise bei Email Filterung

    Test_The_Rest | 08:52

  4. Die Anwälte bei Paramount

    Keridalspidialose | 08:52

  5. Re: Sachsen != Sachsen-Anhalt

    hg (Golem.de) | 08:51


  1. 09:01

  2. 00:05

  3. 19:51

  4. 18:59

  5. 17:43

  6. 17:11

  7. 16:22

  8. 16:15


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel