Ricoh CX2: Klappobjektiv ermöglicht 10,7fach-Zoom

Dank verschränkter und gefalteter Linsen nur 29,4 mm dicke Kamera

Ricoh hat mit der CX2 eine besonders flache Kompaktkamera mit weitem Zoombereich vorgestellt. Die Kamera ist 29,4 mm dick und arbeitet mit einem 10,7fach-Zoom, das eine Brennweite von 28 bis 300 mm (Kleinbild) abdeckt.

Anzeige

Die kompakte Bauweise ist durch ein mehrfach gefaltetes Objektiv möglich. Zudem schwenken innere Linsenelemente in den Lichtgang, wenn das Objektiv ausgefahren wird. Der große Brennweitenbereich kann in zwei unterschiedlichen Geschwindigkeiten durchfahren werden.

Die Objektivkonstruktion ist offensichtlich der Lichtstärke abträglich - die Anfangsblendenöffnungen mit F3,5 und 5,6 sprechen eine klare Sprache. Der Makrobereich beginnt ab 1 cm Motivabstand - ein Merkmal, auf das Ricoh seit Jahren Wert legt. Die Kamera geht bei entsprechendem Abstand automatisch in den Makromodus.

Der 1/2,3 Zoll große CMOS-Sensor erreicht eine Auflösung von 9,29 Megapixeln und kann Serienaufnahmen mit bis zu 5 Bildern pro Sekunde machen. Dabei bleibt die volle Auflösung gewahrt. Die Lichtempfindlichkeit reicht von ISO 80 bis 1.600.

Einen optischen Sucher gibt es nicht, dafür ein 3 Zoll großes Display mit 920.000 Bildpunkten, das den gesamten sRGB-Farbraum anzeigen soll. Die korrekte Ausrichtung der Kamera kann mit einer elektronischen Wasserwaage kontrolliert werden.

Um wichtige Augenblicke nicht zu verpassen, kann die Kamera mit dem M-Modus im Moment des Auslöser-Loslassens auf Wunsch 15 Bilder aus der Zeit davor speichern. Sie nimmt einfach kontinuierlich alles in den Speicher, was seit dem Auslöser-Drücken passiert. Dafür stehen zwei Bildfrequenzen zur Wahl: entweder 5 Bilder pro Sekunde bei voller Auflösung oder 30 Bilder pro Sekunde bei 2 Megapixeln Auflösung. Falls es das Motiv erfordert, kann die CX2 auch mit 120 Bildern in der Sekunde fotografieren, aber dann sinkt die Auflösung auf VGA-Niveau. Die Bilder dieser Aufnahmeserien werden in einer MP-Datei abgespeichert und können am Rechner dann wieder in einzelne JPEGs zerlegt werden.

Die CX2 kann mit Hilfe interner Doppelbelichtungen den Dynamikumfang der Bilder rechnerisch ausweiten. Dies geschieht automatisch und soll einen Dynamikumfang von rechnerisch bis zu zwölf Blendenstufen ermöglichen.

Mischlichtsituationen, die zum Beispiel aus Sonnen- und Kunstlicht bestehen, bringen viele Weißabgleichsfunktionen durcheinander. Durch eine Mehrfeldmessung will die CX2 auch solche Lichtsituationen korrekt messen und berücksichtigen.

Die internen Bildbearbeitungsfunktionen wurden gegenüber der Vorgängerin CX1 noch einmal erweitert. Die Funktion "Kontrastreiche Schwarz-Weiß-Fotos" dreht den Kontrast bei monochromen Aufnahmen hoch.

Die Funktion "Miniaturisierungs-Effekt" lässt die unteren und oberen Bildbereiche in Unschärfe zerfließen, wodurch die Aufnahmen realer Szenen so wirken, als ob ein Modell fotografiert worden wäre. Diese Aufnahmetechnik ist sonst nur mit verschwenkbarer Film- und Objektivebene möglich, wie es zum Beispiel Fachkameras oder Tilt-Shift-Objektive erlauben. Der Betriebsmodus "Diskretes Aufnehmen" schaltet den Blitz, die AF-Hilfsbeleuchtung und störende Kamerapiepser ab.

Im Autofokusbereich hat Ricoh eine automatische Vorfokussierung eingeführt. Sie arbeitet bereits, bevor der Auslöser angetippt wird und soll die Schärfestellung beschleunigen. Auch ein Nachführ-Autofokus wurde integriert. Bei beweglichen Motiven zieht er die Schärfe bei halb gedrücktem Auslöser nach.

Die Videofunktion der Kamera ist auf VGA-Filme beschränkt. Die Ricoh CX2 misst 102 x 58 x 29 mm und wiegt leer 185 Gramm. Gespeichert wird auf SD(HC)-Karten. Die Ricoh CX2 soll im September 2009 für rund 350 Euro in den Handel kommen.


tuvalu 23. Aug 2009

Ja, was kann die Kamera denn nun wirklich und wie gut? Prospekte abschreiben kann ich auch.

Waltbrant 21. Aug 2009

Nein nein, der Abstand spielt überhaupt keine Rolle. 1:1 bedeutet, dass ein Motiv, was...

Kommentieren




Anzeige
Anzeige

  1. Junior Softwareentwickler (m/w) mit Schwerpunkt iOS
    TeamViewer GmbH, Stuttgart-Vaihingen, Göppingen
  2. Junior Systementwickler (m/w)
    Flughafen München GmbH, München-Flughafen
  3. Linux / UNIX-Spezialist (m/w)
    SPIRIT/21, deutschlandweit
  4. Software-Quality-Assurance-S- pezialist (m/w)
    Continental AG, Frankfurt

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Video

    Yahoo gibt Angebot für Hulu ab

  2. Google X

    Google baut mobiles Internet in Afrika und Südostasien

  3. Xbox One

    Handel muss Gebrauchtspiele de-registrieren

  4. Lenovo

    "Wir können uns jede Übernahme leisten"

  5. Bundesdatenschützer

    Jobcenter sollen nicht bei Facebook recherchieren

  6. Navigation

    Google Maps erhält Routenplanung per Fahrrad

  7. Test Call of Juarez Gunslinger

    Hör-Spiel im Wilden Westen

  8. Fonic All-Net Flat

    Telefon-, SMS- und Datenflatrate für 25 Euro

  9. Drosselung

    Die Mär vom teuren Traffic oder wie viel kostet ein GByte?

  10. Telekom

    Bundestagspetition gegen Drosselung erreicht 50.000



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Need for Speed Rivals: Verfolgungsjagden zwischen Cops und Rasern
Need for Speed Rivals
Verfolgungsjagden zwischen Cops und Rasern

Eine offene Spielumgebung, sehr schnelle Autos und spannende Verfolgungsjagden kündigt EA für Need for Speed Rivals an. Das Rennspiel auf Basis der Frostbite-3-Engine erscheint auch für die Next-Gen-Konsole.


Surface Pro im Test: Microsofts Tablet überzeugt als Notebook
Surface Pro im Test
Microsofts Tablet überzeugt als Notebook

Ein bisschen dicker, ein bisschen schwerer und dafür viel schneller: Das ist Microsofts Surface Pro im Vergleich zum Surface RT. Wir haben das Windows-8-Gerät auf seine Stärken hin untersucht und stellen fest, dass auch Microsoft Probleme mit einem kleinen Full-HD-Display hat.

  1. Microsoft Verkauf des Surface Pro startet am 31. Mai
  2. XPS 10 und Surface Deutliche Preissenkungen bei Windows-RT-Tablets
  3. Neue Firmware Update macht das Surface RT lauter

Hacks for Sale: Chinesische Hacker werben offen auf IT-Messen
Hacks for Sale
Chinesische Hacker werben offen auf IT-Messen

Ein guter Hacker verdient in China 100.000 US-Dollar im Jahr. Die Fertigkeit, in fremde Systeme einzudringen, wird auf IT-Sicherheitsmessen ganz offen beworben und an Universitäten gelehrt.

  1. Yahoo Japan Daten von 22 Millionen Nutzern kompromittiert
  2. Security Gefährliche Lücke im Linux-Kernel
  3. Polizei Apple hat Warteliste für Umgehung der iPhone-Verschlüsselung

Zum Artikel