Sony-Ericsson-Chef tritt ab

Schweden schicken Topmanager in angeschlagenes Joint Venture

Führungswechsel bei Sony Ericsson. Der neue Chef Bert Nordberg will die Firma wieder in die Gewinnzone führen und verlorene Marktanteile zurückerobern.

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Der Chef des Handyherstellers Sony Ericsson tritt ab. Dick Komiyama verlässt zum Jahresende 2009 das japanisch-schwedische Gemeinschaftsunternehmen.

Sein Nachfolger Bert Nordberg ist derzeit Vice President bei Ericsson und Chef bei Ericsson Silicon Valley. Den Posten bei Ericsson Silicon Valley legt er mit der neuen Aufgabe nieder. Am 1. September 2009 wird Nordberg bei Sony Ericsson anfangen. Der Führungswechsel bei dem Unternehmen werde am 15. Oktober 2009 vollzogen, hieß es weiter. Nordberg will den "Marktanteil ausbauen und Rentabilität wiederherstellen", sagte er der Nachrichtenagentur Reuters.

Sony-Konzernchef Howard Stringer übernimmt zudem den Aufsichtsratsvorsitz im Unternehmen von Ericsson-CEO Carl-Henric Svanberg zum 15. Oktober. Svanberg bleibt aber vorerst im Aufsichtsrat der Firma.

Der Mobiltelefonhersteller büßte im zweiten Quartal Marktanteile ein. Der Weltmarktanteil fiel auf 5,1 Prozent, nach 8,1 Prozent im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Telekommunikationsausrüster Ericsson wollte aus dem Joint Venture aussteigen. Sony prüfte, die Anteile zu übernehmen, hatte aber Probleme mit der Finanzierung. Auch konnten sich die Partner nicht auf einen Preis einigen. Der Handyhersteller baut seit Juli 2008 rund 4.000 Arbeitsplätze im Unternehmen ab und will jährlich 400 Millionen Euro weniger ausgeben.

"Das Umbauprogramm bei Sony Ericsson begann vor über einem Jahr und ist halb abgeschlossen, und ich bin mit dem bisher erreichten zufrieden", sagte Komiyama. "Ich denke, es ist die richtige Zeit, um den Führungswechsel einzuleiten, damit wir jemanden haben, der den Prozess abschließen und die nächste Phase der Unternehmensentwicklung einleiten kann."


Vochel_Face 17. Aug 2009

mein Vorschlag wäre ja, mal wieder so ein richtiges Knallerhandy auf den Markt zu...

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