Harvard University entwickelt Mini-Flugroboter

Finanziert durch 10 Millionen US-Dollar der National Science Foundation

Die Harvard University bekommt 10 Millionen US-Dollar für die Entwicklung eines insektenähnlichen Flugroboters. Er wird einer Biene nachempfunden, mit einer Flügelspannbreite von 5 cm und einem Gewicht von 500 Milligramm wird er allerdings deutlich größer.

Anzeige

Das interdisziplinäre Team von Wissenschaftlern, Ingenieuren und Biologen der US-amerikanischen Harvard University will mit den unabhängigen, aber miteinander kommunizierenden Flugrobotern auch das Schwarmverhalten von Bienen nachbilden. Das ehrgeizige Projekt soll nicht nur im Bereich Miniatur-Robotik neue Maßstäbe setzen, sondern auch die Entwicklung von kompakten hochleistungsfähigen Energiequellen, besonders energiesparenden Chips und hochentwickelten Sensoren vorantreiben.

Mit der Natur als Vorbild erhoffen sich die Forscher ein besseres Verständnis dafür, wie sich das kollektive Verhalten und die "Intelligenz" einer Bienenkolonie künstlich nachahmen lässt. Es geht um neue Methoden zur Entwicklung und Konstruktion eines mit Elektronik nachempfundenen Nervensystems, das eine sich verändernde Umwelt wahrnimmt und sich schnell anpasst.

"Bienen verfügen über eine unerreichte Eleganz im Flug, flitzen ohne Anstrengung von Blume zu Blume und auch schwer beladen schweben sie noch stabil", heißt es in einer Ankündigung der Universität. Da das Projekt die Forschung am Körper, dem Hirn und der Kolonie berücksichtige, sollen Nachteile und Optimierungen schneller erkannt werden als wenn es sich um Einzelprojekte handeln würde.

Unterstützt wird die über fünf Jahre angelegte Roboterforschung mit 10 Millionen US-Dollar von der National Science Foundation (NSF) im Rahmen des Förderprogramms "Expeditions in Computing". An der Entwicklung ist Robert Wood beteiligt, dessen Microrobotics Lab 2007 den ersten erfolgreichen Flug einer lebensgroßen Roboterfliege vermeldete.


Der Flattermann 13. Aug 2009

500g unter einer Flügelspannweite von 5cm fliegen zu lassen, wird reichlich schwer...

ja ;) 13. Aug 2009

Golem bekommt aba auch geld für :)

Fliegentöter 13. Aug 2009

Da kann man nur hoffen, daß die auch gleich die Klatsche dafür entwickelt haben.

knips 13. Aug 2009

Die Aussage, Hummel und Co könnten physikalisch gar nicht fliegen, entstand aus der...

harmless 13. Aug 2009

Die uns im Übrigen von den Blumen unterscheidet, weswegen wir auch keine Bienen zur...

Kommentieren



Anzeige

  1. IT-Spezialist Netz- und Systemmanagement (m/w)
    Infokom GmbH, Karlsruhe
  2. Mitarbeiter (m/w) Anwendungsbetreuung Data Warehouse
    Aareon Deutschland GmbH, Mainz
  3. EDV-Administrator (m/w)
    Vinzenz von Paul gGmbH Soziale Dienste und Einrichtungen, Göppingen
  4. IT-Senior Analyst SAP Support (m/w)
    Media-Saturn IT Services GmbH, Ingolstadt

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Sicherheitslücke bei Android

    AOSP-Browser soll über Javascript angreifbar sein

  2. Betriebssystem

    Apple bringt dritte öffentliche Beta von OS X 10.10

  3. Verschlüsselung

    PEP will Nachrichtenverschlüsselung einfacher machen

  4. Dreijahresplan

    EA will Spielervertrauen zurückgewinnen

  5. Netflix-Start in Deutschland

    Der Kampf um den Video-on-Demand-Markt

  6. Nachfolger von Windows 8

    Microsoft zeigt Windows 9 am 30. September

  7. Verschlüsselung

    Encrypt-then-MAC für TLS standardisiert

  8. Cyanogenmod

    Neue Monatsversion bringt verbessertes Bug-Tracking

  9. IMHO

    Microsoft kauft sich einen Markt mit Klötzchen

  10. AVMs neuer VDSL-Router

    Fritzbox 3490 hat sechs Antennen für ein schnelles WLAN



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Interview mit John Carmack: "Gear VR ist das Tollste, was ich in 20 Jahren gemacht habe"
Interview mit John Carmack
"Gear VR ist das Tollste, was ich in 20 Jahren gemacht habe"
  1. Phicomm Passion im Hands On Anständiges Full-HD-Smartphone mit 64-Bit-Prozessor
  2. Nokia Lumia 735 Das OLED-Weitwinkel-Selfie-Phone
  3. Nokia Lumia 830 Das günstigere Lumia 930

NFC in der Analyse: Probleme und Chancen der Nahfunktechnik
NFC in der Analyse
Probleme und Chancen der Nahfunktechnik
  1. NFC iPhone 6 soll zum digitalen Portemonnaie werden
  2. Mini-PC Broadwell- und Braswell-NUCs laden Smartphones drahtlos

Ultra High Definition: Scharf allein ist nicht genug
Ultra High Definition
Scharf allein ist nicht genug
  1. Ifa Vodafone Deutschland und Cisco bringen 4K-Set-Top-Box
  2. Alpentab Wienerwald Das Holztablet mit Bay Trail oder als Nobelversion
  3. Dell UltraSharp 27 Ultra HD 5K 27-Zoll-Monitor mit 5.120 x 2.880 Pixeln

    •  / 
    Zum Artikel