Radikaler Bruch bei C&C 4: Erfahrung sammeln statt Tiberium

Producer Jim Vessella stellt wichtige Neuerungen im Videointerview vor

Zum Abschluss will es EA noch einmal wissen - und plant für den vierten und letzten Teil der klassischen Command-&-Conquer-Saga einige echte Neuerungen. Im Videointerview bei Golem.de erklärt Producer Jim Vessella die wichtigen Änderungen, und was sie in Sachen Spielspaß bringen sollen.

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Der Sammler landet auf dem Schrottplatz der Spielegeschichte. Generationen von C&C-Fans haben vor Wut in die Tastatur gebissen, wenn das Erntefahrzeug wieder mal mitten im Gefecht auf dem Tiberiumfeld stehen geblieben ist oder sich auf aberwitzigen Pfaden in die feindliche Basis verirrt hat. Und jetzt das: In Command & Conquer 4, so dessen Producer Jim Vessella im Gespräch mit Golem.de, haben die Entwickler bei Electronic Arts das Vehikel einfach abgeschafft - und sich noch ein paar weitere radikal neue Ideen für die Echtzeit-Strategiereihe einfallen lassen.

Die wichtigste: Der Spieler muss kein Tiberium wie früher sammeln - aber Erfahrungspunkte. Die bekommt er immer, wenn er Command & Conquer 4 spielt, egal ob allein in der Kampagne oder mit anderen im Multiplayermodus. "Das ist ein System wie in einem Rollenspiel, wo alles, was man im Spiel macht, einem Erfahrungspunkte bringt. Mit denen levelt man und kann damit neue Spielzeuge freischalten, etwa neue Einheiten, Kräfte oder Upgrades", erzählte Vessella. Erfahrungspunkte aus einem Scharmützel sind auch in der Kampagne gültig - wer also in einer Mission feststeckt, kann einfach ein paar Stunden im Internet mit anderen spielen, dann seine Fähigkeiten mit den gewonnenen Erfahrungspunkten erweitern und die vorher scheinbar unlösbare Aufgabe mit links erledigen.

Das hat zwei größere Folgen: Zum einen muss der Spieler immer online sein, damit die Server von EA den jeweiligen Erfahrungspunktestand zentral speichern können - was den für Electronic Arts angenehmen Vorteil hat, dass sich somit die Schwarzkopierproblematik nebenbei von selbst erledigt; das Unternehmen hatte bereits früher auf die Pflicht zum Immer-Online hingewiesen. Zum anderen ergeben sich unter Umständen massive Balancingprobleme, denn wer lange genug im Internet gespielt hat, für den sind rein theoretisch selbst die größten Schlachten in der Kampagne keine Herausforderung. Vessella ist sich dieser Problematik bewusst, hat aber noch keine Lösung. Derzeit prüfe sein Team mehrere Möglichkeiten - unter anderem die, dass sich der Schwierigkeitsgrad der Kampagne erhöht, wenn ein Spieler mit sehr hohem Level antritt. Entschieden sei aber noch nichts.

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47110815 13. Nov 2009

richtig. solange die deppen von ea son misst verzapfen muss man sie eben links liegen...

spanther 08. Sep 2009

Im Zusammenspiel des Textes kannst du es als "beeinflussen" verstehen :) Also wenn du...

GUEST 12. Aug 2009

Ich liebe dieses Game, hab orginal CD und lüfft in dosvox aufm mac :)

spanther 12. Aug 2009

Was er damit meinte war, das viele heutige Shooter kaum Story bieten und somit nur...

ichichich 12. Aug 2009

durch diese Neuerungen vergraulen sie alle RTS-Profis, sodass auf den server nur noch...

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