Trubel um CentOS beigelegt

Projekt meldet weitgehende Einigung mit CentOS-Gründer Lance Davis

Nach einigem Trubel ist das CentOS-Projekt wieder auf dem Weg in ruhigere Fahrwasser. Ende letzter Woche hatten einige CentOS-Entwickler in einem offenen Brief den Projektgründer Lance Davis angegriffen. Mittlerweile konnten die meisten Streitpunkte aber geklärt werden.

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Mehr Transparenz in der Führung des Projekts und Auskunft über dessen finanzielle Situation, so die Kernforderungen der CentOS an Projektgründer Davis in einem offenen Brief am 30. Juli 2009, nachdem dieser über zwei Wochen telefonisch nicht zu erreichen war. Zudem sollte Davis die alleinige Kontrolle der Domain centos.org abgeben und sich melden.

Das tat Davis offenbar, so dass die meisten der von den Entwicklern angesprochenen Probleme bereits gelöst werden konnten. Zur Klärung der noch offenen Fragen wurden Zeitpläne festgelegt, so dass der Fortbestand von CentOS nicht mehr gefährdet sei, heißt es jetzt auf der CentOS-Website.

Die Kontrolle der Domains centos.org und centos.info liegt mittlerweile beim CentOS-Projekt, das auch über die entsprechenden Marken verfügt.

Die Linux-Distribution CentOS basiert auf den frei verfügbaren Quellen von Red Hat Enterprise Linux (RHEL) und wird von einer Reihe Freiwilliger gepflegt.


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