Clutter 1.0.0 veröffentlicht

User-Interface-Bibliothek von Intel kommt bei Moblin zum Einsatz

Die maßgeblich von Intel entwickelte Softwarebibliothek Clutter ist in der Version 1.0.0 erschienen. Sie erlaubt die Erstellung animierter User-Interfaces, die OpenGL und OpenGL ES nutzen, versteckt aber deren komplexe APIs.

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Clutter entstand im Rahmen von Intels Netbook-Linux Moblin und kommt dort sowie bei einigen Gnome-Applikationen bereits zum Einsatz. Clutter soll die Erstellung von aufwendig gestalteten Benutzerschnittstellen, die dank OpenGL und OpenGL ES hardwarebeschleunigt ausgeführt werden, vereinfachen.

Clutter kann 2D-Interface-Elemente in verschiedenen Schichten darstellen, die in einem 3D-Raum angeordnet sind. Zudem stehen dafür passende Animationen und Effekte bereit. Eingaben sind auf unterschiedlichen Wegen möglich.

Darüber hinaus kann Clutter mit zusätzlichen Bibliotheken wie GStreamer zur Medienwiedergabe, Cairo für Grafikrendering und Webkit für HTML-Rendering sowie der Physik-Engine Box2D erweitert werden. Das API von Clutter ist an GTK+ angelehnt.

Clutter wird derzeit in der Linux-Distribution Moblin und bei einigen Gnome-Applikationen eingesetzt, läuft aber auch unter Windows und MacOS X. Entwickelt wurde Clutter in C, es stehen aber auch Sprach-Bindings für Perl, Python, C#, C++, Vala und Ruby zur Verfügung.

Clutter steht unter der GNU LGPL und kann unter clutter-project.org heruntergeladen werden.


Jörg Zweier 31. Jul 2009

Ich meinte "glue" (= Kleber), weil es ja mehrere Bibliotheken zusammenheftet. Es ist ja...

Jein 30. Jul 2009

Jein. Im Prinzip hast Du recht. Der Teufel steckt in der Idee bzw. im Detail. Clutter...

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