IVW - Visit statt Pageimpression
Umstellung der IVW-Ausweisung ab Dezember 2009 beschlossen
Die IVW stellt die von ihr ausgewiesenen Reichweitendaten zum Jahresende um. Statt der Messgröße Pageimpression soll künftig der Visit in den Vordergrund rücken. Die Pageimpression bleibt aber erhalten und soll neu definiert werden.
Die Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern, kurz IVW, strukturiert ab Dezember 2009 die von ihr monatlich ermittelten Leistungswerte von Onlinemedien neu. In der Gesamttabelle der IVW-Ausweisung rückt die Messgröße Visit (Besuche), also die Anzahl der zusammenhängenden Nutzungsvorgänge eines Angebots, in den Vordergrund.
So wird die erste Ebene der monatlichen IVW-Veröffentlichung künftig die Onlinenutzung sämtlicher der IVW-Kontrolle unterstellten Internetangebote mit ihrem jeweiligen Gesamtergebnis nach Visits auflisten. Bisher stand die Zahl der Pageimpressions im Vordergrund.
Darüber hinaus werden diese Daten für jedes Angebot nach der Herkunft der Nutzung (Inland/Ausland) in absoluten Zahlen sowie in den prozentualen Anteilen differenziert ausgewiesen.
Auf der zweiten Ebene der IVW-Ausweisung mit der Detailansicht zu einzelnen Angeboten wird im neuen Veröffentlichungsmodus die Nutzung nach Visits zudem nach Kategorien aufgeschlüsselt und somit ein "Kategorien-Visit" eingeführt. Dabei wird nach den sieben IVW-Kategorien wie Redaktioneller Content oder E-Commerce getrennt. Bislang gibt es eine solche Aufschlüsselung nicht.
Informationen zu Pageimpressions sollen künftig nur noch in der Einzelansicht der Angebote enthalten sein.
Noch offen ist die Frage, wie mit der Nutzung von fremdsprachigen Seiten eines Angebots umgegangen werden soll. Dies will die IVW in ihrer nächsten Gremiensitzung im September klären. Dann soll auch die Frage einer Neudefinition der Pageimpression auf der Tagesordnung stehen, die eine Möglichkeit zur Abstufung der Werberelevanz einzelner Seiten eines Angebots zum Ziel hat.






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Werbung ist so alt wie Sex, und den gibt es schon seit Milliarden Jahren. Zwar reagieren...
Poweruser und Nerds erreicht man mit klassischer Bannerwerbung heute sowieso nicht mehr...
Der Ausgangspost bezog sich wohl auch eher auf das Adblock-Addon für Firefox.
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