Libcloud - Standardbibliothek für Cloud-Provider
Einheitliches API für Amazon, Rackspace, Slicehost & Co.
Mit der libcloud entwickelt sich eine freie Softwarebibliothek, die ein einheitliches API für unterschiedliche Cloud-Provider bereitstellt. Unterstützt werden unter anderem Amazons EC2 und Rackspaces Cloud Server.
Die libcloud hat ihren Ursprung beim Cloud-Computing-Spezialisten Cloudkick, wird mittlerweile aber als unabhängiges Projekt weitergeführt. Dabei handelt es sich um eine freie, rein in Python geschriebene Bibliothek zur Interaktion mit unterschiedlichen Cloud-Providern. So sollen die Barrieren zwischen den einzelnen Computing-Clouds verringert werden. Die Bibliothek steht unter der Apache License 2.0.
Die libclud unterstützt derzeit die Cloud-Provider Amazon EC2 einschließlich dessen europäischer Version, Slicehost, Rackspace, VPS.net und Gogrid mit unterschiedlichem Funktionsumfang. So lassen sich zwar die Serverlisten über alle unterstützten Provider hinweg anzeigen, ein Reboot von Systemen ist aber nur bei Amazon möglich. Das Anlegen und Zerstören von Instanzen wird noch nicht unterstützt, ist aber geplant. Ebenso geplant ist die Unterstützung der Anbieter Linode, Flexiscale und Eucalyptus.
Die libcloud ist derzeit nur über Git verfügbar.
Cloudkick, das Unternehmen hinter der Bibliothek, bietet einheitliche Monitoring- und Alert-Dienste für unterschiedliche Cloud-Provider an. Zudem ist es über den Dienst möglich, Betriebsdaten der eigenen Cloud-Server über mehrere Anbieter hinweg grafisch darzustellen. Zudem gibt es ein einfaches Webterminal für den SSH-Zugriff auf eigene Nodes. In Kürze soll zudem Cloudshift bereitstehen, um Systeme von Amazons EC2 per Drag-and-Drop zu anderen Cloud-Providern umzuziehen.






danke für die erklärung! Das heißt, die Aufgabe der on-demand Instanz ist schon...
Sehr interessantes Konzept, was hinter Cloud-Computing steckt. Ich frage mich aber, wofür...
Kommentieren