"VDVC": Computerspieler gründen eigene Interessenvertretung

Derzeit laufen nach Verbandsangaben erste Gespräch mit Spielefirmen

Verband für Deutschlands Video- und Computerspieler - oder kurz VDVC: So heißt eine neue Interessenvertretung, die unter anderem das Bild der Spieler in der Öffentlichkeit mitprägen möchte. Erste Kooperationspartner sind ein Counter-Strike-Clan und Gemeinschaften von Linux-und Wii-Fans.

Anzeige

Es gibt einen Verband für die Entwickler von Computerspielen, einen für Publisher - und jetzt gibt es auch eine Interessenvertretung für die Spieler. Sie heißt Verband für Deutschlands Video- und Computerspieler und existiert seit dem 12. Juni 2009. Der VDVC stehe "für Kooperation, Aufklärung und Dialog, für ein Miteinander ohne Vorurteile." Ans Licht der Öffentlichkeit ist der Verband am 25. Juli 2009 getreten - am gleichen Tag haben in Berlin, Köln und Karlsruhe Demonstrationen gegen ein Verbot von Computer-Actionspielen stattgefunden.

Der VDVC plant unter anderem Informationsveranstaltungen für Eltern, um sie über die Möglichkeiten von Jugendschutz am Computer zu informieren. Nach eigenen Angaben führt der Verband momentan Gespräche mit führenden Firmen der Spieleindustrie, in denen über gemeinsame Kampagnen beraten wird. Bereits jetzt hat der VDVC Kooperationspartner, darunter den Counter-Strike-Clan Mousesports sowie Spielen unter Linux und Wiiinsider, eine lockere Gemeinschaft von über 7.500 Wii-Spielern.

Die Basismitgliedschaft im VDVC ist kostenlos, ein entsprechendes Formular gibt es auf der offiziellen Webseite.


ManOMan 19. Okt 2009

Die solln mal gegen die großen Publisher bashen! gegen: -gegen DRM -gegen Online...

Woodycorn 19. Okt 2009

bin ebenfalls offizielles Mitglied - LOGO!

Cäsar 28. Jul 2009

Wenn man VDVC englisch ausspricht, dann klingt das wie "vidi vici", wie in "ich sah und...

BMI 27. Jul 2009

Pixel. Und fertig. Harhar.

Siga9876 27. Jul 2009

Man muss wissen, wie man effektiv Lobbyismus macht (500 Mio $ laut Charlie Monger(Buffets...

Kommentieren




Anzeige

  1. Web-Entwickler (m/w)
    NEXUS Netsoft, Langenfeld
  2. Business Intelligence / Data Warehouse Engineer (m/w)
    Loyalty Partner GmbH, München
  3. Projektleiter (m/w) Java
    USU AG, Bonn (Home-Office möglich)
  4. Release- und Projekt-Manager mobile - international (m/w)
    PAYBACK GmbH, München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Bärbel Höhn

    Smartphone-Hersteller zu Diebstahl-Sperre zwingen

  2. Taxi-App

    Uber will trotz Verbot in weitere deutsche Städte

  3. First-Person-Walker

    Wie viel Gameplay braucht ein Spiel?

  4. Finanzierungsrunde

    Startup Airbnb ist zehn Milliarden US-Dollar wert

  5. Spähaffäre

    Snowden erklärt seine Frage an Putin

  6. CSA-Verträge

    Microsoft senkt Preise für Support von Windows XP

  7. Test Wyse Cloud Connect

    Dells mobiles Büro

  8. Globalfoundries-Kooperation mit Samsung

    AMDs Konsolengeschäft kompensiert schwache CPU-Sparte

  9. Verband

    "Uber-Verbot ruiniert Ruf der Startup-Stadt Berlin"

  10. Kabel Deutschland

    2.000 Haushalte zwei Tage von Kabelschaden betroffen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
IMHO - Heartbleed und die Folgen: TLS entrümpeln
IMHO - Heartbleed und die Folgen
TLS entrümpeln

Die Spezifikation der TLS-Verschlüsselung ist ein Gemischtwarenladen aus exotischen Algorithmen und nie benötigten Erweiterungen. Es ist Zeit für eine große Entrümpelungsaktion.

  1. Revocation Zurückziehen von Zertifikaten bringt wenig
  2. TLS-Bibliotheken Fehler finden mit fehlerhaften Zertifikaten
  3. Verschlüsselung E-Mail nur noch mit TLS

Owncloud: Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk
Owncloud
Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk

Kaputte Zertifikate durch Heartbleed und der NSA-Skandal: Es gibt genügend Gründe, seinen eigenen Cloud-Speicher einzurichten. Wir erklären mit Owncloud auf einem Raspberry Pi, wie das funktioniert.


Test LG L40: Android 4.4.2 macht müde Smartphones munter
Test LG L40
Android 4.4.2 macht müde Smartphones munter

Mit dem L40 präsentiert LG eines der ersten Smartphones mit der aktuellen Android-Version 4.4.2, das unter 100 Euro kostet. Dank der Optimierungen von Kitkat überrascht die Leistung des kleinen Gerätes - und es dürfte nicht nur für Einsteiger interessant sein.

  1. LG G3 5,5-Zoll-Smartphone mit 1440p-Display und Kitkat
  2. LG L35 Smartphone mit Android 4.4 für 80 Euro
  3. Programmierbare LED-Lampe LG kündigt Alternative zur Philips Hue an

    •  / 
    Zum Artikel