Chinesische HD-DVD schlägt sich gut
Blu-ray ist deutlich teurer
In China ist die HD-DVD als China Blue High-definition Disc (CBHD) noch am Leben - und laut einem japanischen Medienbericht erfolgreicher als die Blu-ray-Disc. Dabei hatte es aufgrund früherer missglückter Bemühungen um ein eigenes chinesisches Datenträgerformat durchaus Zweifel an der CBHD gegeben.
In chinesischen Elektronikmärkten ist die CBHD laut einer Recherche von TV Tokio deutlich erfolgreicher als die vergleichsweise teure Blu-ray-Disc. Repräsentative Zahlen nannte der Fernsehsender nicht. Er hat sich jedoch im Handel umgesehen und dort offenbar mehr CBHD- als Blu-ray-Abspieler gefunden.
Die Blu-ray-Disc wurde in China Mitte 2008 eingeführt, die HD-DVD-Variante CBHD folgte in der ersten Jahreshälfte 2009. Die Blu-ray hat zwar alle Hollywood-Filmstudios hinter sich, Abspielgeräte und Filme kosten aber aufgrund höherer Lizenzgebühren mehr. Die CBHD kann von westlichen Studios bisher nur Warner Bros. vorweisen. Sie wird aber staatlich unterstützt und hat daher einen deutlichen Preisvorteil.
Laut des Berichts von TV Tokio liegt der Preis für einen neuen CBHD-Film in China bei umgerechnet 5,20 Euro - für 5 Euro waren HD-DVDs in Deutschland nur während des Abverkaufs nach der Einstellung des Formats zu haben. Ein Blu-ray-Film hingegen kostet in China über 20 Euro.
Das ist nur unwesentlich weniger als etwa in Europa oder den USA, beides Märkte mit höherem Pro-Kopf-Einkommen. Auch die Abspielgeräte sind preislich eher mit DVD- als mit Blu-ray-Playern zu vergleichen.
Wer hierzulande noch einen HD-DVD-Player hat und gerne Importfilme bestellt, braucht nicht auf die CBHD zu hoffen, da sie trotz des verwendeten HD-DVD-Mediums inkompatibel ist. Bei der Audio- und Videokompression wird auf das chinesische AVS-Format und beim Kopierschutz auf das CBHD-eigene DKAA gesetzt. Die von der CBHD-Spezifikation dennoch unterstützten HD-DVD- und Blu-ray-typische Kompressionsformate MPEG-4 AVC und VC-1 sowie der Kopierschutz AACS werden bei CBHDs aus Lizenzkostengründen nicht genutzt. Die Märkte bleiben also getrennt.
Einem weiteren Bericht aus Japan zufolge ist HD-DVD-Erfinder Toshiba derweil dabei, eigene Blu-ray-Player zu entwickeln. Nach dem Ende der HD-DVD wollte Toshiba eigentlich voll auf Set-Top-Boxen für Video-on-Demand setzen. Damit würde Toshiba aber auf das gut laufende Geschäft der Blu-ray verzichten.






Endlich mal einer der es begreift :-) Und da sage nochmal jemand, dies wäre...
Und was kann man da dann tun, außer wegziehen? Welche Möglichkeiten bleiben einem dann...
Du musst nicht nur die Preise mit Deutschland vergleichen, wenn du das Argument nicht...
Das fände ich persönlich geil! Kein BD+ Rotz mehr und anständige Preise als auch Namen...
Genau ^.^ Warten und Kaffee trinken! :-) Entweder sie gehen auf ein gesundes Maß runter...
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