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Klett stellt Deutsche Rechtschreibung gratis online

Dudenverlag: "Das haben wir seit Jahren!"

Der Schulbuchverlag Ernst Klett bringt ab sofort unter seiner Wörterbuchmarke Pons ein kostenloses Onlinenachschlagewerk zur deutschen Rechtschreibung. Konkurrent Duden reagiert mit Überlegungen, seine Rechtschreibkorrektur als Internetanwendung anzubieten, allerdings nicht gratis.

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Der Klett-Verlag stellt ab dem 27. Juli 2009 seine Deutsche Rechtschreibung kostenlos ins Internet. Das Angebot soll sich durch Werbung finanzieren und bietet 140.000 Stichwörter der deutschen Sprache nach den amtlichen Regeln der deutschen Rechtschreibung, so das Unternehmen.

Einmal pro Woche aktualisiere die Redaktion der Klett-Wörterbuchsparte Pons das Onlinenachschlagewerk. Die aktuellen Entwicklungen in der deutschen Sprache will sich Pons-Chefin Gabriele Schmidt durch Web-2.0-Nutzerbeteiligung in die Datenbank holen. Ab August 2009 soll pons.eu zusätzlich über mobiles Internet zugänglich sein. Bisher bietet das Sprachenportal sieben zweisprachige Onlinewörterbücher. Am 15. September 2009 kommt dann der Printtitel "Pons - Die Deutsche Rechtschreibung" in den Buchhandel, auf dem das neue Onlineangebot basiert.

Die Zukunft gehöre der Anzeigenfinanzierung im Internet, erklärte Klett-Chef Philipp Haußmann der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und bekannte, dass die Firma damit fünf Jahre zu spät komme. Die Welt zwischen zwei Buchdeckel zu pressen sei ein Gedanke, von dem man sich verabschieden müsse. Seit 2001 sei der Umsatz von Pons mit Großwörterbüchern auf ein Achtel eingebrochen, berichtet die Zeitung.

Dudenverlagssprecher Klaus Holoch zeigte sich im Gespräch mit Golem.de von dem Pons-Onlineservice unbeeindruckt. "Das was Pons hier anbietet, haben wir seit Jahren", sagte er. Der Konkurrent versuche, auf Kosten des Dudenverlages sein eigenes Onlineangebot bekanntzumachen. Im Internet bietet der Dudenverlag einen kostenlosen Abfragedienst zur richtigen Schreibung von Wörtern an. Ausführliche Angaben sind jedoch kostenpflichtig, im Jahresabo für 95,40 Euro. "Im Gratisbereich ist das Deutsche Universalwörterbuch hinterlegt, nicht der aktuelle Duden", räumt Holoch ein. Neuere Begriffe wie "twittern" seien deshalb noch nicht enthalten, würden aber sukzessive eingepflegt.

In der Schublade hat der Dudenverlag zudem eine Online-Rechtschreibkorrektur, in die der Nutzer seinen Text einkopiert und diesen dann korrigiert zurückerhält. Wann dieses Produkt an den Start geht, steht jedoch noch nicht fest. Kostenlos soll es jedoch nicht sein. "Das wollen wir nicht", unterstrich Holoch.


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D 28. Jul 2009

Beispiel bitte!

Horst2000 28. Jul 2009

Nicht alle Apostrophe sind Deppenapostrophe...

mrquraks 27. Jul 2009

meiner Distri (nenn ich extra ned um keinen Glaubenskrieg auszulösen) und den meisten...

kulkul 27. Jul 2009

ihr beiden seit aber auch nicht die schnellsten. da steht 27.07.09 die mitteilung vom...

Karl-Heinz 27. Jul 2009

Logisch war das einer mit Abitur... einer ohne hätte vermutlich nicht einmal an die...

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