Google Books und der Schutz der Privatsphäre

US-Bürgerrechtler: Mangelhafter Schutz der Privatsphäre bei Google Book Search

US-Bürgerrechtler sehen die Privatsphäre von Surfern in Gefahr, die das Angebot Google Book Search nutzen. In einem offenen Brief fordern sie von Google-Chef Eric Schmidt Regeln und technische Maßnahmen zum Schutz der Privatsphäre.

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Drei Bürgerrechtsgruppen in den USA kritisieren, dass Google das Nutzerverhalten in seinem Angebot Google Books aufzeichnet. In einem offenen Brief haben die American Civil Liberties Union (ACLU), die Electronic Frontier Foundation (EFF) und die Samuelson Law Technology & Public Policy Clinic der Universität von Kalifornien in Berkeley Google-Chef Eric Schmidt aufgerufen, die Privatsphäre der Nutzer besser zu schützen.

Google investiere sehr viel in den Ausbau des Angebotes Google Book Search, habe jedoch "erschreckend wenig Mühe" darauf verwendet, darzulegen, wie die Privatsphäre der Leser angemessen geschützt werden soll. "In der gegenwärtigen Fassung zeichnet Google Book Search auf, welche Bücher die Nutzer suchen und durchblättern, welche Bücher sie lesen und sogar das, was sei am Rand notieren", so die Bürgerrechtler.

Schutz vor behördlichem Datenhunger

Angesichts dessen, dass Behörden Bibliotheken und Buchhändler in der Vergangenheit mehrfach genötigt hätten, Daten über die Aktivitäten ihrer Nutzer herauszugeben, sei es "unentbehrlich, dass Google Books einen starken Schutz der Privatsphäre sowohl in der Architektur, als auch in den Richtlinien berücksichtigt." Andernfalls sei zu befürchten, dass Google Books zu einem reichen Fundus an Informationen über das Privatleben von US-Bürgern werde, aus dem Behörden und Juristen schöpfen könnten. So habe etwa im Jahr 2006 ein Staatsanwalt von Amazon verlangt, der Onlinehändler solle die Aufzeichnungen über die Buchkäufe von 24.000 Kunden herausgeben.

Die Bürgerrechtler fordern nun von Google einen Schutz der Privatsphäre, wie ihn auch Bibliotheken gewähren. Deren Nutzer könnten "von Politik über Gesundheit bis hin zu Wissenschaft alles lesen, ohne befürchten zu müssen, dass ihnen jemand dabei über die Schulter schaut oder ihre Schritte verfolgen kann." Diesen Schutz solle, so die Bürgerrechtler, auch Google den Nutzern seines Buchangebotes einräumen.

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xsosos 25. Jul 2009

Da lach du nur, immerhin erlaubt google als einziger der EFF zu kontrollieren was den...

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