Ausprobiert: Secret of Monkey Island auf dem iPhone

Karibische Inselabenteuer mit Guybrush Threepwood auf dem iPhone

Schüttelnd ins Abenteuer: Lucas Arts hat den Klassiker The Secret of Monkey Island in der grafisch aufgehübschten "Special Edition" auch für das iPhone veröffentlicht - komplett mit Sprachausgabe und allem Drum und Dran. Golem.de hat die Smartphone-Version angetestet.

Anzeige

351 MByte - so groß ist der Download der iPhone-Version des Spieleklassikers The Secret of Monkey Island, das Lucas Arts jetzt veröffentlicht hat. Die für Apples Smartphone-Verhältnisse riesigen Datenmassen sind allerdings verständlich, denn darin verbirgt sich das inhaltlich unveränderte Adventure, das Lucas Arts eine Woche zuvor für Windows-PC und Xbox 360 veröffentlicht hat. Inklusive der sehr guten Sprachausgabe und der Möglichkeit, jederzeit zwischen zeitgemäßer Grafik und dem Retrolook der 1990 veröffentlichten Originalversion zu wechseln.

 

Wie bei allen anderen Versionen von The Secret of Monkey Island geht es auch auf dem iPhone darum, die Hauptfigur Guybrush Threepwood über Karibikinseln zu scheuchen, um das Herz der schönen Gouverneurin Marley zu gewinnen und den abgrundtief bösen Piraten LeChuck zu besiegen.

Die Steuerung hat Lucas Arts vollständig überarbeitet und an die Möglichkeiten des Apple-Handys angepasst. Der Spieler steuert die Aktionen der Hauptfigur Guybrush Threewood, indem er mit dem Finger auf dem Touchscreen eine Art Mauszeiger-Ersatz bewegt. Wenn der dann beispielsweise über einer Tür liegt, genügt ein Antippen des Bildschirms an irgendeiner Stelle und Guybrush tritt in das Haus. Zusätzlich zeigt das Programm bei den meisten Gegenständen am linken oberen Bildschirmrand einen Standardbefehl, den zwei Tipper auslösen - das ist dann wie ein rechter Mausklick. Wirklich umständlich wird es, wenn Befehlsmenü und Inventar benötigt werden: Die befinden sich in den unteren Ecken, müssen erst eingeblendet werden und sind alles andere als komfortabel angelegt. Außerdem öffnen sie sich viel zu leicht versehentlich, wenn der Spieler Guybrush einfach nur bewegen möchte.

Andere iPhone-Eingabeideen funktionieren besser: Um das Spiel zu pausieren, muss der Spieler sein Handy in die aufrechte Position bringen. Um zwischen neuer und alter Grafik zu wechseln, muss er mit zwei Fingern über den Touchscreen streichen. Und um einen Hinweis aus dem integrierten Walkthrough abzurufen, muss er das iPhone kurz schütteln.

The Secret of Monkey Island - Special Edition kostet auf dem iPhone rund 6 Euro. Das Spiel verfügt über eine englische Sprachausgabe, auf Wunsch lassen sich deutsche Untertitel einblenden.

Fazit

Es ist faszinierend, dass ein Programm wie die Special Edition von The Secret of Monkey Island mitsamt zwei Grafikmodi und Sprachausgabe einfach so auf dem iPhone läuft. Und natürlich ist das Adventure zurecht ein Klassiker. Aber wegen der umständlichen Steuerung macht es auf dem iPhone längst nicht so viel Spaß wie am PC, mit Guybrush lustige Abenteuer zu erleben. Befehlssystem und Inventar sind viel zu umständlich zu bedienen. Es wäre besser gewesen, wenn die Entwickler deutlich mehr halbautomatisierte Befehlsketten verwendet oder zumindest alternativ einen "Unkompliziert"-Modus eingebaut hätten.


Henfield 08. Okt 2009

...Und nur weil ein Thread älter ist, muss das nicht heissen das er nicht doch noch...

Lino 25. Jul 2009

Problemlos es gibt nämlich keine Alte Engine. Oder besser gesagt es gibt keinen Alten...

strumpf 24. Jul 2009

Es ist Bestseller der Woche bei Steam und auch Tomi hält sich seit Wochen in den Top 10...

GuybrushT. 24. Jul 2009

Hm, das würde ich aber so pauschal nicht sagen... Rumrennerei und überhaupt Zeit...

Saskia Martin 24. Jul 2009

Wer den Trailer nicht kennt, hier die Entwicklungsgeschichte von Monkey Island Special...

Kommentieren




Anzeige
  1. Java Software Entwickler (m/w)
    Information Factory Deutschland GmbH, Nürnberg
  2. System Spezialist (m/w)
    ADAC e. V., München
  3. Entwicklungsingenieur Software (m/w)
    über Jobware Personalberatung, Großraum Kempten / Allgäu
  4. Experte Business Intelligence - MicroStrategy (m/w)
    Sparda-Datenverarbeitung eG, Nürnberg

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


Anzeige

Die neuesten Browsergames auf browserhits.de


Meistgelesen
  1. PGP vs. Geheimdienste

    "PGP ist weiterhin sicher"

  2. Kim Dotcom

    "Gebt mir meine Rechner zurück"

  3. Samsung XE300

    Google Chromebox versehentlich ausgeliefert

  4. USB-Sticks und Speicherkarten

    Pauschalabgaben sollen von 10 Cent auf knapp 2 Euro steigen

  5. Bang! Lamp

    Eine Design-Lampe zum Abknallen


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 378 | letzter Beitrag 03:00 Uhr

  2. Kommentare: 216 | letzter Beitrag 24.05. 15:00

  3. Kommentare: 206 | letzter Beitrag 03:49 Uhr

  4. Kommentare: 178 | letzter Beitrag 05:14 Uhr

  5. Kommentare: 174 | letzter Beitrag 05:52 Uhr

Mehr


  1. Apple, Foxconn und Sharp

    Displayfabrik für Smartphones und Tablets

  2. Bang! Lamp

    Eine Design-Lampe zum Abknallen

  3. Rüstung

    Ramsch-Technik aus China in US-Waffensystemen

  4. AVM

    Beta-Firmware gegen Fritzbox-Sicherheitslücke

  5. Miniaturisierung

    Gigabyte will leichtestes Notebook der Welt bauen

  6. Datenschutz

    TV- und Radio-Apps geben Daten von Apple-Nutzern weiter

  7. PGP vs. Geheimdienste

    "PGP ist weiterhin sicher"

  8. Tiberium Alliances

    Command & Conquer beendet Browser-Beta

  9. Double Fine

    Ron Gilbert schickt Spieler in The Cave

  10. Kim Dotcom

    "Gebt mir meine Rechner zurück"



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Linux in Unternehmen: "Die Zeit der Grabenkämpfe ist vorbei"
Linux in Unternehmen
"Die Zeit der Grabenkämpfe ist vorbei"

Open Source muss sich als Konzept nicht mehr behaupten, sagt Johannes Loxen auf dem Linuxtag 2012. Stattdessen müssen sich OSS-Projekte jetzt den üblichen Marktmechanismen stellen - und damit rechnen, dass proprietäre Software für Kunden manchmal die bessere Lösung ist.

  1. Linuxtag 2012 Vortragsprogramm veröffentlicht

Linux Mint 13: Maya kommt mit Mate, Cinnamon und MDM
Linux Mint 13
Maya kommt mit Mate, Cinnamon und MDM

Linux Mint 13 alias "Maya" bietet Nutzern zwei alternative Desktops zur Auswahl an, die den Machern zufolge zu den besten derzeit verfügbaren Desktops zählen und perfekt in Linux Mint integriert sind.

  1. Kubuntu Blue Systems statt Canonical als Sponsor
  2. Linux Mint LXDE-Abkömmling von Lisa 12 veröffentlicht
  3. Linus Torvalds Linux-Erfinder schimpft über zu viel Sicherheit in Opensuse

Windows 8: Internet Explorer 10 angeblich mit integriertem Flash
Windows 8
Internet Explorer 10 angeblich mit integriertem Flash

Der Internet Explorer 10 könnte unter der neuen Metro-Oberfläche von Windows 8 Adobe Flash doch unterstützen, obwohl die Metro-Version des IE keine Plugins unterstützen wird.

  1. Microsoft Verwirrung um Update auf Windows Phone 8
  2. Microsoft Windows 8 heißt Windows 8 und kommt in vier Editionen
  3. Test-Video Fluch und Segen der Windows 8 Consumer Preview

Zum Artikel