Fujifilm packt zwei Kameras in ein Gehäuse

Finepix Real 3D W1 für 3D-Aufnahmen

Fujifilm hat seine Kamera Finepix Real 3D W1 samt Zubehör nun offiziell vorgestellt. In dem Kompaktkameragehäuse verbergen sich zwei Objektive und zwei Sensoren. Damit können 3D-Aufnahmen gemacht werden, die aus beiden Bildern zusammengesetzt werden. Auch zwei 2D-Aufnahmen mit unterschiedlichen Belichtungszeiten und ISO-Einstellungen sind möglich.

Anzeige

Die Finepix Real 3D W1 beherbergt zwei CCD-Sensoren mit 1/2,3 Zoll, die beide eine Auflösung von 10 Megapixeln erreichen. Davor sitzt jeweils ein 3fach-Zoom mit einer Brennweite von 35 bis 105 (KB). Durch die Periskop-Optik fährt kein Tubus aus dem Gehäuse heraus. Beim Transport schützt eine bewegliche Blende die Optiken. Die Lichtstärke liegt allerdings bei mageren F3,7 und F4,2. Die Lichtempfindlichkeit rangiert von ISO 100 bis 1.600.

Die beiden Bilder, die bei jedem Auslösevorgang synchron erzeugt werden, können zu ganz unterschiedlichen Zwecken genutzt werden. Der augenscheinlichste sind 3D-Bilder und -Filme. Sie können entweder auf dem Kameradisplay oder einem separat erhältlichen Display ohne Zusatzbrille betrachtet werden.

Vor den Displays sitzt eine zuschaltbare Lichtbarriere, die für das linke und das rechte Auge das jeweils passende Bild zeigt. Das Kameradisplay ist 2,8 Zoll groß. Der optional angebotene digitale Bilderrahmen Finepix Real 3D V1 misst 8 Zoll in der Diagonale. Der Bilderrahmen besitzt einen Steckplatz für SD/SDHC- und xD-Speicherkarten sowie eine Infrarotschnittstelle und kann über USB mit dem Computer verbunden werden.

Zahlreiche Spezialfunktionen mit zwei Kameraaugen möglich

Eine andere Verwendungsmöglichkeit für die Doppelkamera sind zeitversetzte Fotos. Dabei nimmt das linke und das rechte Kameramodul nach dem Auslösen jeweils ein Bild auf - in einem vom Fotografen bestimmbaren Intervall. Fujifilm sieht den Anwendungszweck in Situationen, bei denen der Fotograf sich schnell bewegt, zum Beispiel im Auto oder Zug. Bei der Verrechnung beider Bilder entstehen wiederum 3D-Aufnahmen.

Bei Makroaufnahmen soll die manuelle 3D-Fotografie helfen, ein räumliches Bild zu erfassen. Der Fotograf drückt dabei zweimal auf den Auslöser und bewegt die Kamera vor dem zweiten Auslösevorgang ein wenig.

Fujifilm nutzt zum Speichern der JPEG-Fotos das MP-Format (Multi Picture Format), das von der CIPA standardisiert wurde. Bei Videos setzt man das 3D-AVI-Format als Container ein. Die mitgelieferte Software kann aus dem 3D-Material auch 2D Bilder errechnen. Die Kamera verwendet SD(HC)-Speicherkarten.

Im 2D-Modus eignet sich das Kameraduo für Parameterspielereien: Ein Bild kann im Weitwinkel und das andere parallel im Telebereich aufgenommen werden. Außerdem können unterschiedliche Farbstimmungen oder ISO-Einstellungen benutzt werden. Eine 2D-Panoramafunktion, die beide Kamerabilder miteinander verrechnet, besitzt die Kamera nicht.

Videos werden ebenfalls dreidimensional aufgenommen

Videos in 2D oder 3D nimmt die Kamera samt Stereoton auf. Die Auflösung liegt bei 640 x 480 Pixeln. Die Finepix Real 3D W1 misst 123,6 x 68 x 25,6 mm und wiegt 260 Gramm. Sie soll in Deutschland ab Anfang September 2009 für 500 Euro in den Handel kommen. Der digitale Bilderrahmen Finepix Real 3D V1 soll zum gleichen Zeitpunkt für 350 Euro erscheinen.

Fujifilm will auch einen Fotodienst anbieten, mit dem Anwender ihre Fotos ausrucken lassen können. Die Bilder sind mit einer Lentikular-Folie beschichtet, um sie dreidimensional zu erleben. Die Fotoausdrucke sollen in den Formaten 10 x 15 cm und 13 x 18 cm erhältlich sein. Preise nannte Fujifilm bislang nicht.


Alternativvv 23. Jul 2009

nein geht nicht, deshalb wird dafür 3d-avi verwendet.

Alternativvv 23. Jul 2009

hm. meiner bescheidenen meinung nach müsste die kamera die bewegungsgeschwindigkeit...

mistake 23. Jul 2009

Störst Du Dich jetzt an der Rundung im Text von einem ganzen Euro je Produkt oder könnte...

Kommentieren




Anzeige

Anzeige

  1. Bereichsleiterin / Bereichsleiter Support
    RBB Rundfunk Berlin-Brandenburg, Berlin
  2. Software Lead Architekt (m/w) - Group Electronics & Motors -
    WILO SE, Dortmund
  3. IT-Supporter (m/w)
    Thermo Fisher Scientific - Fisher Clinical Services GmbH, Weil am Rhein
  4. Java-Profi - Senior Java / Java EE Softwareentwickler / Consultant (m/w)
    GEBIT Solutions GmbH, Berlin, Düsseldorf und Stuttgart

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Oculus Rift

    Development Kit 2 ist da

  2. Android

    Zertifikatskette wird nicht geprüft

  3. Spielemesse

    Gamescom fast ausverkauft

  4. Secusmart

    Blackberry übernimmt Merkel-Handy-Hersteller

  5. NSA-Affäre

    Bundesjustizminister wegen Empfehlung an Snowden kritisiert

  6. Playstation 4

    Firmware-Update ermöglicht 3D-Blu-ray

  7. Terraform

    Infrastruktur über Code verwalten

  8. Test The Last of Us Remastered

    Endzeit in 60 fps

  9. Security

    Antivirenscanner machen Rechner unsicher

  10. Samsung

    Update für Galaxy Note 3 erreicht Geräte in Deutschland



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Überwachungssoftware: Ein warmes Mittagessen für den Staatstrojaner
Überwachungssoftware
Ein warmes Mittagessen für den Staatstrojaner
  1. Ex-CIA-Deutschlandchef Wir konnten Schröder leider nicht abhören
  2. Überwachung NSA-Ausschuss erwägt Einsatz mechanischer Schreibmaschinen
  3. Kontrollausschuss Die Angst der Abgeordneten, abgehört zu werden

Smartphone-Hersteller Xiaomi: Wie Apple, nur anders
Smartphone-Hersteller Xiaomi
Wie Apple, nur anders
  1. Flir One Wärmebildkamera fürs iPhone lieferbar
  2. Per Smartphone Paypal ermöglicht Bezahlen in Restaurants landesweit
  3. Datenübertragung Smartphone-Kompass spielt Musik durch Magnetkraft

Android L im Test: Google verflacht Android
Android L im Test
Google verflacht Android
  1. Android L Keine Updates für Entwicklervorschau geplant
  2. Inoffizieller Port Android L ist für das Nexus 4 verfügbar
  3. Android L Cyanogenmod entwickelt nicht anhand der Entwicklervorschau

    •  / 
    Zum Artikel