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Onlinepetition "Killerspiele": Mehr als die Hälfte geschafftMehr als 27.000 Mitzeichner gegen Forderungen der Innenminister
Seit 7. Juli 2009 ist die Petition "Gegen ein Verbot von Action-Computerspielen" (Direktlink) online, seitdem haben sich über 27.000 Mitzeichner (Stand: 10. Juli 2009, 11:30 Uhr) in die Liste des Deutschen Bundestages eingetragen und so ihre Unterstützung für das Anliegen von Petitor Peter Schleußer bekundet. Bis zum Petitionsende am 19. August 2009 müssen
50.000 virtuelle Unterschriften geleistet sein, damit es im Petitionsausschuss zu einer Anhörung über das Thema kommt. Aufgabe des Ausschusses ist es unter anderem, Gesetze auf Anregung von Bürgern kritisch zu überprüfen und Verbesserungen vorzuschlagen. Die Vorschläge werden an die entsprechenden Gremien der Bundesländer weitergereicht, oder es kann dazu kommen, dass Beschlüsse des Bundestages initiiert werden.
Onlinepetitionen gibt es viele, die meisten finden nicht mehr als ein paar hundert Mitzeichner. Bislang kamen vor allem ein Mal die benötigten 50.000 Unterstützer zusammen: Dabei ging es um die Internetsperren, die Familienministerin Ursula von der Leyen im Zusammenhang mit dem Kampf gegen Kinderpornografie vorgeschlagen und trotz Protesten, unter anderem durch die Petition, durchgesetzt hatte. Die Petition "Action-Computerspiele" scheint bislang nicht ganz so schnell die benötigten Stimmen zu erhalten - allerdings scheint es sicher, dass die notwendige Anzahl an Mitzeichnern zusammenkommt. "Gegen ein Verbot von Action-Computerspielen" richtet sich gegen das von den Innenministern der Länder am 5. Juni 2009 geforderte Herstellungs- und Verbreitungsverbot von Actioncomputerspielen. Die Unterzeichner treten ein für die Förderung der Medienkompetenz von Eltern und Pädagogen und für mehr Unterstützung für die Computer- und Videospielebranche in Deutschland. (ps)
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