Anzeige

Lässt Kim Yong Il jetzt im Internet die Muskeln spielen?

Nordkorea hinter DDoS-Attacken auf Websites in Südkorea und den USA vermutet

In den vergangenen Tagen wurden Websites in den USA und in Südkorea massiv mit Distributed-Denial-of-Service-Attacken (DDoS) angegriffen. Der südkoreanische Geheimdienst vermutet den Nachbarn im Norden dahinter.

Anzeige

Nordkoreas Staatschef Kim Yong Il provoziert gern seine Nachbarn im Süden und den Westen. So führte das nordkoreanische Militär etwa am Wochenende, pünktlich zum US-Nationalfeiertag am 4. Juli, mehrere Raketentests durch.

Möglicherweise haben die Nordkoreaner jetzt auch das Internet als Betätigungsfeld entdeckt. In den letzten Tagen sahen sich knapp 30 Websites in Südkorea und den USA Distributed-Denial-of-Service-Attacken (DDoS) ausgesetzt. Ziel der Attacken waren unter anderem die Seiten des Büros des südkoreanischen Präsidenten, der Nationalversammlung und des Verteidigungsministeriums sowie die mehrerer Banken und einer Zeitung. In den USA richteten sich die Angriffe gegen das Weiße Haus, das Außenministerium, das Heimatschutzministerium sowie weitere Regierungsbehörden. Unter den Angriffen am Dienstag und Mittwoch waren die Websites nur schwer oder gar nicht erreichbar.

Computer mit Malware infiziert

An den Angriffen seien 60.000 Computer beteiligt gewesen, berichtet die Washington Post unter Berufung auf einen Computersicherheitsexperten. Die Zeitung war nach eigenen Angaben selbst Ziel der Angriffe und deshalb zeitweise für Leser nicht zu erreichen. Die südkoreanischen Computer seien mit einer Malware infiziert und dann dazu gebracht worden, die Webserver mit Seitenaufrufen zu überschwemmen, so das Wall Street Journal.

Großer Schaden ist offensichtlich nicht entstanden. Einige Betreiber nahmen ihre Server vorsichtshalber vom Netz. Vertreter mehrerer südkoreanischer Ministerien sagten der Presse, die Angreifer hätten keinen Zugang zu vertraulichen Informationen gehabt.

Steckt Nordkorea dahinter?

Derweil hat die Suche nach den Tätern begonnen. In einer Mitteilung des südkoreanischen Geheimdienstes heißt es, die Attacken seien sehr ausgefeilt gewesen. Deshalb sei es unwahrscheinlich, dass sie nur von einer Einzelperson durchgeführt wurden. Der Dienst vermutet deshalb dahinter eine Organisation oder einen Staat. Parlamentariern gegenüber sagte der Geheimdienst, nach ersten Ermittlungen sei er zu dem Schluss gekommen, dass die nordkoreanische Regierung oder ihre Sympathisanten für die Attacken verantwortlich seien, berichtet die Korea Times.

Kürzlich hatte der Geheimdienst gewarnt, dass der Nachbar im Norden eine Cyberwar-Einheit unterhalte. Die Hacker der nordkoreanischen Armee bereiteten sich auf Angriffe auf Computersysteme in Südkorea und den USA vor.


eye home zur Startseite
MrQuraks 10. Jul 2009

DOS veraltet ist und stellt auf die Powershell um . was mann mit dem alten Dos doch noch...

geografie 09. Jul 2009

"Nordkoreas Staatschef Kim Yong Il provoziert gern seine Nachbarn im Süden und den...

Der Kaiser! 09. Jul 2009

Da hilft dann nur noch ein Schlag ins Genick. :) So ein freundschaftlicher. xD

titrat 09. Jul 2009

Nur geistig Schwache argumentieren auf diese Art, mit reinen Beleidigungen und ohne...

Ekelpack 09. Jul 2009

Kann es sein, dass ihr alle ein etwas seltsames Bild von Nordkorea habt? Da gibt es...

Kommentieren


IT-Sicherheit für Einsteiger / 09. Jul 2009

Cyberwar – Denial of Service als PR Waffe



Anzeige

  1. JavaScript Entwickler (m/w)
    financial.com AG, München
  2. SAP-Betreuer FI/CO (m/w)
    Endress+Hauser Conducta GmbH+Co.KG, Gerlingen bei Stuttgart
  3. Algorithmenentwickler/-in Smart Headline Control
    Robert Bosch GmbH, Abstatt
  4. SAP-Consultant (m/w) Finance Processes & Applications - Finanzen / Treasury
    Fresenius Netcare GmbH, Bad Homburg

Detailsuche



Anzeige

Folgen Sie uns
       


  1. Emulation

    Windows 95 auf der Apple Watch

  2. Valve Steam

    Zwei-Faktor-Authentifizierung hilft gegen Cheater

  3. Hitman

    Patch behindert Spielstart im Direct3D-12-Modus

  4. Peter Molyneux

    Lionhead-Studio ist Geschichte

  5. Deskmini

    Asrock zeigt Rechner mit Intels Mini-STX-Formfaktor

  6. Die Woche im Video

    Schneller, höher, weiter

  7. Ransomware

    Verfassungsschutz von Sachsen-Anhalt wurde verschlüsselt

  8. Kabelnetzbetreiber

    Angeblicher 300-Millionen-Deal zwischen Telekom und Kabel BW

  9. Fathom Neural Compute Stick

    Movidius packt Deep Learning in einen USB-Stick

  10. Das Flüstern der Alten Götter im Test

    Düstere Evolution



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
PGP im Parlament: Warum mein Abgeordneter keine PGP-Mail öffnen kann
PGP im Parlament
Warum mein Abgeordneter keine PGP-Mail öffnen kann

Nordrhein-Westfalen: Deutsche Telekom beginnt mit Micro-Trenching für Glasfaser
Nordrhein-Westfalen
Deutsche Telekom beginnt mit Micro-Trenching für Glasfaser
  1. FTTH Deutsche Glasfaser will schnell eine Million anschließen
  2. M-net Glasfaser für 70 Prozent der Münchner Haushalte
  3. FTTH Telekom wird 1 GBit/s für Selbstbauer überall anbieten

Mirror's Edge Catalyst angespielt: Flow mit Faith und fallen
Mirror's Edge Catalyst angespielt
Flow mit Faith und fallen

  1. Was ist mit Leuten die kein Handy haben?

    Gucky | 09:55

  2. Fehler im Artikel: System ist noch nicht in Kraft...

    thall | 09:55

  3. Re: Geld kommt zu Geld

    Stefan99 | 09:52

  4. Re: auch ein Offline-Unterricht wäre wichtig

    Moe479 | 09:51

  5. Re: Sowas hat in Schulen nichts zu suchen

    Moe479 | 09:46


  1. 10:08

  2. 09:16

  3. 13:13

  4. 12:26

  5. 11:03

  6. 09:01

  7. 00:05

  8. 19:51


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel