Golem.de
 
Suchen bei Golem.de
Videos bei Golem.de
Demonstration - XML3D, Echtzeit-Raytracing im Browser auf der Cebit 2010 Demonstration - XML3D, Echtzeit-Raytracing im Browser auf der Cebit 2010
Stellenmarkt

Mitarbeiter/in im Customer Service Center
K+S IT-Services GmbH, Kassel

Software-Entwickler (m/w) Datenbanken, VBA, Reporting
BayernInvest Kapitalanlagegesellschaft mbH, München

Senior SAP Modulbetreuer (m/w) Logistik
DIS AG, Stuttgart

Detailsuche
Newsletterabo
Verwandte Themen

Internet, Audio/Video, Film, H.264, HTML5, Ogg, Technologie

Verwandte Artikel
Letzte Meldungen

Unreal Engine unterstützt Stereoskopie-3D und Steamworks

OpenGL 3.3 und 4.0 - Tschüß DirectX 11?

RTL und ProSiebenSat1 bald in HD bei Kabel Deutschland

Interview: "Vorschlaghammer und Skalpell in Medal of Honor"

Asus-Mainboard soll Kerne von AMD-CPUs freischalten

Umfrage: Viele Deutsche würden elektrisch fahren

GPA 3.0: Intel-Tool für Spieleoptimierung mit DirectX 10.1

GT540: Neues Android-Smartphone von LG

Patentklage gegen Apples iPhone

IMHO: Warum HTML5-Video derzeit keine Alternative ist

News Corporation will Jamba loswerden

Silent Hunter 5: Ubisoft ruft Collector's Edition zurück

KDE-OBS-Generator vereinfacht Softwarepaketierung

Monkey Island 2: Guybrush freibeutert in der Special Edition

Google scannt alte italienische Bücher

Google Summer of Code: Betreuer und Programmierer gesucht

Dust 514 - mit Unreal-Engine und Radiosity

Microsofts Suche auf Motorolas Android-Smartphones in China

Onlive gibt Preise für Spiele-Streamingdienst bekannt

OCZ Onyx: Günstige und kleine Einsteiger-SSD

Braunschweiger Wissenschaftler bauen neuen Datenhelm

Thunderbird 3.1 - erste Betaversion ist da

Playstation Move - PS3-Motion-Controller kommt nicht allein

CA kauft Cloud-Ausrüster Nimsoft für 350 Millionen Dollar

Desktopanwendung für Flickr mit Google Maps

Opera Mini 5 Beta 2 nativ für Android

BenQ-Digitalkamera mit LED-beleuchtetem Display

Google Chrome OS auf dem Mac ausprobieren

Textexpander 3.0 mit ausfüllbaren Textbausteinen

Test: Core i7 980X - sechs Kerne, aber selten schneller

Weitere News


Haben wir etwas übersehen? Dann Mail an news@golem.de.

HOME

Internet / 03.07.2009 / 11:22Trackback    Teilen    Druck 

HTML 5 wird weder H.264 noch Ogg Theora vorschreiben

Keine Einigung auf einen Video-Codec möglich

Die Auseinandersetzung um obligatorische Video-Codecs in HTML 5 endet ohne Ergebnis. Weder H.264 noch Ogg-Theora werden in die Spezifikation aufgenommen, da eine Einigung auf einen Codec nicht möglich scheint.

HTML 5 spezifiziert Tags zur direkten Einbindung von Audio- und Video-Inhalten. Offen war bislang die Frage, welche Codecs ein Browser unterstützen muss. Nach langer Diskussion kommt Google-Mitarbeiter Ian Hickson nun zu dem Schluss, dass es keinen Codec gibt, den alle Browserhersteller bereit sind zu unterstützen und zu implementieren. Hickson hat daher die entsprechenden Absätze aus der HTML-5-Spezifikation entfernt und das Thema undefiniert markiert. Ähnlich wurde schon bei Bildern verfahren.

Hickson beschreibt die aktuelle Situation in einer E-Mail an die WHAT-WG-Mailingliste wie folgt: Apple weigert sich, Ogg Theora standardmäßig in Quicktime und damit Safari zu integrieren und begründet dies mit fehlender Hardware-Unterstützung sowie einer unsicheren Patentsituation. Apple setzt hingegen auf H.264.

Opera und Mozilla setzen hingegen auf Ogg Theora und weigern sich, H.264 zu implementieren. Opera führt zu hohe Lizenzkosten an, Mozilla sieht keine Möglichkeit, eine Lizenz zu erwerben, die freie Verbreitung von Firefox auch durch Dritte abdeckt.

Google hat sowohl H.264 als auch Ogg Theora in Chrome implementiert, kann aber die H.264-Lizenz Dritten, die Produkte auf Basis von Chromium, der Open-Source-Basis von Chrome, entwickeln, nicht zur Verfügung stellen. Die Qualität von Ogg Theora hält Google noch nicht für ausreichend, was von den Ogg-Verfechtern anders gesehen wird.

Microsoft unterstützt das Video-Tag als einziger großer Browserhersteller bislang nicht und lässt offen, ob sich dies in Zukunft ändern wird.

Vor diesem Hintergrund sei es sinnlos in der Spezifikation einen Codec festzuschreiben: Mozilla, Opera und Google hätten Ogg Theora bereits implementiert, unabhängig davon, ob dieser in der Spezifikation steht und Apple werde es auch dann nicht tun, wenn Ogg Theora in der Spezifikation festgeschrieben werde. An der aktuellen Situation würde sich nichts ändern.

Für die weitere Entwicklung skizziert Hickson zwei Szenarien: Werden die Ogg-Theora-Encoder besser, in Hardware unterstützt und liefere Google Ogg Theora lange genug aus ohne verklagt zu werden, könnte sich Ogg Theora als Videostandard im Web etablieren. Sobald die Patente für H.264 Baseline auslaufen, was eine kostenlose Nutzung erlaubt, könnte sich H.264 als Standard etablieren.

Sobald einer der beiden Fälle eintritt, sei es an der Zeit, über eine Aktualisierung der Spezifikation nachzudenken, so Hickson.

Für Web-Entwickler bietet sich ein Ausweg aus dem Dilemma: Das Video-Tag unterstützt mehrere Quellen, so dass für unterschiedliche Browser unterschiedliche Videodateien hinterlegt werden können. Der Browser spielt in diesem die erste unterstützte Datei ab. Wie dies umgesetzt wird, erklärt unter anderem Mozilla. (ji)
Kommentar-Übersicht / Kommentieren:
Re: Was hat Apple dort überhaupt zu suchen? (genau, 28.08.09 11:22)
Re: Ja genau (hmmmmmmm, 10.07.09 21:30)
Re: @golem: was benutzt ihr in zukunft um videos... (coder222, 06.07.09 14:26)
Re: So ist das eben mit Linux (arzt222, 06.07.09 14:13)
Re: Microsoft als Handlager für Adobe? (Tendenz Rot, 05.07.09 22:35)
Trackback:
Links zum Artikel
Bookmarks:
Artikel bei Mister Wong ablegen Artikel bei Yigg ablegen Artikel bei Linkarena ablegen Artikel bei Google ablegen Artikel bei del.icio.us ablegen Artikel bei Webnews ablegen
Aktuelle Artikel

Unreal Engine unterstützt Stereoskopie-3D und Steamworks
Unreal Engine unterstützt Stereoskopie-3D und Steamworks GDC 2010 Wenn es noch räumlicher sein soll: Künftig wird die Unreal Engine 3 von Epic Games auch mit Nvidias Stereoskopie-Technologie 3D-Vision zusammenarbeiten. Außerdem haben Epic und Valve in einer Kooperation vereinbart, Steamworks direkt in die Engine zu integrieren.

OpenGL 3.3 und 4.0 - Tschüß DirectX 11?
OpenGL 3.3 und 4.0 - Tschüß DirectX 11? GDC 2010 Die Khronos Group hat die OpenGL-4.0-Spezifikation fertiggestellt. Das offene Grafik-API soll damit schneller, genauer und flexibler werden, enger mit OpenCL verzahnt sein - und aktuelle GPU-Funktionen wie Tessellation unterstützen.

RTL und ProSiebenSat1 bald in HD bei Kabel Deutschland
RTL und ProSiebenSat1 bald in HD bei Kabel Deutschland Kabel Deutschland führt Verhandlungen mit RTL und ProSiebenSat1 über die Einspeisung der HD-Angebote der Sender. Bis Mitte des Jahres soll das gesamte Kabelnetz des Betreibers HD-fähig werden.

 

 

Audio/Video | Desktop-Applikationen | Foto | Games | Handy | Internet | Mobil | OSS | PC-Hardware | Politik/Recht | Security | Software-Entwicklung | Wirtschaft | Wissenschaft

Ticker | RSS | API | Forum | Zusatz-Dienste | Jobs | IT-Events

Home | Impressum | Werbung | Freunde

Copyright © 1997 - 2010 Golem.de. Alle Rechte vorbehalten.

 

Zum Artikel Text einblenden Text ausblenden