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Neooffice-Projekt in GefahrGeringe Spendenbereitschaft sorgt für Supporteinschränkungen
Die Office-Suite Neooffice basiert auf OpenOffice.org 3.0, ist stärker auf MacOS X zugeschnitten und arbeitet schneller als die OpenOffice.org-Portierung. Unter anderem nutzt Neooffice die globale Rechtschreibkorrektur des Betriebssystems und unterstützt die Multitouch-Trackpads der Macbooks.
Das Neooffice-Team kündigte aufgrund des geringen Spendenaufkommens nun Einschränkungen im Support an. Nur wer spendet, soll künftig Unterstützung durch das Team erhalten. Neben der Beantwortung der Fragen übernimmt das Team das Fehlermanagement sowie die Wartung der Website, des Forums und des Neowiki. Außerdem fressen die hohen Serverkosten das Budget auf. Viele Mirrorbetreiber sind Non-Profit-Organisationen und mussten selbst Einschnitte vornehmen. Die Projektbetreuer selbst machen die globale Wirtschaftskrise für den Rückgang der Spenden verantwortlich. Neooffice hat dadurch bereits einige Mirrors verloren. Bei der Verbreitung von Neooffice über die eigenen Server des Projektes entstehen jeden Monat mehrere hundert US-Dollar Kosten, schreibt das Team in einem Forumsbeitrag. Fallen in Zukunft weitere Mirrors aus, steigt die Belastung der projekteigenen Server weiter. Ein Teufelskreis. Das Team kündigte bereits an, dass im schlimmsten Fall nur noch Spender Neooffice herunterladen können. Doch noch ist es nicht so weit. Neoffice ist bis auf weiteres kostenlos erhältlich. (ad)
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