Ericsson verliert seinen Vorstandsvorsitzenden an BP

Carl-Henric Svanberg übernimmt den Aufsichtsrat bei dem Mineralölkonzern

Ericsson, der weltgrößte Mobilfunkausrüster, verliert seinen Vorstandsvorsitzenden an den britischen Mineralölkonzern BP. Carl-Henric Svanberg (57) vollzieht den heute angekündigten Wechsel in den Aufsichtsrat BPs zum Jahresende. Die Nachfolge tritt der bisherige Finanzchef Hans Vestberg (44) an.

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Carl-Henric Svanberg wechselt zum 1. Januar 2010 vom Chefsessel des schwedischen Mobilfunkausrüsters Ericsson auf den Posten des Aufsichtsratschefs des britischen Energiekonzerns BP. Das gab das Unternehmen am 25. Juni 2009 bekannt.

Svanberg war im April 2003 von dem Schließtechnikhersteller Assa Abloy zu Ericsson gekommen, als das Unternehmen hohe Verluste machte und am Rande des Abgrunds stand. Er führte mehrere große Entlassungswellen durch und lagerte das Endgerätegeschäft weiter an das Gemeinschaftsunternehmen mit Sony aus.

Svanbergs Nachfolger ist Hans Vestberg, derzeit Finanzchef von Ericsson. Vestberg kam 1991 direkt nach dem Studium zu Ericsson. Der gebürtige Schwede verfügt über Auslandserfahrung in China, Nordamerika, Chile, Brasilien und Mexiko.

"Die Zeit, in der Hans Vestberg die Leitung von Ericsson übernimmt, ist bestimmt von der Umstellung der Betreibernetze und von der Einführung von IP-Diensten. Diese Entwicklungen richtig aufzugreifen, ist entscheidend für die Fortsetzung des erfolgreichen Kurses von Ericsson und für die Entwicklung des Unternehmenswertes", sagte Ericsson-Aufsichtsratschef Michael Treschow. Ericsson-Konkurrenten sind Nokia Siemens Networks, Alcatel-Lucent und die chinesischen Firmen Huawei Technologies und ZTE.


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