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Transatlantische Bandbreite wird knapp

2014 sollen die aktuellen Kabel ausgelastet sein

Das Beratungsunternehmen Telegeography befürchtet, dass in den kommenden Jahren die Bandbreite für den transatlantischen Datenverkehr knapp wird. Mitte des kommenden Jahrzehnts sollen die gegenwärtigen Unterseekabel nicht mehr genug Kapazitäten bieten.

Als Ende der 1990er Jahre der Internetboom losbrach, mussten Surfer sich gedulden: Wegen knapper Übertragungskapazitäten über den Atlantik luden Seiten aus den USA oft nur sehr langsam. Schnell erkannten die Netzbetreiber den Engpass und sorgten für Abhilfe: Zwischen 2000 und 2003 wurden sechs Transatlantikkabel verlegt, die auf Jahre für ein Überangebot an Bandbreite gesorgt haben. Doch der Bedarf an Bandbreite steigt stetig an und ein Ende, so Telegeography, sei nicht abzusehen. Ein Endpunkt der Überkapazität ist demnach in Sicht.

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Im Moment wächst der Bedarf an Bandbreite jährlich um 33 Prozent. Diese Rate wird bis zum Jahr 2015 stabil bleiben, schätzt Telegeography. Das bedeutet, die vorhandenen transatlantischen Kapazitäten, die derzeit bei 40 Tbps liegen, sind 2014 erschöpft.

Wer legt neue Kabel?

Derzeit sei jedoch nicht absehbar, wer neue Unterseekabel zwischen Amerika und Europa verlegen könnte und wie so ein Vorhaben finanziert werden sollte. Denn dem Boom Anfang des Jahrzehnts folgte schnell die Ernüchterung: Aus den Überkapazitäten an Bandbreite resultierte ein Preisverfall, der einige Unternehmen in eine finanzielle Misere, andere gar in den Konkurs trieb.

Die Kabelbetreiber und Aufkäufer steuerten in Zeitlupe auf eine Krise, sagt der Telegeography-Analyst Alan Mauldin. Die Kosten für Neuinvestitionen seien über die gegenwärtigen Preise nicht zu decken. Die liegen derzeit bei rund 14.000 US-Dollar im Monat für 10 Gbps. Das reiche jedoch nur für die laufenden Kosten für die Infrastruktur. Telegeography geht davon aus, dass mit der zunehmenden Verknappung der Kapazitäten die Preise bald wieder steigen werden.

Für eine gewisse Zeit wird es reichen, die Leistungsfähigkeit der vorhandenen Kabel zu erhöhen. Doch damit könnten die Neuverlegungen von Kabeln lediglich hinausgezögert werden. Telegeography rät den Netzbetreibern, sich angesichts der Zeit, die es braucht, um ein Transatlantikkabel zu verlegen und die Finanzierung eines solchen Projekts zu sichern, möglichst bald mit der Planung zu beginnen.


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t3d_et 25. Jun 2009

Die Repeater werden direkt vom Kabel versorgt. Das ist ja jeweils nicht nur ein einfaches...

johnmcwho 24. Jun 2009

Bloß das Astra den Rückkanal über Satellit laufen lässt. Ist zwar zugegeben etwas...

An0nymer Feigling 24. Jun 2009

Sobald die Mehrzahl der Länder ein Three Strikes Gesetz etabliert hat und das...

knusperkopf 24. Jun 2009

Da kann man bestimmt gleich saftige aufpreise begründen ;-)

Anonymaus 24. Jun 2009

An sich eine gute Idee, scheitert aber daran, dass die Unterseekabel so immens...



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