Tesla: Wer hat's erfunden?

Tesla-Chef Elon Musk zu den Vorwürfen gegen ihn und das Unternehmen

Die Schlammschlacht um Tesla Motors geht in die nächste Runde. In einem Blogpost hat sich Elon Musk, Chef des Elektroautoherstellers, zu den Vorwürfen von Gründer Martin Eberhardt geäußert. Der erzähle eine Version der Tesla-Geschichte, die nicht der Wahrheit entspreche.

Anzeige

Der Kampf um die Hoheit über den US-Elektroautohersteller Tesla Motors geht weiter: Jetzt hat sich Unternehmenschef Elon Musk in einem ausführlichen Blogpost zu den Vorwürfen des Unternehmensgründers Martin Eberhardt geäußert und seine Version der Geschichte erzählt.

Eberhardt verbreite "eine Version von Teslas Geschichte, die nicht der Wahrheit entspricht", schreibt Musk, deshalb wolle er "Missverständnisse aus dem Weg räumen".

Eberhardt hat Tesla verklagt und erklärt, das Unternehmen und dessen Chef hätten seine Verdienste geschmälert und so dessen Ruf geschädigt. Musk habe ihn 2007 aus dem Unternehmen gedrängt und danach verbreitet, Eberhard sei für die Verzögerung bei der Produktion des Tesla Roadsters sowie für die finanziellen Probleme des Unternehmens verantwortlich.

Böser Geschäftsmann und nobler Erfinder

Musk kontert nun, Eberhardts Vorwürfe folgten einem typischen Muster: "... das des noblen Erfinders, dessen Erfindung ein reicher und mächtiger Geschäftsmann an sich reißt.". Die Wahrheit sehe jedoch ganz anders aus: Als er über den Elektroautohersteller AC Propulsion Kontakt zu Eberhardt aufnahm, hatte dieser "keine eigene Technik, er hatte keinen Prototypen, und er besaß kein geistiges Eigentum im Zusammenhang mit Elektroautos. Alles, was er hatte, war ein Geschäftsplan, um das Konzept des Elektrosportwagens AC Propulsion Tzero kaufmännisch zu verwerten."

Zu dem Zeitpunkt habe Tesla Motors aus Eberhardt und zwei weiteren Personen bestanden, die gerade in der ersten Finanzierungsrunde waren, um das Geld für den Bau eines verbesserten AC Propulsion Tzero zu bekommen. Es habe noch kein richtiges Büro gegeben, das Unternehmen sei noch nicht eingetragen gewesen, die Marke ebenso wenig. Als Eberhardt drei Jahre später einstimmig entlassen wurde, musste man bei Tesla, so Musk, "die meiste Arbeit, für die er bezahlt worden war, noch einmal machen."

Bald profitabel

Nach einer Reihe von Umstrukturierungen, unter anderem wurde die Akkuproduktion aus Asien nach Kalifornien verlegt, und mit einer stabilen Produktionsrate von 20 bis 30 Fahrzeugen pro Woche im dritten Quartal, "erwarten wir, dass wir ab nächstem Monat profitabel sind", so der Tesla-Chef.

Schließlich wehrte sich Musk auch gegen die persönlichen Vorwürfe, die Eberhardt gegen ihn erhoben hatte. Eberhardt hatte behauptet, Musk habe falsche Angaben zu seinen akademischen Leistungen gemacht. Hätte er die tatsächlich über seine Zugehörigkeit zur Stanford Universität gemacht, säße er heute wohl kaum im Beirat der Stanford University School of Engineering, entgegnete Musk süffisant.


Suomynona 16. Nov 2009

Das koennte zwar eine Falschmeldung sein, aber sowas gab's schonmal vor 15 Jahren, ein...

Der DD 24. Jun 2009

In DAS Auto sollen 5 Erwachsene und zwei Kinder passen (Bild 2/7)? Wie das denn?

ps monster 24. Jun 2009

Aber bitte als Sport Ausführung!

Klabusterbärchen 24. Jun 2009

harzt4er wie die meisten hier in nem hinteren abteil sitzend wie die feuersteins als...

Klabusterbärchen 24. Jun 2009

da baut man sich n gutes image auf und alle welt erwähnt schon - bessere umsonst PR kann...

Kommentieren




Anzeige

  1. Senior Betriebs-System Engineer (Systemadministrator) (m/w)
    DATAGROUP Köln GmbH, Frankfurt am Main
  2. Teamleiter (m/w) Bedienerführung & Prozess-Software
    Synatec GmbH, Leinfelden-Echterdingen bei Stuttgart
  3. Software Entwickler (TTS) (m/w)
    Continental AG, Villingen-Schwenningen
  4. Trainee für den Bereich IT / Business Processes (m/w)
    DMG MORI SEIKI Services GmbH, Bielefeld

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Quartalsbericht

    Facebook macht erneut Rekordgewinn

  2. Quartalszahlen

    Apple kann Gewinn und Umsatz wieder steigern

  3. IBM Power8

    Mit 96 Threads pro Sockel gegen Intels Übermacht

  4. Printoo

    Arduino kannste jetzt knicken

  5. Cloud-Dienste

    Streem verspricht unbegrenzten Speicherplatz

  6. Streaming

    HBO-Serien für US-Kunden von Amazon Prime

  7. Theo de Raadt

    OpenSSL ist nicht reparierbar

  8. Xplore XC6 DMSR

    Blendend hell und hart im Nehmen

  9. Programmiersprache

    Go 1.3 kommt für Solaris, Plan 9 und NaCL

  10. Arin

    IPv4-Adressen in Nordamerika nähern sich dem Ende



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Windows XP ade: Linux ist nicht nur ein Lückenfüller
Windows XP ade
Linux ist nicht nur ein Lückenfüller

Wenn der Support für Windows XP ausläuft, wird es dringend Zeit, nach einer sicheren und vor allem kostenlosen Alternative zu suchen. Linux ist dafür bestens geeignet. Bleibt nur noch die Qual der Wahl.

  1. Freedesktop-Summit Desktops erarbeiten gemeinsam Wayland und KDBus
  2. Open Source Linux 3.15 startet in die Testphase
  3. Linux-Kernel LTO-Patch entfacht Diskussion

First-Person-Walker: Wie viel Gameplay braucht ein Spiel?
First-Person-Walker
Wie viel Gameplay braucht ein Spiel?

Walking-Simulator-Spiele nennen sie die einen, experimentelle Spiele die anderen. Rainer Sigl hat einen neuen Begriff für das junge Genre der atmosphärisch dichten Indie-Games erfunden: First-Person-Walker - Spiele aus der Ich-Perspektive mit wenig Gameplay.

  1. A Maze 2014 Tanzen mit der Perfect Woman
  2. Festival A Maze Ist das noch Indie?
  3. Test Cut The Rope 2 für Android Grün, knuddlig und hungrig nach Geld

Techniktagebuch auf Tumblr: "Das Scheitern ist viel interessanter"
Techniktagebuch auf Tumblr
"Das Scheitern ist viel interessanter"

Im Techniktagebuch schreiben zwei Dutzend Autoren über den Alltag mit Computern, Handys und anderen Geräten. Im Gespräch mit Golem.de erläutert die Initiatorin Kathrin Passig, warum nicht jeder Artikel eine Pointe und nicht jeder Autor ein hohe Technikkompetenz haben muss.


    •  / 
    Zum Artikel