Eine Handelsplattform für gehackte PCs

1.000 malwareinfizierte PCs für 5 bis 500 US-Dollar

Wie gehackte PCs gehandelt werden, berichtet Finjan in seinem Cybercrime Intelligence Report. Mit Malware infizierte Rechner werden wie Waren gehandelt und damit zu einem digitalen Anlagegegenstand von Cyberkriminellen.

Anzeige

Das hausinterne Malicious Code Research Center (MCRC) des Anbieters von Sicherheitslösungen, Finjan, hat ein Handelsnetzwerk und Botnet entdeckt, in dem kompromittierte PCs mit Profit verkauft werden. Das "Golden Cash Netzwerk" handle auf einer ausgefeilten Handelsplattform mit malwareinfizierten PCs. Die Handelsplattform umfasse alle nötigen Komponenten - Käufer- und Verkäuferseite, Attack Toolkit und Distribution über sogenannte Partner.

Die kompromittierten PCs seien damit mehr als eine einmalige Geldeinnahmequelle, sie würden als eine Art digitaler Anlagegegenstand eingesetzt, der wiederholt gekauft und verkauft werden kann, so Finjan.

Auf der Käuferseite der Handelsplattform können Pakete von 1.000 malwareinfizierten PCs für fünf bis 100 US-Dollar gekauft werden, abhängig von den Herkunftsländern. Auf der Verkäuferseite der Handelsplattform verkaufen Cyberkriminelle Pakete von 1.000 malwareinfizierten PCs für 25 bis 500 US-Dollar.

Partner werden für die erfolgreiche Verbreitung des Botnets und die Beschaffung von FTP-Credentials legitimer Webseiten durch infizierte PCs bezahlt. Kompromittierte PCs können mehrfach mit Malware infiziert werden, jedes Mal wenn sie an einen neuen "Besitzer" verkauft werden. Zudem gibt es auf der Handelsplattform Exploit-Toolkits mit verschleiertem Code und das "Trojan Zalupko Attack Toolkit".

Weiter Details finden sich in Finjans Cybercrime Intelligence Report (Ausgabe 2, 2009).


Die Frage 18. Jun 2009

Die "Marktanteile" und der Preis verschiedener Betriebssysteme könnten echt interessant...

Die Frage 18. Jun 2009

Die Frage ist, ob die Lebenszeit, wirklich so viel kürzer ist. Bei Desktop Rechnern sind...

Gelb und glücklich 18. Jun 2009

Ja und zwar alles ausser Zeta, denn das ist gelb und die Farbe gelb macht den Hackern...

Fräge 18. Jun 2009

Also die Lieblingstools der Hacker, wie BSD, Linux oder OSX oder können nur die Microsoft...

FailedInPis 18. Jun 2009

na wenn ich infizierte PCs so günstig nach Hause bekomme dann bestell ich wohl auch mal...

Kommentieren


IT-Sicherheit für Einsteiger / 18. Jun 2009

Erweitertes Businessmodell für Cyberkriminelle



Anzeige

  1. Business Analyst/in
    Robert Bosch GmbH, Plochingen
  2. Objektleitung (m/w) für den IT-Service
    SRH Dienstleistungen GmbH, Neckargemünd
  3. Project Manager/in - Connected Services
    Robert Bosch GmbH, Karlsruhe
  4. Softwareentwickler (m/w)
    MAHA Maschinenbau Haldenwang GmbH & Co. KG, Haldenwang

 

Detailsuche


Blu-ray-Angebote
  1. NEU: 4 Blu-rays für 30 EUR
    (u. a. Avatar, 96 Hours, Pretty Woman, Lord of War, Die Bücherdiebin)
  2. NEU: Blu-ray-Boxsets zum Aktionspreis
    (u. a. Transformers Trilogie 13,97€, Der Pate 28,97€, Star Trek Collection 59,97€, Die nackte...
  3. Jurassic Park 3 - Steelbook [Blu-ray] [Limited Edition]
    14,99€

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Hackerangriffe

    USA will Cyberattacken mit Sanktionen bestrafen

  2. Honor 6 Plus

    Android-Smartphone mit Doppelkamera kommt für 400 Euro

  3. Elektroschrott

    Zahl alter Handys in Deutschland steigt auf 100 Millionen

  4. Gigaset

    Ex-Siemens-Sparte bringt eigene Smartphones heraus

  5. Legacy of the Void

    Starcraft 2 geht in die Beta

  6. Streaming

    Fernbedienungen bekommen Netflix-Taste

  7. DNS/AXFR

    Nameserver verraten Geheim-URLs

  8. Lizenzklage

    "VMware wollte sich nicht an die GPL halten"

  9. Kabelnetzbetreiber

    Routerwahl soll zu Bruch des Fernmeldegeheimnisses führen

  10. Ineffiziente Leuchtmittel

    Erweitertes Lampenverbot tritt in Kraft



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



HTC One (M9) im Test: Endlich eine gute Kamera
HTC One (M9) im Test
Endlich eine gute Kamera
  1. Lollipop Erstes HTC-One-Smartphone erhält kein Android 5.1

Mini-Business-Rechner im Test: Erweiterbar, sparsam und trotzdem schön klein
Mini-Business-Rechner im Test
Erweiterbar, sparsam und trotzdem schön klein
  1. Shuttle DS57U Passiver Mini-PC mit Broadwell und zwei seriellen Com-Ports
  2. Broadwell-Mini-PC Gigabytes Brix ist noch kompakter als Intels NUC
  3. Mouse Box Ein Mini-PC in der Maus

Jugendliche und soziale Netzwerke: Geh sterben, Facebook!
Jugendliche und soziale Netzwerke
Geh sterben, Facebook!
  1. Nuclide Facebook stellt quelloffene IDE vor
  2. 360-Grad-Videos und neuer Messenger Facebook zeigt seinen Nutzern Rundumvideos
  3. Urheberrecht Bild-Fotograf zieht Abmahnung zum Facebook-Button zurück

  1. Re: Können sich selber sanktionieren

    JackIsBlack | 09:50

  2. Arbeite an dir selbst.

    alee bomaye | 09:50

  3. Re: Gerade der Router/Modem von Unitymedia ist...

    GrenSo | 09:49

  4. Re: Glühlampen, Staubsauger, Energiesparlampen...

    der_wahre_hannes | 09:49

  5. Re: Windows Phone

    wolfgang1977 | 09:48


  1. 09:37

  2. 09:01

  3. 08:49

  4. 19:04

  5. 17:03

  6. 16:09

  7. 15:47

  8. 15:02


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel