Infineon ist mit Mobilfunkchips wieder erfolgreich

Vorstandschef Peter Bauer: Firma ist kein Sanierungsfall

Infineon ist kurz davor, mit Mobilfunkchips wieder Gewinne zu schreiben. Die Firma sei trotz Qimondapleite und Zahlungsengpässen kein Sanierungsfall, sagt Vorstandssprecher Peter Bauer.

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Der Halbleiterhersteller Infineon ist mit Mobilfunkchips wieder erfolgreich. Das sagte Vorstandssprecher Peter Bauer dem Wirtschaftsmagazin Capital. "Wir haben unser Mobilfunkgeschäft nach der Pleite von BenQ in mühevoller Arbeit wieder aufgebaut. Es ist kurz davor, Gewinn zu schreiben."

Ende April 2009 hatte Infineon einen Vertrag für EDGE-Chipsätze bei dem finnischen Mobiltelefonhersteller Nokia landen können. Für den angeschlagenen Chiphersteller war dies ein wichtiger Auftrag. Das Single-Chip-Produkt XMM 2130 wird in 65-Nanometer-Prozesstechnologie gefertigt.

Infineon sieht sich nicht als Sanierungsfall - trotz der Pleite seiner Chiptochter Qimonda und Berichten über drohende Zahlungsunfähigkeit im Januar 2009. "Wir hatten Ende März 665 Millionen Euro in der Kasse. Derzeit noch einiges mehr, da wir eine Wandelschuldverschreibung erfolgreich platziert haben", sagte Bauer. Das operative Geschäft sei trotz des massiven Umsatzrückgangs unter Kontrolle.

Dazu, ob Infineon versuche, Staatshilfen zu bekommen, wollte Bauer sich nicht äußern.


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