Golem.de
 
Suchen bei Golem.de
Golem.de Newsletter-Abo
Videos bei Golem.de
iPhone 3G - Test iPhone 3G - Test
Stellenmarkt

Solution Consultant Software-Entwicklung (m/w)
santix AG, Unterschleißheim

C-/C++-Software-Entwickler Junior / Senior (m/w)
CCV Deutschland GmbH, Au i. d. Hallertau

(Senior-)Projekt-Manager IT (m/w)
perdata Gesellschaft für Informationsverarbeitung mbH, Leipzig

Detailsuche
Verwandte Themen

Politik/Recht, Internet, Internetsperren, Kulturflatrate, Urheberrecht

Verwandte Artikel
Letzte Meldungen

Sony hofft auf das große Geld mit 3D

Weg frei für 4-GByte-Module: Hynix mit 40nm-DRAMs

XMLHttpRequest auf dem Weg zum Webstandard

Verleiher: Nicht alle Filme auf Blu-ray bieten mehr Qualität

Neues Verfahren für Herstellung von OLEDs

Fedora setzt Rechte bei Software-Installation zurück

Star Trek Online: Kurs auf offene Beta im Januar 2010

Canonical arbeitet für Google an Chrome OS

IMHO: Grafikmarkt goes Gaga

Spieletest: Left 4 Dead 2 - untotes Multiplayergemetzel

RFID-Chips machen Metallteile schlau

GPL-Programm Fpflac nutzt mehrere Prozessoren

CHKDSK-Bug nervt Nutzer von Windows 7 (Update)

AOL kündigt 2.500 Mitarbeitern und verkauft MapQuest und ICQ

Xbox 360 mit mehr Beigaben

WebSDK von Sony Ericsson

Wired kommt auf E-Book-Reader

AMD: Nur einige tausend Radeon 5800 pro Woche

Kreditkartenumtausch: Banken fordern Entschädigung

Links ohne Referrer

Call of Duty 6: Wirbel um gesperrte Accounts auf Steam

HDMI bekommt aussagekräftige Logos

Mozilla steigert Umsatz und Kosten

Dell sieht Belebung bei PC-Nachfrage von Firmenkunden

Regierung startet Offensive Elektroauto

PHP 5.3.1 beseitigt zahlreiche Fehler

Dell mit Tintenstrahl-Multifunktionssystemen in Serie

Youtube untertitelt Videos per Spracherkennung automatisch

LED-Multifunktionsdrucker von Oki

Funktioniert trotzdem: Fernbedienung ohne Batterie

Weitere News


Haben wir etwas übersehen? Dann Mail an news@golem.de.

HOME


Networld / 15.06.2009 / 14:51 Trackback     Versenden     Druck 

SPD will "Löschen vor Sperren" und erwägt Kulturflatrate

Beschluss des Parteivorstands zu Internetsperren

Die SPD will über eine Kulturflatrate nachdenken, so steht es im am Sonntag verabschiedeten Wahlprogramm. Nach den Grünen und der FDP greift damit auch die SPD das Thema auf. Beim Thema Internetsperren soll der Grundsatz "Löschen vor Sperren" gelten, beschloss der SPD-Parteivorstand.

Unter der Überschrift "Gerechte Vergütung kreativer Arbeit" im Wahlprogramm der SPD zur Bundestagswahl 2009 heißt es: "Wir setzen uns für die Prüfung einer Kulturflatrate ein." Kultur- und Medienschaffende sowie Künstler und Kreative müssten von ihrer Arbeit leben können, begründet die SPD die vage formulierten Pläne.

Urheberrecht und Urhebervertragsrecht sollten "in der digitalen Welt ein angemessenes Einkommen aus der Verwertung geistigen Eigentums ermöglichen". Da durch die Digitalisierung neue Herausforderungen beim Schutz immaterieller Produkte und Güter entstehen, bedürfe es eines "vernünftigen Ausgleichs zwischen Nutzerfreundlichkeit und den Rechten der Kreativen". Wie dies aussehen soll, will die SPD mit Netzbetreiber und ISPs, Rechteinhabern und Verwertungsgesellschaften diskutieren.

Ebenfalls thematisiert wird ein "Medienführerschein für Kinder und Jugendliche", denn Medienkompetenz sei Schlüsselqualifikation in der Informations- und Kommunikationsgesellschaft. Dazu will die SPD eine Stiftung Medienkompetenz einrichten und einen Medienführerschein für alle Kinder und Jugendlichen einführen. "Wir wollen überdies, dass der Einzelne sich sicher in der digitalen Welt bewegen kann und lernt, welche Folgen die freiwillige Preisgabe persönlicher Daten haben kann."

Das Thema Internetsperren hatte der Bundesparteitag der SPD hingegen "bewusst verschlafen", meint Björn Böhning, der zusammen mit anderen SPD-Mitgliedern beantragt hatte, den Gesetzesentwurf zu Internetsperren von Familienministerin Ursula von der Leyen abzulehnen. Immerhin habe sich der Parteivorstand am Samstag mit dem Gesetz befasst und spreche sich in einem Beschluss für Verbesserungen an dem Gesetz aus.

Die von der Leyen initiierten Provider-Verträge werden in dem Beschluss abgelehnt, "weil sie zu Sperrungen ohne hinreichenden Grundrechtsschutz führen würden".

Kontrolle durch Datenschutzbeauftragte

Internetsperren lehnt die SPD nicht grundsätzlich ab, drängt aber auf Veränderungen am geplanten Gesetz. So soll das BKA dazu verpflichtet werden, bei Internetseiten mit kinderpornographischen Inhalten zunächst die Dienstanbieter zu kontaktieren, damit die Seiten gelöscht werden. Erst wenn das erfolglos bleibt, soll die Seite auf eine Sperrliste gesetzt werden dürfen. Die Sperrliste des BKA soll durch ein unabhängiges Gremium unter Einbeziehung der Datenschutzbeauftragten kontrolliert und keine Daten von Nutzern aufgezeichnet werden.

Die SPD drängt darauf, die Sperren in einem eigenen, auf drei Jahre befristeten Gesetz zu regeln, um klarzustellen, dass nur eine Sperrung von Internet-Seiten mit Kinderpornografphe beabsichtigt ist. Nach Ablauf Frist soll nach einer Evaluation endgültig über das Gesetz entschieden werden.

Der Parteivorstand fordert die SPD-Bundestagsfraktion auf, sich für diese Änderungen am Gesetzentwurf einzusetzen. (ji)
Kommentar-Übersicht / Kommentieren:
Re: OT: Pro-Paintball Petition mitzeichnen  (Paintball, 02.07.09 08:52)
Re: Es geht um unsere Freiheit ! (Der Andere, 18.06.09 16:22)
Re: Es geht um unsere Freiheit !!! (spanther, 17.06.09 15:16)
Es geht um unsere Freiheit !!! (MarcH, 16.06.09 14:58)
Re: Das wars dann mit der Piraten"partei"! (Parteien Pirat, 16.06.09 13:52)
Trackback:

Netzsperren in trockenen Tüchern? (Martins Blog, 16.06.09 13:17)

Wer erwartet schon etwas anderes.. (_oo_, 15.06.09 15:50)

Links zum Artikel
Bookmarks:
Artikel bei Mister Wong ablegen Artikel bei Yigg ablegen Artikel bei Linkarena ablegen Artikel bei Google ablegen Artikel bei del.icio.us ablegen Artikel bei Webnews ablegen
Aktuelle Artikel

Sony hofft auf das große Geld mit 3D
3D als Erfolgsrezept? Sony-Chef Howard Stringer geht zumindest mutig davon aus - der Konzern wittert ein Milliarden-Geschäft mit stereoskopischen Filmen, Spielen und der nötigen Hardware.

Weg frei für 4-GByte-Module: Hynix mit 40nm-DRAMs
Mit Hynix nimmt nun nach Samsung und Elpida der dritte DRAM-Hersteller die Serienproduktion von Bausteinen mit 40 Nanometern Strukturbreite auf. Das lässt für 2010 auf bezahlbare Module mit 4 GByte Kapazität hoffen.

XMLHttpRequest auf dem Weg zum Webstandard
Die Arbeitsgruppe Web-Applications des W3C hat einen sogenannten Last Call Working Draft für XMLHttpRequest veröffentlicht. Das XMLHttpRequest-Objekt stellt die Basis moderner Web-Applikationen und von Ajax dar.

 

 

Audio/Video | Desktop-Applikationen | Foto | Games | Handy | Internet | Mobil | OSS | PC-Hardware | Politik/Recht | Security | Software-Entwicklung | Wirtschaft | Wissenschaft

Ticker | RSS | API | Forum | Zusatz-Dienste | Jobs | IT-Events

Home | Impressum | Werbung | Freunde

Copyright © 1997 - 2009 Golem.de. Alle Rechte vorbehalten.

 

Zum Artikel Text einblenden Text ausblenden