Adobe startet Office-Suite Acrobat.com

Präsentationen und Tabellen im Testbetrieb, Acrobat.com kostenpflichtig

Adobe startet seine Online-Office-Suite Acrobat.com offiziell und beendet die Betaphase. Im Rahmen der Adobe Labs testet Adobe zudem die Applikationen Acrobat.com Tables und Acrobat.com Presentations für Tabellen und Präsentationen, die das Paket künftig ergänzen sollen.

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Mit dem Ende der Beta von Acrobat.com wird Adobes Onlinedienst kostenpflichtig, Zwar gibt es auch weiterhin eine kostenlose Variante, doch bestimmte Funktionen sind mit dieser nur noch eingeschränkt nutzbar.

Derzeit besteht Acrobat.com aus der Online-Textverarbeitung Buzzword, dem browserbasierten Meetingraum ConnectNow samt Screensharing, Create PDF zum Erstellen von PDF-Dateien, Share zum einfachen Dateiaustausch und dem Onlinespeicher My Files für Dateien.

Die kostenlose Version von Acrobat.com beschränkt Adobe auf die Erstellung von maximal fünf PDF-Dateien, 100 Downloads pro Datei und Webkonferenzen mit maximal drei Teilnehmern. In der Variante Premium Basic für 14,99 US-Dollar pro Monat bzw. 149 US-Dollar pro Jahr können bis zu zehn PDF-Dateien pro Monate erstellt und Webkonferenzen mit bis zu fünf Personen abgehalten werden. Die Zahl der Dateidownloads wird nicht begrenzt. Die Variante Premium Plus für 39 US-Dollar im Monat bzw. 390 US-Dollar im Jahr umfasst Webkonferenzen mit bis zu 20 Teilnehmern und erlaubt es, eine unbegrenzte Anzahl von PDFs zu erstellen. Zudem umfassen die Premiumversionen direkten Support.

Im Rahmen der Adobe Labs zeigt der Anbieter derweil zwei weitere Applikationen, die künftig in Acrobat.com integriert werden sollen: Acrobat.com Presentations und Acrobat.com Tables. Presentations erlaubt die Online-Erstellung von Präsentationen samt vorgefertigter Layouts. Dabei können auch mehrere Personen gleichzeitig an einem Dokument arbeiten.

Ähnliches gilt für die Tabellenkalkulation Tables. Mit ihr lassen sich Tabellen ebenfalls gleichzeitig von mehreren Personen bearbeiten. Dabei können Zugriffsrechte auf die Dateien vergeben werden und mit Private Views, die auch in anderen Acrobat.com-Applikationen bereitstehen, auch bestimmte Daten verborgen werden.

Acrobat.com ist in Flash realisiert, läuft online im Browser, kann aber mit Adobe AIR auch offline als Desktop-Applikation genutzt werden.


betanutzer 18. Jun 2009

... aus dem Betatraum oder "Traum 2.0": Wer wird als nächstes kostenpflichtig nachziehen...

Korny 15. Jun 2009

Auch wenn ich nicht weiß, wie teuer MS Office für Firmen ist, weiß ich, dass OpenOffice...

ps 15. Jun 2009

mir wäre es privat auch zu teuer, aber ich kann mir durchaus vorstellen, dass es sich -je...

c & c 15. Jun 2009

390 Dollar/Jahr soll günstiger sein? o.O

c & c 15. Jun 2009

Also ich weiß net.. Grad in einer Firma müssen die Anwendungen fix parat sein, auch dann...

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TechBanger.de / 15. Jun 2009

Adobe möchte ebenfalls ins Office einziehen



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