Bundesrat: Digitale Dividende für Breitband auf dem Lande

Vodafone verspricht 5 MBit/s über LTE ab 2010 im ländlichen Raum

Der Bundesrat hat heute der Nutzung der sogenannten digitalen Dividende zur Realisierung von breitbandigen Internetanschlüssen zugestimmt. Durch die Nutzung freiwerdender Frequenzen soll der Internetausbau in ländlichen Gegenden verbessert werde.

Anzeige

Mit der Zustimmung zur Frequenzbereichszuweisungsplanverordnung macht der Bundesrat den Weg zu Nutzung von nicht mehr benötigten analogen Fernsehfrequenzen für Internetanschlüsse frei. Die Bundesregierung will damit die Versorgung mit breitbandigen Internetanschlüssen auf dem Lande verbessern.

Die Frequenzbereichszuweisungsplanverordnung ermöglicht es der Bundesnetzagentur, Sendefrequenzen des Rundfunks zu versteigern, die unter anderem durch die Umstellung der analogen auf die digitale Technik frei werden. Diese können dann für eine flächendeckende Breitbandversorgung verwendet werden. Davon sollen bisher unterversorgte ländlichen Gebiete profitieren.

Die Länder wollen an dem Vergabeverfahren der Behörde angemessen beteiligt werden und erwarten, dass der Bund den Kultur- und Bildungseinrichtungen beziehungsweise den sie tragenden Kommunen oder Ländern ihre Umstellungskosten erstattet. Auch der Erlös aus der geplanten Versteigerung von Frequenzen soll zur Deckung von Umstellungskosten eingesetzt werden.

Vodafone hat die Entscheidung des Bundesrates bereits ausdrücklich begrüßt. Es sei jetzt entscheidend, dass die Bundesnetzagentur noch in diesem Jahr die Frequenzen in mehreren bundesweiten Lizenzpaketen versteigert. Vodafone will die Frequenzen ab 2010 für den Aufbau eines LTE-Netzes nutzen und darüber im ersten Schritt bis zu 5 MBit/s bereitstellen.

Anders sehen das die Betreiber von Kabelnetzen. Sie haben wiederholt von der Nutzung der Frequenzen für breitbandige Internetanschlüsse gewarnt. Sie befürchten Beeinträchtigungen beim Empfangs von TV-Programmen und der Übertragung von Datensignalen über die Kabelnetze.


Jay Öm 15. Jun 2009

Einen Anbieter diesen Namens gibt es nicht.

dumdidum 15. Jun 2009

10.000m x 5,00 €/m = 5000 €? Verkaufst du mir n paar davon? o_O

Besserwisser3 14. Jun 2009

Das ist doch ein Milchmädchenrechnung. Du willst uns doch nicht weiß machen, dass pro LWL...

Hartz9 14. Jun 2009

Ich fange immer selbst an zu glauben, dass es genügend Geld für alle zum Nulltarif gibt...

Herzog 14. Jun 2009

Welch Quatsch! Es geht heir eben nicht um die Geiz ist Geil Metalität noch darum alles...

Kommentieren



Anzeige

  1. Firmware- / Hardwareentwickler (m/w)
    FRAKO Kondensatoren- und Anlagenbau GmbH, Teningen bei Freiburg
  2. Softwareentwickler (m/w) im Bereich Enterprise Security
    Siemens AG, München
  3. Consultant / Senior-Consultant (m/w) Schwerpunkt Projektleitung
    Comline AG, Dortmund
  4. Senior Referent - Servicereporting Service Center (m/w)
    Media-Saturn Deutschland GmbH, Ingolstadt

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Bundesgerichtshof

    Ärzte müssen Bewertungen im Internet dulden

  2. Apt

    Buffer Overflow in Debians Paketmanagement

  3. Impera i10G

    Allview stellt neues Windows-Tablet für 280 Euro vor

  4. Payment Blocking

    Bundesländer verbieten über 100 Glücksspielseiten

  5. 125 Jahre Nintendo

    Zum Geburtstag mehr Mut

  6. Android

    Google Now zeigt jetzt günstigere Flüge an

  7. Abstimmung

    Streiks bei Amazon auf drei Tage verlängert

  8. Eemshaven

    Google baut riesiges Rechenzentrum in Europa

  9. Neue Android-Version

    Google-Entwickler diskutieren bereits über Android M

  10. Dead Man Zone

    Totmannschalter im Darkweb



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



PC-Spiele mit 4K, 5K, 6K: So klappt's mit Downsampling
PC-Spiele mit 4K, 5K, 6K
So klappt's mit Downsampling
  1. Ifa Vodafone Deutschland und Cisco bringen 4K-Set-Top-Box
  2. Alpentab Wienerwald Das Holztablet mit Bay Trail oder als Nobelversion
  3. Ultra High Definition Scharf allein ist nicht genug

Ascend Mate 7 im Test: Huaweis fast makelloses Topsmartphone
Ascend Mate 7 im Test
Huaweis fast makelloses Topsmartphone
  1. Cloud Congress 2014 Huawei verkauft Intel-Standardserver nur als Türöffner
  2. Huawei Cloud Congress Huawei will weltweit der führende IT-Konzern werden
  3. Ascend G7 Huawei-Smartphone mit 13-Megapixel-Kamera für 300 Euro

HP Elitepad 1000 G2 im Test: Praktisches Arbeitsgerät dank Zubehör
HP Elitepad 1000 G2 im Test
Praktisches Arbeitsgerät dank Zubehör
  1. Administrationswerkzeug HPs Oneview wird auf Racks, Tower und Netzwerk erweitert
  2. HP Proliant DL160 und 180 Mit neuen Einstiegsservern gegen Huawei und Supermicro
  3. Notebooks HP ruft wegen Brandgefahr Millionen Netzteilkabel zurück

    •  / 
    Zum Artikel