Scribd schließt Abkommen mit US-Großverlag

Simon & Schuster bietet 5.000 elektronische Bücher über den Scribd Store an

Der kürzlich eröffnete Scribd Store, ein Onlineshop für elektronische Bücher der Plattform Scribd, erweitert sein Programm: Der Verlag Simon & Schuster wird künftig rund 5.000 digitale Titel aus seinem Verlagsprogramm anbieten.

Anzeige

Scribd hat sich ein hohes Ziel gesteckt: Mit seinem Onlinehandel für digitale Bücher will die Plattform Marktführer Amazon Konkurrenz machen. Diesem Ziel ist Scribd jetzt einen Schritt näher gekommen: Simon & Schuster, einer der großen US-Verlage, wird künftig einen Teil seines Verlagsprogramms über den Scribd Store anbieten.

Ab heute können die Nutzer knapp 5.000 Titel aus dem Programm der Buchsparte des Medienkonzerns CBS über den Scribd Store kaufen. Dazu gehören "We Can Have Peace in the Holy Land", das neue Buch von Ex-US-Präsident Jimmy Carter, mehrere Anthologien mit Aussprüchen von Ex-Präsident George W. Bush, der Roman "The Torrents of Spring" (Die Sturmfluten des Frühlings) von Ernest Hemingway oder der der Bestseller "Angels and Demons" (Die Illuminati) von Dan Brown.

Daneben stellt Simon & Schuster weitere 7.000 Titel bereit, die noch nicht elektronisch vorliegen. Nutzer erhalten eine Vorschau auf das Buch. Über einen Link gelangen sie zu Simon & Schuster oder einem Onlinebuchhändler, wo sie das gedruckte Buch bestellen können.

Speichern und lesen, aber nicht ausdrucken

Die digitalen Bücher bekommen die Käufer als PDF-Datei. Der Käufer kann die Dateien auf dem Computer speichern und offline lesen, aber nicht ausdrucken. Er kann sie aber vom Computer auf einen E-Book-Reader transferieren und darauf mobil lesen. Pikantes Detail: Wie das Wall Street Journal berichtet, sollen sich diese PDF-Dateien nicht auf Amazons Kindle öffnen lassen.

Scribd will bald eine Software bereit stellen, die es ermöglicht, die elektronischen Bücher auf dem iPhone zu lesen.

Scribd ist Anfang 2008 als Plattform, auf der Autoren Dateien hochladen und kostenlos zur Verfügung stellen können, gestartet. Die Nutzer öffnen die Texte im Browser über iPaper, einen Flash-basierten Reader, der unterschiedlichste Dateiformate anzeigt.

Im Mai 2009 kam ein Shop hinzu, über den Verlage oder unabhängige Autoren ihre Texte auch verkaufen können. Der Vorteil des Scribd Stores gegenüber Amazons Shop für digitale Bücher ist, dass Scribd den Anbietern die Möglichkeit einräumt, den Preis für ein Kapitel oder ein ganzes Buch selbst zu bestimmen, von dem sie nur 20 Prozent an Scribd abgeben müssen. Bisher konnte Scribd erst einige unabhängige Anbieter wie den Reisebuchverlag Lonely Planet und den Computerbuchverlag O'Reilly Media als Kunden gewinnen. Mit Simon & Schuster bietet der erste große Verlag seine Titel über den Scribd Store an.


Kommentieren




Anzeige
  1. Oracle Datenbankentwickler (m/w)
    ckc ag, Region Braunschweig
  2. Testmanager / Teamleiter für Verbundtests von Werkzeugketten (m/w)
    dSPACE GmbH, Paderborn
  3. Teamleiter (m/w) für die Entwicklung der Programmer Verifikation
    BIOTRONIK SE & Co. KG, Berlin
  4. Senior Software-Entwickler .NET (m/w)
    IDpendant GmbH, Unterschleißheim bei München (Reisebereitschaft)

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


Meistgelesen
  1. Tablet-Nachfolger

    iPad-3-Teile aufgetaucht

  2. Tim Schafer

    40.000 US-Dollar für einen Konsolenpatch

  3. Gema-Vermerk

    Youtube sperrt irrtümlich Acta-Video von Bruno Kramm

  4. ProLiant Gen8

    HP macht Server unabhängig

  5. Youporn-Betreiber

    Hacker will 350.000 Datensätze bei Pornoseite erbeutet haben


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 270 | letzter Beitrag 13.02. 23:28

  2. Kommentare: 200 | letzter Beitrag 14.02. 22:07

  3. Kommentare: 194 | letzter Beitrag 14.02. 13:50

  4. Kommentare: 117 | letzter Beitrag 14.02. 12:39

  5. Kommentare: 100 | letzter Beitrag 14.02. 18:09

Mehr


  1. Youporn-Betreiber

    Hacker will 350.000 Datensätze bei Pornoseite erbeutet haben

  2. TZ77XE4

    Biostar zeigt Mainboard für Ivy Bridge und Sandy Bridge

  3. Unity Technologies

    Bessere Grafik und KI mit Unity 3.5 verfügbar

  4. Fifa Street

    Last Man Standing auf dem Bolzplatz

  5. Isis Web Browser

    Neuer Browser für HPs WebOS

  6. Nortel Networks

    Nortel war fast zehn Jahre lang gehackt

  7. Thermosensor

    Schmetterlingsflügel macht Wärme sichtbar

  8. Deutsche Gamestage

    Call for Papers der Quo Vadis verlängert

  9. Vodafone

    LTE auf dem Smartphone kostet monatlich 10 Euro mehr

  10. Abmahnabzocke

    Maximal 100 Euro Abmahngebühr für Urheberrechtsverstöße



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Spielebranche: Diskussion über "stinkende Gamer"
Spielebranche
Diskussion über "stinkende Gamer"

Nach der Gamescom 2011 löste ein TV-Bericht von RTL über angeblich schlecht riechende Gamer Empörung aus. Jetzt folgt die Aufarbeitung der Szene beim Games Culture Circle in Berlin.

  1. Umfrage Zuschauer wollen mehr HD-Programme
  2. Golem.de guckt Wärmegedämmte Verschwörungstheorien
  3. Golem.de guckt George Orwell und der nigerianische Wahlkampf

IBM-Mainframe: Nasa schaltet letzten Großrechner ab
IBM-Mainframe
Nasa schaltet letzten Großrechner ab

Die Nasa hat den letzten IBM-Mainframe abgeschaltet. Damit gehe eine Rechnerära bei der Nasa zu Ende, schreibt deren IT-Chefin.

  1. Grail Nasa veröffentlicht Video von der Rückseite des Mondes

Blackhole Toolkit: Cryptome gehackt und mit Malware infiziert
Blackhole Toolkit
Cryptome gehackt und mit Malware infiziert

Cryptome ist gehackt und mit einer Schadsoftware infiziert worden. Der Schadcode hatte alle Seite das Angebotes befallen, das deshalb komplett wiederhergestellt werden musste.

  1. Evilshadow Microsoft Store in Indien gehackt
  2. Nach Hackerangriff Polizei-Webserver in Nordrhein-Westfalen seit 12 Tagen down
  3. Windows und Office 21 Sicherheitslücken in Microsofts Software

Zum Artikel