Kalifornische Schüler sollen E-Books bekommen

Einführung digitaler Bücher soll Ausbildung verbessern und Etat entlasten

Arnold Schwarzenegger will gedruckte Bücher aus Kaliforniens Schulen verbannen und durch digitale Schulbücher ersetzen. So will der kalifornische Gouverneur den Schülern eine bessere Ausbildung ermöglichen und seinen Haushalt schonen.

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Geht es nach Arnold Schwarzenegger, werden die Schulranzen kalifornischer Schulkinder künftig deutlich leichter: Der Gouverneur will gedruckte Bücher durch elektronische ersetzen. Die Umstellung beginnt im Herbst 2009 mit den Büchern für Mathematik und Naturwissenschaften.

 

Schwarzenegger will mit seiner Initiative, die seinen Angaben nach die erste dieser Art in den USA ist, zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Zum einen will er die Ausbildung der Schüler verbessern. Gleichzeitig will Schwarzenegger die Finanzen seines angeschlagenen Bundesstaates entlasten.

Durch seine Initiative könnten Kaliforniens Schulen Millionen US-Dollar sparen. Die Bücher für einen Schüler kosteten 75 bis 100 US-Dollar, rechnet der Gouverneur vor. Im vergangenen Jahr habe der Staat für Unterrichtsmaterial 350 Millionen US-Dollar ausgegeben. Bekämen die Schüler stattdessen kostenlose digitale Bücher, könnte das Geld für anderes ausgegeben werden. Selbst wenn Lehrer die elektronischen Bücher teilweise oder ganz ausdruckten, würde das nur ein Bruchteil von herkömmlichen Büchern kosten.

Ständig aktualisierte Lehrbücher

Die Schüler profitierten von den digitalen Büchern, weil sie aktueller seien als gedruckte, so der Gouverneur. Die gedruckten Exemplare werden nur alle sechs Jahre neu aufgelegt und seien somit nicht auf dem neuesten Stand. Digitale Bücher hingegen könnten dauernd aktualisiert werden, so dass die Schüler über aktuelle technische Fortschritte unterrichtet werden könnten.

Nach dem Zeitplan, den Schwarzenegger vorgegeben hat, sollen Schüler in den oberen Klassen der Highschools schon im kommenden Schuljahr digitale Lehrbücher in mathematischen und naturwissenschaftlichen Fächern bekommen. In einer zweiten Phase sollen alle Klassenstufen mit digitalen Lehrmaterialien ausgestattet werden. Einen genauen Zeitplan dafür gibt es noch nicht.

Ganz nebenbei geht es Schwarzenegger auch um das Image seines Staates. Kalifornien sei der Sitz von Hochtechnologieunternehmen und erstklassigen Universitäten. Doch die Schüler, die es gewohnt seien, Informationen aus dem Internet auf mobilen Geräten zu lesen, schleppten immer noch "veraltete, schwere und teure Lehrbücher" mit sich herum, schrieb Schwarzenegger kürzlich in einem Beitrag in der in San Jose erscheinenden Tageszeitung Mercury News.


Jakelandiar 15. Jun 2009

Nix für ungut aber ihr vergleicht Bücher ausschließlich mit Notebooks und PC. Das zeigt...

Jakelandiar 15. Jun 2009

Gute Idee. Und du kaufst allen Schülern dann die Laptops? Und baust alle Schulen da aus...

Jakelandiar 15. Jun 2009

Das funktioniert bei ordentlicher erziehung, wie der vorposter schon schrieb, auch ohne...

feingeist 11. Jun 2009

warum? bei uns in china klappt es ganz gut

fredfirst 11. Jun 2009

da werden etliche Books bei den Schülern zu Bruch gehen.

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