Interview: Splash Damage plant die Ego-Shooter-Revolution

Ein Gespräch mit dem Brink-Chefentwickler von Splash Damage

E3

Grundlegende Neuerungen bei Ego-Shootern gibt es nicht? Von wegen. Mit dem Actionspiel Brink will das Londoner Entwicklerstudio Splash Damage die Steuerung revolutionieren. Firmenchef Paul Wedgwood sprach auf der Spielemesse in Los Angeles mit Golem.de.

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Nur abgeschirmt und hinter verschlossenen Türen war der Ego-Shooter Brink auf der Spielemesse E3 in Los Angeles zu sehen. Dafür gibt es Gründe: Das englische Entwicklerstudio Splash Damage plant für den Titel gleich mehrere Innovationen. Zum einen will das Team bei Brink stärker als bei anderen Spielen die Solo-, Coop- und Multiplayermodi verschmelzen. In allen Modi sammeln Spieler Erfahrungspunkte, die sie in Extras wie Waffen oder eine schicke neue Online-Hose investieren können.

Zum anderen setzt Brink auf eine neue Art der Bedienung. Im klassischen Modus steuert der Spieler sein Alter Ego in bewährter Genremanier, etwa am PC mit dem WASD-System plus Maus. Wer allerdings einen bestimmten Knopf drückt, gelangt in den Smart-Modus - was für "Smooth Movement Across Random Terrain" steht. Blickt der Spieler dann beispielsweise leicht nach oben auf ein Podest, hilft ihm der Computer dabei, auf dem schnellstmöglichen Weg darauf zu springen. Wenn der Spieler stattdessen unter einem Lastwagen hindurch möchte und nach unten blickt, schlittert er halbautomatisch unter dem Vehikel bis zur anderen Seite.

Das Spiel findet in einer futuristischen, aber heruntergekommenen Stadt namens Ark statt. Die bislang gezeigten Levels erinnerten mit ihrer düsteren Endzeitstimmung, viel Altmetall und Rost fast an Fallout 3 - waren aber grafisch viel detailreicher, sowohl im Hinblick auf die Levelgeometrie als auch auf die Auflösung der Texturen. In Ark streiten mehrere Fraktionen mit Waffengewalt um die Macht, der Spieler übernimmt einen der Kämpfer.

Brink befindet sich derzeit in der Entwicklung und soll Anfang 2010 fertig werden. Es erscheint für Windows-PC, Xbox 360 und Playstation 3; das Publishing übernimmt Bethesda Softworks.

Golem.de sprach auf der E3 in Los Angeles mit Brink-Chefdesigner Paul Wedgwood gesprochen. Er ist außerdem Chef, Gründer und Eigentümer des 2001 gegründeten Unternehmens Splash Damage, das bislang unter anderem im Auftrag von id Software Enemy Territory: Quake Wars sowie die Multiplayer-Maps von Doom 3 produziert hat.

 

Golem.de: Was ist die größte Stärke von Brink?

Paul Wedgwood: Dass es uns endlich gelingt, die Grenze zwischen dem Singleplayer-Modus und dem kooperativen und dem konfrontativen Multiplayer-Modus innerhalb eines Spiels verschwinden zu lassen. In Brink erschafft der Spieler einen Charakter, der dauerhaft ist, und sammelt Erfahrungspunkte, um sie in Waffenmodifikationen, Upgrades und sogar neue Fähigkeiten zu investieren. Und die bleiben beim Spieler, egal wie er sich anstellt.

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herbert 16. Jun 2009

Für Kommerzielle "Über" Engines die niemand wirklich Lizensieren möchte? Ja da hast du...

QuakeWarsPlayer 11. Jun 2009

Oh das war mir neu... dann sind sie rehabilitiert.. Schade das Publisher immer wieder...

BlaBlaBlub 11. Jun 2009

Auszug aus dem Interview: "Wir glauben an schlanke Entwicklerteams, momentan sind wir um...

JanZmus 11. Jun 2009

... aber die Werbung und Geld dafür bereitstellen macht immer noch der Publisher und...

El Marko 11. Jun 2009

Das wäre auf jeden Fall lohnenswert, da es dann auch das dämlichste Bürgerschaf versteht...

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