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KDE-Pakete für Windows liegen vorerst auf EisEntwickler zieht sich zurück
Ein Ziel für KDE 4 war es, die Anwendungen der Unix- und Linux-Destkopumgebung auch für Windows und MacOS X anzubieten. Möglich wurde das durch die KDE zugrunde liegende GUI-Bibliothek Qt, die ebenfalls für diese Plattformen verfügbar ist. Die ersten Windows-Programme zusammen mit einem Installer waren dann mit KDE 4.1 verfügbar.
Doch jetzt zieht sich eine treibende Kraft hinter dem KDE-Windows-Projekt, Christian Ehrlicher, zurück. Er will vorerst keine Windows-Pakete mehr erstellen, schreibt er in seinem Blog. Das Hauptproblem sieht Ehrlicher in der mangelnden Kommunikation zwischen Hobbyprogrammierern - zu denen er sich zählt - und Entwicklern, die für ihre Arbeit an KDE bezahlt werden. Außerdem sei es schwierig, Fehler in den Kdelibs zu beheben, da sich die Abhängigkeiten so schnell änderten. Enttäuscht sei er auch von den Firmen, die sich anfangs interessiert an der KDE-Entwicklung für Windows gezeigt hätten, schreibt Ehrlicher. Vor zwei Jahren hätten die gefragt, was die Entwickler brauchten, doch letztlich sei nichts passiert. Zudem hätten die Firmen dann einen eigenes KDE-PIM-Paket für Windows erstellt und nicht den Installer des KDE-Projektes genutzt. Dann habe die Firma KDAB nicht das Windbus-Projekt genutzt, sondern eine eigene D-Bus-Portierung gestartet. So gebe es nun Dbus, Windbus sowie die neue D-Bus-Windows-Implementierung. D-Bus wird von KDE zur Interprozesskommunikation genutzt. weiter...
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