Story, Sprache und Schmuggler in Star Wars: The Old Republic

Onlinerollenspiel mit der "Macht" erstmals ausführlich präsentiert

E3

Erstmals haben Bioware und LucasArts in Los Angeles ausführlich Ingame-Einblicke in Star Wars: The Old Republic gewährt. Das Onlinerollenspiel glänzte mit außerirdischer Sprachausgabe und spannenden Charakterklassen.

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Für Synchronsprecher brechen demnächst goldene Zeiten an - jedenfalls, wenn sich ein Feature von Star Wars: The Old Republic durchsetzt: Wie Bioware und LucasArts auf der E3 angekündigt haben, wird das Onlinerollenspiel absolut jedes im Spiel gesprochene Wort als Sprachausgabe liefern. Jeder NPC, der etwas in seinen Bart murmelt, und jeder Kampfschrei soll gesprochen werden. Bei einer Präsentation hinter verschlossenen Türen war das schon beeindruckend: Nicht nur die wichtigen Personen parlierten perfekt vertont, auch außerirdische Völker plauderten Außerirdisch. Sie bekommen Untertitel verpasst.

 

Die Entwickler zeigten eine Mission, die nichts mehr mit den "Töte 100 Tiere"-Quests eines World of Warcraft zu tun hat. Stattdessen erinnerte der Einsatz an Solo-Rollenspiele wie Knights of the Old Republic: Es gab ausführliche Multiple-Choice-Unterhaltungen, Überraschungen und einige fiese Rollenspielentscheidungen: So musste der Spieler sich überlegen, ob er einen seiner Raumschiffskapitäne am Leben lässt oder ihn wegen Befehlsverweigerung umbringt und die Stellvertreterin befördert - was durchaus Nachteile für die eigene Reputation und die Motivation anderer Figuren im Spiel hat.

Erstmals war auch die Bedienoberfläche zu sehen. Sie ist allerdings noch weit von dem entfernt, was im fertigen Spiel auftauchen wird, sie ist eher eine Arbeitsumgebung für Bioware. Das Interface erinnerte stark an andere MMORPGs wie World of Warcraft mit einer kleinen Iconleiste am Bildschirmrand sowie einer Übersichtskarte in der Ecke.

Außerdem haben die Entwickler eine neue Klasse vorgestellt: Erstmals präsentiert wurden die Schmuggler. Das sind Charaktere, die nicht sonderlich kampfstark sind und nur wenige Treffer vertragen. Deshalb müssen sie aus der Deckung heraus agieren: Das Programm zeigt durch eine grüne Platzhalterfigur, etwa an einem Baum oder hinter einer Mauer, an, dass der Spieler dort sicher wäre. Er kann dann dorthin rennen und ist geschützt.

Die Grafik in der präsentierten Version hat einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Während einige Spieler sich beim Anblick früherer Screenshots in Foren beschwert hatten, das Spiel sehe zu sehr nach Comic aus, wirkt es live in Bewegung sehr detailliert und stimmungsvoll. Besonders imposant war die Fernsicht auf einem Planeten der Hutt, wo in der Ferne riesige Gebäudeanlagen gut zu erkennen waren. Wann Spieler selbst den Ausblick genießen können, steht noch nicht fest. Bioware hat Fragen zum Entwicklungsstand oder Veröffentlichungsdatum des Windows-Spiels unbeantwortet gelassen.


Niemand745 30. Jul 2009

Ich würde eher sagen, die "angestaubte" Graphik in MMOs ist durch deren...

dasWombat 25. Jun 2009

Ich möchte aber noch Zeit für andere Spiele haben. Und ich möchte auch RL haben. Was...

DER GORF 09. Jun 2009

Wer sagt das? Du? Seit wann bist du Chef von Bioware?

Marcelinho 08. Jun 2009

Finde ich auch gut leider haben diverse Betreiber auf diese Sache noch nicht reagiert...

Marcelinho 08. Jun 2009

Meine Meinung ist wegen zugang für ältere PC's. Damit die Welten voller wirken oder...

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