Pixel Qi: Bei hellem Sonnenschein lesbares Notebook-Display

Neue Displaytechnik kombiniert LC- und E-Ink-Vorteile

Pixel Qi hat sich zum Ziel gesetzt, ein günstiges Display zu entwickeln, das auch bei hellem Sonnenschein gut lesbar ist. Auf der Computex in Taipei zeigt die Firma der ehemaligen OLPC-Technikchefin erste Prototypen.

Anzeige

Das neue Display von Pixel Qi vereint die Vorteile von E-Ink-Displays mit denen von herkömmlichen Displays mit Hintergrundbeleuchtung. Sie sind sowohl unter starkem Sonnenschein gut lesbar als auch in dunklen Umgebungen. Die Hintergrundbeleuchtung kann hinzugeschaltet werden. Unter anderem hatte JKK Mobile Gelegenheit, sich das Display genauer anzusehen:

 
Video: JKK Mobile mit einem Pixel-Qi-Prototyp im Vergleich mit einem normalen Display

Pixel Qi hat das Display in ein Acer Netbook eingebaut und dem Notebook einen An- und Ausschalter für die Hintergrundbeleuchtung hinzugefügt. Befindet sich der Anwender in greller Sonne auf einer Wiese, schaltet er das Hintergrundlicht aus. Bei herkömmlichen Notebookdisplays sieht der Anwender in dieser Lage meist nicht viel. Die Farben sind verwaschen und nur mit wenigen, meist sehr speziellen Notebooks für den Außeneinsatz lässt sich noch angenehm arbeiten.

Das Pixel-Qi-Display ist dem Video nach zu urteilen nahezu perfekt lesbar - vergleichbar mit einem E-Book-Reader. Allerdings nimmt das Pixel-Qi-Display weiterhin Leistung auf. Laut JKK Mobile sind es bei abgeschaltetem Display noch 0,8 Watt, statt der sonst üblichen 2,5 Watt. In den kommenden sechs Monaten will Pixel Qi diesen Energiebedarf auf 0,2 Watt drücken.

Zum Vergleich: Ein E-Ink-Display kommt komplett ohne Energiezufuhr aus, solange sich der Bildschirminhalt nicht ändert. Allerdings ist die Displaytechnik derzeit so langsam, dass der Einsatz in einem Notebook nicht in Frage kommt. Pixel Qis Display hingegen ist schnell genug, um Videos anzuzeigen. Nur auf Farbe muss der Anwender verzichten, wenn die Hintergrundbeleuchtung ausgeschaltet ist und das reflektierende Sonnenlicht für die Darstellung verwendet wird. Bei eingeschalteter Hintergrundbeleuchtung soll die Farbwiedergabe mit guten Notebookdisplays vergleichbar sein.

  1. 1
  2. 2

renegade334 07. Jun 2009

Ich persönlich würde eher auf die Hardware-Austattung warten. Normalerweise benutzt man...

renegade334 07. Jun 2009

Ich kenne es zumindest von einem alten MDA 1 und einem Compac IPAC eines alten...

renegade334 07. Jun 2009

Ich kenne es zumindest von einem alten MDA 1 und einem Compac IPAC eines alten...

Marta 05. Jun 2009

Das wünsch' ich mir schon lange. Frage mich eigentlich warum diese Entwicklung nicht...

Blair 05. Jun 2009

1. verbrauch oled-displays können nicht mit dem verbauch von e-paper-displays (e-ink ist...

Kommentieren




Anzeige
  1. Softwareentwickler Java (m/w)
    Payment Network AG, Wetzlar bei Frankfurt
  2. JAVA-Entwickler/in
    über Schlagheck Radtke Oldiges Executive Consultants GmbH, Süddeutschland
  3. Java-Entwickler (m/w) - Bereich ERP
    HALTEC Hallensysteme GmbH, Korntal-Münchingen
  4. IT Manager (m/w)
    Seaarland Shipmanagement GmbH & Co. KG, Hamburg (Reisebereitschaft)

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


Meistgelesen
  1. Tablet-Nachfolger

    iPad-3-Teile aufgetaucht

  2. Tim Schafer

    40.000 US-Dollar für einen Konsolenpatch

  3. Gema-Vermerk

    Youtube sperrt irrtümlich Acta-Video von Bruno Kramm

  4. ProLiant Gen8

    HP macht Server unabhängig

  5. Abmahnabzocke

    Maximal 100 Euro Abmahngebühr für Urheberrechtsverstöße


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 270 | letzter Beitrag 13.02. 23:28

  2. Kommentare: 200 | letzter Beitrag 22:07 Uhr

  3. Kommentare: 194 | letzter Beitrag 13:50 Uhr

  4. Kommentare: 117 | letzter Beitrag 12:39 Uhr

  5. Kommentare: 100 | letzter Beitrag 18:09 Uhr

Mehr


  1. Youporn-Betreiber

    Hacker will 350.000 Datensätze bei Pornoseite erbeutet haben

  2. TZ77XE4

    Biostar zeigt Mainboard für Ivy Bridge und Sandy Bridge

  3. Unity Technologies

    Bessere Grafik und KI mit Unity 3.5 verfügbar

  4. Fifa Street

    Last Man Standing auf dem Bolzplatz

  5. Isis Web Browser

    Neuer Browser für HPs WebOS

  6. Nortel Networks

    Nortel war fast zehn Jahre lang gehackt

  7. Thermosensor

    Schmetterlingsflügel macht Wärme sichtbar

  8. Deutsche Gamestage

    Call for Papers der Quo Vadis verlängert

  9. Vodafone

    LTE auf dem Smartphone kostet monatlich 10 Euro mehr

  10. Abmahnabzocke

    Maximal 100 Euro Abmahngebühr für Urheberrechtsverstöße



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Samsung Galaxy Tab 2: 7-Zoll-Tablet mit Android 4.0 und Glonass-Unterstützung
Samsung Galaxy Tab 2
7-Zoll-Tablet mit Android 4.0 und Glonass-Unterstützung

Samsung hat mit dem Galaxy Tab 2 ein weiteres Android-Tablet vorgestellt. Es ist das erste Tablet von Samsung, auf dem gleich Android 4.0 alias Ice Cream Sandwich läuft und das den russischen Ortungsdienst Glonass unterstützt.

  1. Ice Cream Sandwich HTC bringt erste Updates auf Android 4.0 erst Ende März
  2. Notizprogramm Microsofts Onenote nun auch für die Android-Plattform
  3. Android-Verbreitung Ice Cream Sandwich und Donut sind gleichauf

Test X-Plane 10: Flugsimulator mit Openstreetmap und vielen Rechnern
Test X-Plane 10
Flugsimulator mit Openstreetmap und vielen Rechnern

Ernsthafte Flugsimulationen gibt es kaum noch. Eine der letzten verbliebenen ist X-Plane 10 für Windows, Mac OS X und Linux. Golem.de hat sich ins virtuelle Cockpit gesetzt und den Flugsimulator mit mehreren Rechnern und iPads als Instrumente gespielt.


WOA: Windows 8 für ARM im Detail
WOA
Windows 8 für ARM im Detail

Mit Windows on ARM (WOA) will Microsoft ein neues System mit einer ganz neuen Art von PCs etablieren. Damit Windows 8 auf ARM performant läuft und lange Akkulaufzeiten ermöglicht, musste Microsoft einige Kompromisse machen.

  1. Windows 8 auf ARM Microsoft zeigt Office 15

Zum Artikel