Anzeige

Interview: Eltern-LANs verringern die Generationenkluft

Eltern-LAN-Veranstalter Arne Buss im Gespräch mit Golem.de

Politiker schimpfen über "Killerspiele", Eltern sorgen sich wegen Counter-Strike. Dabei wissen viele Eltern und Lehrer nicht genau, was in solchen Spielen passiert. Eltern-LANs sollen da Abhilfe schaffen. Arne Busse, ein Organisator von Eltern-LANs, erklärte Golem.de das Konzept.

Arne Busse, Bundeszentrale für politische Bildung
Arne Busse, Bundeszentrale für politische Bildung
Arne Busse arbeitet bei der Bundeszentrale für politische Bildung im Fachbereich "Politikferne Zielgruppen". Dort kümmert er sich unter anderem um die Organisation und Durchführung von Eltern-LANs. Das sind Veranstaltungen, die zum Teil im Rahmen von E-Sportturnieren stattfinden und sich an Eltern, Lehrer und Pädagogen richten. Eine Eltern-LAN sollte es auch in Zusammenhang mit der mittlerweile abgesagten Intel Friday Night Game in Karlsruhe geben.

Anzeige

Eine Übersicht über die bis Ende 2009 geplanten Eltern-LANs ist auf der offiziellen Webseite zu finden.

Golem.de: Welche Ziele haben Eltern-LANs?

Arne Busse: Die Veranstaltungspartner möchten Eltern, Erwachsenen und pädagogischen Fach- und Lehrkräften die Möglichkeit geben, Computerspiele auszuprobieren und einen Einblick in das Hobby zu bekommen, mit dem viele Kinder und Jugendliche einen Großteil ihrer Freizeit verbringen. Unser Ziel ist es, die Generationenkluft, die in Bezug auf Medienhandeln und den Umgang mit Computerspielen zwischen Erwachsenen und Jugendlichen besteht, zu minimieren.

Mit der Eltern-LAN-Veranstaltungsreihe möchten wir Erwachsene dazu motivieren, sich kritisch und praxisnah mit Computerspielen auseinanderzusetzen und mit ihren Kindern wieder in einen Dialog über das besonders kontrovers diskutierte Thema "Computerspiele" zu treten.

Golem.de: Wie läuft eine Eltern-LAN ab?

Busse: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten eine Einführung zum Thema Computerspiele, ihnen wird Orientierungswissen vermittelt und sie erhalten die Möglichkeit, medienpädagogisch begleitet und angeleitet Computerspiele auszuprobieren. Zudem bieten wir die Möglichkeit zu Gesprächen mit Computerspielern und behandeln in einem gesonderten Themenblock auch das Phänomen "exzessives Spielen".

Abschließend geben wir den Teilnehmern die Möglichkeit zu einer ausführlichen Nachbesprechung, in der insbesondere auch die Aspekte zur Sprache kommen, die Eltern und Lehrkräfte besonders unter den Nägeln brennen wie eben gewaltverherrlichende Inhalte und exzessives Spielen. Die Veranstaltung endet mit geführten Rundgängen über das ESL-Event. Hier erhalten die Erwachsenen einen Einblick in die Computerspielkultur ihrer Kinder und können mit dem jugendlichen Publikum ins Gespräch kommen.

Interview: Eltern-LANs verringern die Generationenkluft 

eye home zur Startseite
qwert 02. Jun 2009

Berlin hat 3,4 Millionen Einwohner und davon können sich nur 20 eine Nanny leisten? Ach...

lol333 31. Mai 2009

Und was hat das jetzt mit dem Thema zu tun?

Django79 30. Mai 2009

So viele erlaubte Sachen gibt's gar nicht. Oder zumindest nicht mehr lange, wenn immer...

Django79 30. Mai 2009

Ist ja auch nicht schlimm. Menschen sind es trotzdem nicht, egal wie menschenähnlich die...

oni 30. Mai 2009

... warum die letzten E-Sports-Turniere alle abgesagt wurden? Immerhin würde dann ja das...


darktiger.org / 29. Mai 2009



Anzeige

Stellenmarkt
  1. imbus AG, Norderstedt, Köln, Hofheim am Taunus, München, Möhrendorf
  2. HERMANN BIEDERLACK GmbH + Co. KG, Greven
  3. über Robert Half Technology, Großraum Frankfurt
  4. Landesbetrieb IT.Niedersachsen, Hannover


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 18,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. 139,99€
  3. (u. a. Die Maske, Die Goonies, Kiss Kiss Bang Bang, Batman: Under the Red Hood)

Folgen Sie uns
       


  1. Netzausbau

    Telekom will ihre Mobilfunkmasten verkaufen

  2. Bruno Kahl

    Neuer BND-Chef soll den Dienst reformieren

  3. Onlinehandel

    Amazon sperrt Konten angeblich nur in seltenen Fällen

  4. The Assembly angespielt

    Verschwörung im Labor

  5. Kreditkarten

    Number26 wird Betrug mit Standortdaten verhindern

  6. Dobrindt

    1,3 Milliarden Euro mehr für Breitbandausbau in Deutschland

  7. Mini ITX OC

    Gigabyte bringt eine 17 cm kurze Geforce GTX 1070

  8. Autonomes Fahren

    Teslas Autopilot war an tödlichem Unfall beteiligt

  9. Tolino Page

    Günstiger Kindle-Konkurrent hat eine bessere Ausstattung

  10. Nexus

    Erste Nougat-Smartphones sollen von HTC kommen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Rust: Ist die neue Programmiersprache besser?
Rust
Ist die neue Programmiersprache besser?
  1. Fraunhofer SIT Volksverschlüsselung startet ohne Quellcode
  2. Microsoft Plattformübergreifendes .Net Core erscheint in Version 1.0
  3. Oracle-Anwältin nach Niederlage "Google hat die GPL getötet"

Mikko Hypponen: "Microsoft ist nicht mehr scheiße"
Mikko Hypponen
"Microsoft ist nicht mehr scheiße"

Zelda Breath of the Wild angespielt: Das Versprechen von 1986 wird eingelöst
Zelda Breath of the Wild angespielt
Das Versprechen von 1986 wird eingelöst

  1. Re: Kurzfristig! Jetzt! Geld!

    DetlevCM | 22:35

  2. Re: Mal ein paar Infos von einem FBA Verkäufer.

    trundle | 22:35

  3. Re: Bin ich der Spitzenreiter?

    Holindarn | 22:34

  4. Re: Wäre nett gewesen, aber

    Neuro-Chef | 22:33

  5. Re: Wo ist eigentlich das Problem?

    trundle | 22:29


  1. 20:04

  2. 17:04

  3. 16:53

  4. 16:22

  5. 14:58

  6. 14:33

  7. 14:22

  8. 13:56


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel