Hackintosh-Bauer Psystar meldet Insolvenz an

Juristischer Schachzug oder Pleite?

Psystar hat in den USA Insolvenz nach Chapter 11 angemeldet. Das Unternehmen streitet mit Apple vor Gericht, denn Psystar verkauft PC-Hardware mit Apples Betriebssystem MacOS X, was Apple untersagt.

Anzeige

Durch die Insolvenz unter Chapter 11 kommt das Verfahren zwischen Apple und Psystar zum Stillstand, denn zunächst muss die Insolvenz geklärt werden. Chapter 11 ermöglicht eine Reorganisation des Unternehmens unter gerichtlicher Aufsicht.

So ist zu vermuten, dass die Insolvenz eher ein juristischer Schachzug des Unternehmens ist, denn die im Insolvenzantrag aufgelisteten Schulden belaufen sich gerade einmal auf rund 255.000 US-Dollar, wobei Psystar-Gründer und -Chef Rodolfo Pedraza mit 120.000 US-Dollar der größte Gläubiger des Unternehmens ist. Dahinter folgt mit knapp 90.000 US-Dollar die Anwaltskanzlei Carr & Farrell, die Psystar im Streit mit Apple vertritt. Weitere Gläubiger sind unter anderem DHL, FedEX und UPS.

Mac Observer spekuliert, Psystar versuche, mit der Insolvenz seine Geldgeber weiter geheim zu halten, da am 5. Juni 2009 eine gerichtliche Anhörung anstehe, bei der diese wohl enthüllt werden würden, sofern Psystar denn nennenswerte Geldgeber hat.

Ungeachtet der Klage von Apple hatte Psystar zuletzt im März 2009 ein neues Hackintosh-Modell vorgestellt und klagt seinerseits gegen Apple wegen Monopolmissbrauchs.


QDOS 27. Mai 2009

ich hab das in ner dokumentation gehört, dass nachdem Scully nen haufen Lizenzen...

RAID over Moscow 27. Mai 2009

Nö. Nicht dass ich wüste. Die Umax-Dinder mit zwei Prozessorsteckplätzen die ich kenne...

QDOS 27. Mai 2009

war es nicht eher so, dass in dieser Zeit das Ansehen von Apple stark gelitten hat, da...

SSD-DDR 27. Mai 2009

was passiert wenn (legale) Clone im Umlauf sind. Appel muss sich warm anziehen, weil die...

Sonjanka Krauske 27. Mai 2009

hat und doch gelehrt, Insolvenz ist nicht das Ende, sondern eince Chance! Ich bin guten...

Kommentieren



Anzeige

  1. Java-Anwendungsentwickler / -innen
    Deutsche Bundesbank, Frankfurt am Main
  2. Abteilungsleiter/in
    Robert Bosch GmbH, Renningen
  3. SAP-Modulbetreuer (m/w) Rechnungswesen und Controlling
    HiPP-Werk Georg Hipp OHG, Pfaffenhofen (Raum Ingolstadt)
  4. Business Analyst SAP (m/w)
    CSL Behring GmbH, Marburg

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. iPad Air 2 im Test

    Toll, aber kein Muss

  2. Nocomentator

    Filterkiste blendet Sportkommentare aus

  3. Gameworks

    Nvidia rollt den Rasen aus

  4. Rolling-Release

    Opensuse Factory und Tumbleweed werden zusammengeführt

  5. Project Ara

    Google will nicht nur das Smartphone neu erfinden

  6. Wildstar

    NC Soft entlässt Mitarbeiter

  7. Mozilla

    Einfache Web-Apps auf dem Smartphone erstellen

  8. Civ Beyond Earth Benchmark

    Schneller, ohne Mikroruckler und geringere Latenz mit Mantle

  9. Allview X2 Soul mini

    Sehr dünnes Smartphone im Alu-Gehäuse für 200 Euro

  10. Toybox Turbos

    Codemasters veranstaltet Rennen auf dem Frühstückstisch



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Spacelift: Der Fahrstuhl zu den Sternen
Spacelift
Der Fahrstuhl zu den Sternen
  1. Raumfahrt Mondrover Andy liefert Bilder für Oculus Rift
  2. Geheimmission im All Militärdrohne X-37B nach Langzeiteinsatz gelandet
  3. Raumfahrt Indische Sonde Mangalyaan erreicht den Mars

3D-Druck ausprobiert: Internetausdrucker 4.0
3D-Druck ausprobiert
Internetausdrucker 4.0
  1. Niedriger Schmelzpunkt 3D-Drucken mit metallischer Tinte
  2. Deltadrucker Magna Japanisches Unternehmen zeigt Riesen-3D-Drucker
  3. 3D-Technologie US-Armee will Sprengköpfe drucken

Qubes OS angeschaut: Abschottung bringt mehr Sicherheit
Qubes OS angeschaut
Abschottung bringt mehr Sicherheit

    •  / 
    Zum Artikel